Das Mietmodul 7

Kommentare bitte am Fuß der Seite "Miet-Modul 1"


422. Tag - Leise E-Mäher-Fahrt bei der Bad Kreuznacher Auto-Show

(22.04.2017) Der heutige Sonntag begann fürs Modul um 7:48 Uhr bei blauem Himmel. Kurz danach schon zog es sich zu, blieb der Himmel für den Rest des Tages weitgehend bedeckt. Kräftige Sonnenstrahlen sorgten für Lichtblicke, beispielsweise zur Höchstleistung um 13:42 Uhr. Die 236. Kilowattstunde wurde erzeugt. Der Montag soll viel Sonne sehen.

 

Heute Vormittag haben wir dem Bad Kreuznacher Automobilsalon einen Besuch abgestattet. Ich wollte mir Elektroautos ansehen und insbesondere mit einem Opel-Händler reden, wann der Ampera-e für Testfahrten zu haben ist – doch leider konnte der freundliche Berater  noch nicht einmal sagen, ob er überhaupt einen Vorführwagen bekommt. Enttäuscht hat mich, dass nur ein Hyundai Ioniq hybrid gezeigt wurde. Nach den Beschreibungen und YouTube-Videos fand ich den Vollstromer bisher toll: Doch leider ist der Wagen im Einstieg tiefer als gedacht und auch der Kofferraum hat eine zu hohe Schwelle. Dieser E-Wagen ist gestrichen – schließlich hat man „Rücken“.

 

Umso erstaunter war ich über ein Gartengerät: Husqvarna hat seinen ersten akkubetriebenen Aufsitzmäher herausgebracht, den Akku Rider. Mit angeblich zu 90 Minuten Betriebszeit ist das Fahren dieses Blei-Säure-Akku-betriebenen Mähers vor allem geräuscharm und abgasfrei. Ich denke, das Gerät ist die perfekte Wahl für umweltbewusste Hausbesitzer, denen ihre Nachbarn mindestens genauso wichtig sind wie Leistung und Mäh-Ergebnisse. Natürlich habe ich auf den Messewegen eine kurze Probefahrt beim Landmaschinen-Händler meines Vertrauens unternommen. Für unsere vielleicht 12 Quadratmeter Wiese vorm Haus ist der Akku Rider allerdings ein paar Nummern zu groß…

 

Betriebszeit: 12:10 Stunden; gesehene Maximalleistung 237,0 Watt; Gesamtertrag 0,682 kWh.


420./421. Tag - Kräftige Sonnenstrahlen zwischen den Wolken

(21. & 22.04.2017) Sorry, gestern ist es nach gemeindlichem Einsatz bzw. Pflichten zu spät fürs Tagebuch geworden. Der Freitag sah morgens um 7:42 Uhr noch einen blauen Himmel, in der Mittagszeit gab es eine Stromerzeugungs-bremsende hohe Bewölkung, danach war es dann leider bedeckt.

 

Der heutige Samstag startete um 7:32 Uhr bei hell-bedecktem Himmel. Auch in der Mittagszeit war es bedeckt, später stark bewölkt mit teils sehr kräftigen Sonnenstrahlen. Es wurde die insgesamt 235. Kilowattstunde erzeugt. Regen ist an beiden Tagen im Glantal wieder nicht gefallen. Morgen soll es stark bewölkt sein; der Montag verspricht 10 Stunden Sonnenscheindauer.

 

420. Tag: Betriebszeit: 11:25 Stunden; gesehene Maximalleistung 136,1 Watt; Gesamtertrag 0,527 kWh.

421. Tag: Betriebszeit: 12:07 Stunden; gesehene Maximalleistung 238,4 Watt; Gesamtertrag 0,511 kWh.


419. Tag - Bessere DZ-4-Mietsolaranlage: Jetzt kommen 7,13 Kilowatt-Peak

(20.04.2017) Ganz so ergiebig wie vor Jahresfrist war der heutige Donnerstag dann doch nicht – leichter Dunst in der Mittagszeit bremste die Einstrahlung anscheinend etwas. Der Modultag begann bei blauem Himmel um 7:47 Uhr. Und am späteren Nachmittag war es auch wieder azurklar. Identische Höchstleistung um 13:57 und um 15:40 Uhr. Die Kilowattstunde des Tages wurde um 17:28 Uhr erzeugt; insgesamt wurde heute die 234. kWh produziert.

