Das Mietmodul 28

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1733. Tag: Dunkel-grauer Hochnebel überm Glantal

(24.11.2020) Ein ausnehmend schlechter Tag – nur dichter, dunkler Hochnebel über dem Glantal. Modulstart am Wintergarten erst um 10:41 Uhr. Die „Höchstleistung“ um 12:23 Uhr. Für den Mittwoch sind sich die Wettervorhersager nicht ganz einig. Bleibt es bedeckt oder gibt es ab oder nur am Mittag einen Sonne-Wolken-Mix?

 

Die Dachpaneele arbeiteten von 9:00 bis 16:00 (DZ-4: 8:30 – 15:30) Uhr mit dem Maximum um 13:30 (13:00) Uhr von 652 (198) Watt. Produziert wurden 2,77 (Anteil: 1,0) Kilowatt, die selbst verbraucht wurden. Der nächtliche Zukauf waren 15 kWh, weitere 15 kWh kamen tagsüber hinzu. Der Stromspeicher blieb leer! Das beste Ostpaneel brachte es auf 31 zu 70 Wattstunden vom westbesten Modul.

 

Stromverbraucher waren die Wärmepumpe mit ab Mitternacht 14,7 kWh; vom Kamin kamen 4,0 kWh dazu. Die Geschirrspülmaschine lief, wollte der Heizlüfter 374 Wattstunden.

 

Im Normalfall hätte ich die Zoe „Herbie“ geladen – aber das konnte ich mir sparen: Zwölf Kilometer entfernt in Bad Sobernheim hat ein Lidl eröffnet, an dem man zumindest momentan kostenlos laden kann. Da bekam der Renault knapp 13 kWh in seinen Akku.

 

Balkon-Betriebszeit: 2:16 Stunden; gesehene Maximalleistung 3,9 Watt; 0,006 kWh.

PV-Betriebszeit: 7:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 652 Watt; Gesamtertrag 2,8 kWh.

Autarkie 9 % - Eigenstrom 100 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 26,29 kWh.

 

1732. Tag: Speicherladung reicht nicht weit

(23.11.2020) Bei einem hell-bedeckten Himmel begann der Modultag um 9:06 Uhr. Leider war es bald danach schon bedeckt bis auf einige Sonnenstrahlen. So zur Höchstleistung um 13:29 Uhr. Der Dienstag soll ganztags bedeckt bleiben.

 

Die Dach-Photovoltaik lieferte Strom von 8:30 bis 16:15 (DZ-4: 8:15 – 15:30) Uhr mit dem Maximum um 13:30 (13:15) Uhr von 4470 (1813) Watt. Erzeugt wurden 9,85 (Anteil: 3,7) Kilowattstunden, die selbst verbraucht wurden. Zugekauft wurden 25 kWh, davon 19 kWh in der Nacht. Der leere Speicher wurde bis auf 20 Prozent geladen, war allerdings um 17:45 Uhr schon wieder geleert von der Wärmepumpe. Das beste Ostpaneel brachte es auf 176 zu 172 Wattstunden vom westbesten Modul.

 

Stromverbraucher waren die Wärmepumpe mit 9,8 Kilowattstunden ab Mitternacht, während der Heizkamin 13,0 kWh zulieferte. Die Waschmaschine-Trockner-Kombination verbrauchte 1,425 kWh; auch die Geschirrspülmaschine war im Einsatz.

 

Balkon-Betriebszeit: 5:52 Stunden; gesehene Maximalleistung 181,3 Watt; 0,150 kWh.

PV-Betriebszeit: 7:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 4470 Watt; Gesamtertrag 9,9 kWh.

Autarkie 35 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 16,69 kWh.

 

1731. Tag: 10,3 Grad Wärme-Plus aus der Kanalisation

(22.11.2020) Kein schöner Sonntag – ein ganztags ziemlich dunkel bedeckter Himmel. Modulstart um 8:49 Uhr; die Höchstleistung um 12:31 Uhr. Der Montag soll auch kein besseres Wetter sehen.

 

Die Dachanlagen arbeiteten von 8:15 bis 16:00 (DZ-4: 8:00 – 15:30) Uhr mit dem Maximum um 11:00 (12:15) Uhr von 1800 (720) Watt. Erzeugt wurden magere 7,71 Kilowattstunden, die selbst verbraucht wurden. Zugekauft wurden 36 kWh, davon 26 kWh in der Nacht. Der Speicher wurde auf 5 Prozent aufgeladen, war kurz nach Einbruch der Dunkelheit schon wieder geleert. Beide Dachseiten waren gleich auf mit jeweils zwei Seitenbesten: 142 Ost zu 145 Wattstunden West.

 

Stromfresser war die Wärmepumpe, die ab Mitternacht 20,2 kWh schluckte, während der Kamin 3,0 kWh zulieferte. Die Geschirrspülmaschine lief, ebenso der Heizlüfter mit 701 Wattstunden.