 

DZ-4 hat sein Angebot (siehe 354. & 367. Tag) etwas nachgebessert bzw. spezifiziert, obwohl wir den Vertrag ja schon Ende Februar unterschrieben hatten. Wir bekommen jetzt TwinPeak REC 285-Module. TwinPeak-Solarmodule haben – daher ihr Name – ein „Zwillings“-Design, so dass sie selbst dann Strom erzeugen können, wenn sie teilweise verschattet sind. Letzteres ist auf der Ostseite unseres Daches wegen der Bäume und des Berges wichtig. Die polykristallinen Zellen erzeugen durch eine spezielle Technik (siehe Video im Link) aus weniger Licht mehr Strom. Bei gleicher Modulzahl steigen dadurch die Kilowatt-Peak von knapp 6,5 auf nun 7,13. Dazu gibt es den dreiphasigen Wechselrichter SolarEdge SE7k.

 

Betriebszeit: 11:53 Stunden; gesehene Maximalleistung 182,6 Watt; Gesamtertrag 1,192 kWh.


418. Tag - April-Schauer zogen heute am Glantal vorbei

(19.04.2017) Leicht bewölkt, bedeckt, am Nachmittag wieder leicht bewölkt und Sonnenstrahlen – aber keine Schauer; zumindest bei uns über den Glantal. Ein paar Kilometer entfernt regnete es dagegen auch mal kräftiger - dunkle Wolken zeugten davon. Modulstart schon um 7:23 Uhr – die Wolken reflektierten das Sonnenlicht. Die Höchstleistung um 13:43 Uhr; in ähnlicher Höhe auch noch einmal um 17:08 Uhr.

 

Für morgen, Donnerstag, werden 12 Stunden Sonne versprochen. Wie exakt zum gleichen Tag im Vorjahr (siehe 54. Tag). Damals wurden 1,258 Kilowattstunden erzeugt; es gab das bis dahin beste Tagesergebnis. Morgen auch wieder?

 

Betriebszeit: 12:05 Stunden; gesehene Maximalleistung 141,8 Watt; Gesamtertrag 0,484 kWh.


417. Tag - Heute einmal typisches April-Wetter mit Graupelschauer

(18.04.2017) Das war jetzt mal ein richtiger April-Tag. Fürs Modul begann er bei starker Bewölkung um 7:48 Uhr. Es folgten bei kaltem Wind ein paar sonnige Momente – so zur Höchstleistung um 13:32 – es gab Graupel, der kurze Zeit liegen blieb, gefolgt von starker Bewölkung und weiteren Sonnen-Momenten. Noch um 17:42 Uhr kamen einmal 154,7 Watt vom Panel. Die insgesamt 233. Kilowattstunde wurde erzeugt. Der morgige Mittwoch wird wohl ähnlich dem heutigen Tag; der Donnerstag soll dann bis zu 10 Stunden Sonnenschein sehen.

 

Betriebszeit: 10:58 Stunden; gesehene Maximalleistung 190,8 Watt; Gesamtertrag 0,675 kWh.


416. Tag - Wer will Balkonmodule leihen rund um Kleinmachnow?

(17.04.2017) Am frühen Morgen regnete es etwas – Modulstart daher erst um 8:39 Uhr. Auch im Laufe des Vormittags und Mittags tröpfelte es immer wieder ein wenig. Alles in allem aber nur 2,6 Millimeter Niederschlag. Am späteren Nachmittag lockerte es auf, um 16.30 Uhr der Himmel langsam blau. Die Höchstleistung daher an diesem Ostermontag um 16:58 Uhr. Es wurde die insgesamt 232. Kilowattstunde erzeugt. Die Aussichten verheißen die nächsten Tage immer etwas Sonne, aber keinen dringend benötigten Regen.

 

Die Lokalen Agenda 21 der Gemeinde Kleinmachnow und Umgebung verleiht in der Region gegen Kaution Balkonmodule zum Testen. So heißt es zumindest auf der Facebook-Seite des Vereins. Auf der Homepage steht bisher noch nichts davon – kann ja aber noch kommen.

 

Betriebszeit: 10:48 Stunden; gesehene Maximalleistung 166,2 Watt; Gesamtertrag 0,410 kWh.


415. Tag - Ostersonntag mit Stromspitze in einem lichten Moment

(16.04.2017) Der Ostersonntag begann für das Steckdosenmodul um 7:28 Uhr bei hell-bedecktem Himmel. Die Ostereiersuche blieb ohne Sonne, dafür gab‘s einen unangenehm kühlen Wind. Um 15:55 Uhr wurde die geschlossene Wolkendecke für einen Moment etwas heller, sorgte für die heutige Stromspitze. Morgen soll es nach dringend benötigtem, vormittäglichem Regen nachmittags noch drei Stunden Sonnenschein geben.

 

Betriebszeit: 11:33 Stunden; gesehene Maximalleistung 160,2 Watt; Gesamtertrag 0,473 kWh.


414. Tag - Die Sonnenblitzer brachten heute nicht viel Elektrizität

(15.04.2017) Für 0 vorhergesagte Sonnenstunden gab’s dann heute doch noch ein paar Sonnenstrahlen. Modulbeginn um 7:55 Uhr; die Höchstleistung bei einem der wenigen Sonnenblitzer durch die Wolken um 15:58 Uhr. Auch für den Ostersonntag wird keine Sonne vorhergesagt.

 

Betriebszeit: 11:23 Stunden; gesehene Maximalleistung 178,6 Watt; Gesamtertrag 0,237 kWh.


413. Tag - Die Blüte der Rehborner Orchideenwiese beginnt

(14.04.2017) Bei blauem Himmel floss am heutigen Karfreitag ab 7:38 Uhr Strom vom Plug & Play-Modul ins Hausnetz. Später war es stark bewölkt, jedoch gab es immer wieder kräftige Sonnenstrahlen fürs Solarpanel. So auch zur Höchstleistung um 13:42 Uhr. Die 231. Kilowattstunde wurde erzeugt. Aussichten für den Ostersamstag lauten bedeckt, für die Tage danach sogar Regen.

 

Etwas Regen – und jetzt mache ich mal als Ortsbürgermeister Werbung für meine Gemeinde Rehborn am Glan – bedürfen auch die Orchideen in unserem Naturlehrpfad. Gerade spitzen die ersten Blüten aus den Wiesen. In etwa zwei Wochen steht dort stellenweise ein „Orchideenmeer“ mit rötlichen Blüten, das dann witterungsbedingt bis Mitte Juni zu bestaunen sein wird. Dank Windenergie bzw. den Ausgleichmaßnahmen daraus, wurde es möglich, 6,5 Hektar alter Weinberge von Brombeeren zu befreien, damit dort sieben verschiedene Arten Orchideen wachsen können. Und nicht nur die geschützten Pflanzen gibt es zu sehen. Wer Glück hat, sieht Eidechsen, Schlangen, Feuersalamander und auch Hirschkäfer.

 

Betriebszeit: 11:30 Stunden; gesehene Maximalleistung 207,7 Watt; Gesamtertrag 0,633 kWh.


412. Tag - Ein paar Regentröpfchen mit kaltem Wind dazu

(13.04.2017) Heute hat es doch tatsächlich gegen 7 Uhr mal etwas geregnet; aber die 0,2 Millimeter waren kein Tropfen auf den trockenen Stein. Beginn der Stromproduktion um 7:44 Uhr bei bewölktem Himmel. Der zog sich noch etwas mehr zu, Wolkenlücken ließen aber auch Sonnenstrahlen durch. Dazu blies ein unangenehm kalter Wind. Die Höchstleistung um 15:12 Uhr. Die 230. Kilowattstunde insgesamt bzw. die 47,87. kWh seit Jahresbeginn wurde erzeugt. Morgen am Karfreitag wird’s wohl ähnlich sein mit dem Wetter; das Osterwochenende soll keine Sonnenstunde sehen, eher Regen bringen.

 

Betriebszeit: 12:01 Stunden; gesehene Maximalleistung 187,1 Watt; Gesamtertrag 0,708 kWh.