 

Frau und Junior kamen gestern erst spät nach Hause, sprangen zeitgleich unter die Duschen. Dabei nahm die Temperatur im Warmwasserspeicher von 56,1 Grad Celsius rapide ab auf 41,5 Grad. Umgekehrt nahm die Temperatur der Kanalabluft laut PowerDog-Messsystem von 4,3 Grad zu auf bis zu 8,6 Grad. Die Außentemperatur 1,7 Grad plus. Meine eigenen Messfühler zeigten dagegen eine Außentemperatur von - 0,1 Grad und eine Kanalinnentemperatur von bis zu + 10,2 Grad – also ein Energieplus von 10,3 Grad Celsius, das die Wärmepumpe teilweise nutzen konnte. Der große Ventilator zieht einen Kubikmeter Luft in der Sekunde durch seinen Kühler; so viel Luft kommt nicht durch das 200er Kanalrohr.

 

Balkon-Betriebszeit: 5:56 Stunden; gesehene Maximalleistung 16,9 Watt; 0,049 kWh.

PV-Betriebszeit: 7:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 1800 Watt; Gesamtertrag 7,7 kWh.

Autarkie 21 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 24,83 kWh.

 

1730. Tag: Wärmepumpe und "Kuno" zehren energie

(21.11.2020) Da lagen drei Wetterleute falsch mit der Vorhersage! Bei hellem Hochnebel startete der Modultag nach einer 0 Grad-Nacht zwar erst um 9:26 Uhr, dafür war es ab Mittag diesig blau und gab später dünne, hohe Zirren. Die Höchstleistung um 13:37 Uhr. Es wurde die insgesamt 924. Kilowattstunde ins Haus geschickt. Für den Sonntag sind die Meteorologen nicht ganz einzig, sehen einen völlig bedeckten Himmel oder doch einen mit ein paar Auflockerungen.

 

Die große Photovoltaik lieferte Energie von 8:45 bis 16:45 (DZ-4: 8:15 – 16:15) Uhr mit dem Maximum um 12:45 (12:15) Uhr von 5061 (1964) Watt. Erzeugt wurden 17,0 (Anteil: 6,1) Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. Zugekauft wurden 41 kWh, davon 24 kWh in der dunklen Tageszeit. Das Hauskraftwerk brachte es auf 35 Prozent, die nach Einbruch der Dunkelheit wegen der Wärmepumpe schnell wieder schmolzen. Durch den Morgennebel war die Ost-PV weit im Vorteil mit dem besten Paneel von 328 zu nur 232 Wattstunden vom Westbesten.

 

Größter Stromfresser war der Hyundai „Kuno“, der 15,58 kWh für seinen Akku wollte, dicht gefolgt von der Wärmepumpe von 15,1 kWh Verbrauch. Der Heizkamin lieferte 4,0 kWh dazu. Gestern Abend war der Backofen bei der Arbeit. Der Geschirrspüler lief, ebenso die Waschmaschine-Trockner-Kombination mit 1,465 kWh. Und natürlich waren zum samstäglichen Houserling diverse weitere Stromverbraucher im Einsatz.

 

Balkon-Betriebszeit: 6:24 Stunden; gesehene Maximalleistung 184,1 Watt; 0,568 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 5061 Watt; Gesamtertrag 17,0 kWh.

Autarkie 33 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 29,45 kWh.

 

1729. Tag: COP-Spitzen nach kalter Nacht

(20.11.2020) Auch der Freitag war kein guter Solaristentag. Ganztags bedeckt, erst am Nachmittag einzelne Sonnenstrahlen, die fürs Balkonmodul allerdings zu spät kamen. Start am Wintergarten nach kalter Nacht war um 8:46 Uhr gewesen, die Höchstleistung um 15:28 Uhr. Der Samstag soll auch nicht besser werden, könnte in der Mittagszeit hellere Zeiten erleben.

 

Die Dachanlagen arbeiteten von 8:30 bis 16:45 (DZ-4: 8:00 – 16:15) Uhr mit dem Maximum um 15:00 (14:45) Uhr von 3773 (917) Watt. Erzeugt wurden 9,9 (Anteil: 3,6) Kilowattstunden, die selbst verbraucht wurden. Zugekauft werden mussten 26 kWh, davon 24 kWh in der Nacht. Das Hauskraftwerk wurde immerhin bis auf 20 Prozent geladen; diese Energie war bis 18 Uhr aber schon wieder aufgebraucht. Die West-PV war im Vorteil, schickte das beste Paneel 187 zu 161 Wattstunden vom besten Modul auf der Ostseite.

 

Einziger Großstromverbraucher war die Wärmepumpe mit 16,3 kWh ab Mitternacht. Der Kamin lieferte 9 kWh dazu. Weitere größere Stromfresser waren ausnahmsweise nicht in Betrieb.