411. Tag - Böden sind staubtrocken - Klimawandel statt Aprilwetter?

(12.04.2017) Um 7:37 Uhr war es hell bedeckt, als das Mini-PV mit seiner Arbeit begann. Einmal mehr zeigte sich, dass Solarmodule keine direkte Sonneneinstrahlung benötigen, um Energie zu erzeugen. Um die Mittagszeit herum war der Himmel blau – was meine gestrige Prognose bestätigte – der später eine hohe Bewölkung aufwies. Die Höchstleistung um 14:07 Uhr. Für Donnerstag und Karfreitag ähnliches Wetter angekündigt; am Ostersamstag ist ein klein wenig dringend benötigter Regen in Aussicht – die Böden sind staubtrocken. In diesem Monat ist im Nordpfälzer Bergland noch kein einziger Tropfen gefallen. Von wegen Aprilwetter. Ein Zeichen des Klimawandels?

 

Betriebszeit: 12:10 Stunden; gesehene Maximalleistung 182,5 Watt; Gesamtertrag 0,821 kWh.


410. Tag - Mini-PV-Anlagen betriebswirtschaftlich analysiert

(11.04.2017) Und wieder Pustekuchen Wetterpropheten … statt weniger Sonnenschein gab es heute mehr als gestern. Modulstart bei hoher Bewölkung um 7:51 Uhr. Ab gegen 11 Uhr war es bis zum Abend mit abnehmender Tendenz nur noch leicht bewölkt. Die Sonne strahlte kräftig: Lissy Mau – unsere Katze – genoss die wärmenden Strahlen. Das heutige Erzeugungsmaximum um 14:58 Uhr. Die 229. Kilowattstunde wurde produziert.

 

Und jetzt betätige ich mich mal selbst als Wetterfrosch: Des Nachbar Hahn (er hat sogar deren drei) krähte auf dem Mist, morgen bleibt’s Wetter wie es ist…

 

Die Hochschule Rosenheim und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie haben ein umfangreiches PDF über Balkonanlagen ins Internet gestellt: >>>Erzeugungsprofile, Lastprofile und betriebswirtschaftliche Analyse kleiner PV – Systeme zur direkten Deckung des Eigenverbrauchs<<< Sehr interessant!

 

Im Anhang werden eine ganze Reihe Bezugsquellen genannt.

 

Betriebszeit: 11:53 Stunden; gesehene Maximalleistung 195,0 Watt; Gesamtertrag 1,023 kWh.


409. Tag - Westafrika: Ghana könnte Steckdosenmodule gebrauchen

(10.04.2017) Auch der Montag begann mit blauem Himmel; fürs Modul um 8:13 Uhr. Am späten Vormittag zog es sich zu und war bedeckt, bevor es mehr oder weniger stark bewölkt war. Die Höchstleistung um 15:23 Uhr. Die 228. Kilowattstunde wurde produziert. In den nächsten Tagen soll es weniger Sonnenschein geben.

 

Heute hatten wir Besuch von einem Mann aus Ghana, der sich das Steckdosenmodul erklären ließ, Interesse daran für seine westafrikanische Heimat zeigte und mehr Informationen wollte. Wie ich es verstand, hatte Ghana aus eigener Wasserkraft und aus Gaskraftwerken – deren Brennstoff aus Nigeria kam – zeitweise genügend Elektrizität, um diese sogar zu exportieren. Jetzt ist der eigene Strombedarf derart angestiegen, dass nur noch rund die Hälfte des eigenen Bedarfs gedeckt werden kann: Die Flüsse führen zu wenig Wasser, Nigeria gibt kein Gas mehr ab. Die Folge sind ständige Stromabschaltungen. Solche Balkonmodule könnten mit einem Akku die Energienot lindern, denn in Ghana gibt es kaum Tage ohne Sonnenschein.

 

Betriebszeit: 11:35 Stunden; gesehene Maximalleistung 181,5 Watt; Gesamtertrag 1,182 kWh.


Das Projekt "Leben mit der Energiewende" wird unterstützt  von  e3dc - dem Spezialisten für Unabhängigkeit.  Finanziert wird das Projekt weiterhin durch Lizenzeinnahmen aus den Filmproduktionen und durch Werbeeinnahmen im TV-Programm. Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren + Werbekunden  für die Unterstützung und das große Engagement!