Heute habe ich mit die vom PowerDog ausgegebenen Werte der Energiemengenzähler etwas näher angesehen. Speziell der COP-Wert (Coefficient of performance) der Wärmepumpe hat mich interessiert. Das ist die Leistungszahl der Pumpe: Das Verhältnis der eingesetzten, elektrischen Energie und der erzielten Wärmemenge in Kilowatt. Oder kürzer: COP ist das Maß für die momentane Effizienz der Wärmepumpe. Es gibt auch noch JAZ – die Jahresarbeitszahl und der da erzielte Energiegewinn.

 

Die der grafischen Darstellung des PowerDog fallen mir in und nach der kalten Nacht viele Energiespitzen auf, für die ich keine Erklärung habe. Denn in den vergangenen Tagen gab es diese Spitzen nicht. Der COP schwankte zwischen 3,2 und 3,8, während die Pumpe durchgehend im Betrieb war. Die obere Grafik (COP bei 3,6) zeigt auch den Temperaturabstand zwischen Außenluft und der Luft im Kanal – allerdings ist der Unterschied bei meinen eigenen Fühlern sogar noch etwas größer. Am Donnerstag (untere Grafik) bei höheren Außentemperaturen schaltete die Wärmepumpe zwischendrin immer mal wieder ab, erreichte aber den COP von 4,4.

 

Balkon-Betriebszeit: 7:22 Stunden; gesehene Maximalleistung 16,7 Watt; 0,111 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3773 Watt; Gesamtertrag 9,9 kWh.

Autarkie 33 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 18,06 kWh.

 

1728. Tag: Durchwachsener November-Tag

(19.11.2020) So schön der gestrige Sonnentag war, so war der heutige dann doch wieder durchwachsen. Modulstart nach Regen und bedecktem Himmel um 9:23 Uhr. Eine Stunde später war der Himmel kurzzeitig blau, dann bis zum Mittag leicht bewölkt, bevor es sich mit hellen Momenten zuzog, wieder Regentropfen fielen. Die Höchstleistung um 11:32 Uhr. Der Freitag soll bedeckt bleiben, könnte über Mittag aber auch Sonne sehen.

 

Die Ost-West-PV arbeitete von 9:00 bis 16:30 (DZ-4: 8:45 – 16:00) Uhr mit dem Maximum um 14:00 (11:45 & 13:45) Uhr von 2489 (884) Watt. Erzeugt wurden 8,86 (Anteil: 3,3) Kilowattstunden, die selbst verbraucht wurden. Zugekauft wurden 24 kWh, davon 20 kWh in der Nacht. Das Hauskraftwerk wurde auf 15 Prozent geladen, der Strom war am späten Nachmittag aber schon wieder aufgezehrt. Das beste Ost-Paneel lieferte 178 zu 150 Wattstunden vom Westprimus.

 

Größter Stromverbraucher war die Wärmepumpe mit 8,5 kWh ab Mitternacht; der Kamin war heute aus. Der Geschirrspüler war kurz vor Mittag im Einsatz, lief der Heizlüfter mit 619 Wattstunden.

 

Balkon-Betriebszeit: 6:22 Stunden; gesehene Maximalleistung 156,8 Watt; 0,183 kWh.

PV-Betriebszeit: 7:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2489 Watt; Gesamtertrag 8,9 kWh.

Autarkie 40 % - Eigenstrom 98 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 11,13 kWh.

 

1727. Tag: Ein ganztags blauer November-Himmel

(18.11.2020) Solaristen hatten einen guten Tag – ganztags ein klarer, blauer Himmel. Modulstart daher erst um 9:14 Uhr. Die Höchstleistung um 13:14 Uhr. Es wurde die insgesamt 923. Kilowattstunde ins Haus gebracht. Der Donnerstag soll vormittags Regen sehen, ab Mittag bewölkt bleiben.

 

Die große Photovoltaik schickte ihre Energie von 8:15 bis 16:45 (DZ-4: 7:45 – 16:15) Uhr mit dem Maximum um 13:30 (12:30) Uhr von 4688 (1551) Watt. Erzeugt wurden 17,3 Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. In der Nacht wurden 19 kWh zugekauft, über Tag weitere 12 kWh. Ab dem frühen Nachmittag wurde der Stromspeicher immerhin noch auf 28 Prozent aufgeladen. Auch heute war die Ost-PV weit im Vorteil. Das beste Paneel lieferte 321 zu nur 201 Wattstunden vom Westbesten.

 

Stromfresser war ab dem Vormittag der Hyundai „Kuno“, der 17,04 kWh an der Wallbox abrief. Die Wärmepumpe bekam ab Mitternacht 8,5 kWh; der Heizkamin war nicht in Betrieb. Dafür lief die Geschirrspülmaschine.

 

Balkon-Betriebszeit: 6:33 Stunden; gesehene Maximalleistung 165,5 Watt; 0,715 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 4688 Watt; Gesamtertrag 17,3 kWh.

Autarkie 40 % - Eigenstrom 100 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 22,26 kWh.

 

1726. Tag: "Schlechte" Ost-PV ist im Winter-Vorteil

(17.11.2020) Heute war der Himmel den ganzen Tag über bedeckt. Modulstart um 9:03 Uhr. Das Maximum um 12:32 Uhr. Der Mittwoch soll nach Nebelauflösung zunächst einen Sonne-Wolken-Mix erleben, ab etwa Mittag dann einen blauen Himmel.

 

Die Dachanlagen arbeiteten von 8:15 bis 16:15 (DZ-4: 8:00 – 16:00) Uhr mit dem Maximum um 11:45 (12:00) Uhr von 3403 (1327) Watt. Erzeugt wurden 11,48 (Anteil: 4,4) Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. In der Nacht wurden 15 kWh zugekauft; tagsüber waren wir autark, wurde der Speicher auf 31 Prozent aufgeladen. Das beste Ostpaneel schickte 222 zu 200 Wattstunden vom Westprimus; es zeigt sich wieder, dass die verschattete Dachseite in den "dunklen" Monaten im Vorteil ist.

 

Stromverbraucher waren ab Mitternacht die Wärmepumpe mit 7,1 kWh, während der ausgehende Kamin 5,0 kWh Wärme zulieferte. Der Heizlüfter schluckte 420 Wattstunden weg. Die Waschmaschine-Trockner-Kombination musste leider schon Speicherstrom beziehen, bekam 1,293 kWh.

 

Balkon-Betriebszeit: 6:34 Stunden; gesehene Maximalleistung 42,7 Watt; 0,142 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3403 Watt; Gesamtertrag 11,5 kWh.

Autarkie 52 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 9,01 kWh.

 

1725. Tag: Heizkamin "verliert" 83 Prozent der Energie

(16.11.2020) Zum Modulstart um 9:05 Uhr war der Himmel über Rehborn bedeckt. Im Laufe des Vormittags war’s mal kurzzeitig blau zur Höchstleistung um 10:17 Uhr. Danach bedeckte sich der Himmel wieder. Der Dienstag soll durchgehend bewölkt bleiben, keine Sonne sehen.

 

Die große Photovoltaik lieferte Strom von 8:15 bis 16:30 (DZ-4: 7:45 – 16:00) Uhr mit dem Maximum um 11:45 (11:30) Uhr von 2700 (1280) Watt. Erzeugt wurden 10,2 Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. Der leere Stromspeicher wurde dennoch auf 26 Prozent geladen. Zugekauft wurden 10 kWh – über Tag waren wir damit wieder autark. Das beste Ostpaneel schickte 209 zu 181 Wattstunden vom westbesten Modul.

 

Da es draußen ungewöhnlich mild ist, verbrauchte die Wärmepumpe ab Mitternacht nur 7,8 Kilowattstunden, obwohl der Heizkamin nachts ausgebrannt war und nur noch 3,0 kWh zulieferte. Ansonsten war nur die Geschirrspülmaschine im Einsatz.

 

Holzwiege-Aktion Teil 2 (1. Aktion siehe Seite 27, 1695. Tag): Wieder haben wir sieben Tage lang alles Holz gewogen, das wir im wassergeführten Heizkamin verfeuert haben. Das Ergebnis ist wie vor einem Monat auch diesmal etwa 83 Prozent Verlust der Energie im Holz – wobei die direkte Wärmestrahlung in unsere Fernsehecke, die Essecke und die Küche natürlich nicht erfasst wird. Das hätte ich trotzdem nie geglaubt, dass es einen solchen Verlust gibt. Im Detail wurden 230,5 Kilogramm Eichen/Buchen-Holz verbrannt, was einer Energiemenge von 922 Kilowattstunden entspricht. Das PowerDog-Messsystem erfasst davon allerdings nur 159 zugelieferte Kilowattstunden. Die Wärmepumpe verbrauchte in den sieben Messtagen 91,9 Kilowattstunden für Heizung und warmes Wasser.

 

Balkon-Betriebszeit: 6:39 Stunden; gesehene Maximalleistung 51,7 Watt; 0,152 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2700 Watt; Gesamtertrag 10,2 kWh.

Autarkie 52 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 10,23 kWh.

 

1724. Tag: Alte DZ-4-PV spart CO² wie 220 Bäume

(15.11.2020) Hellbedeckt war der Morgenhimmel an diesem Sonntag zum Modulstart vorm Wintergarten um 8:35 Uhr. Ab dem späten Vormittag gab es den angekündigten Sonne-Wolken-Mix mit kräftigen Sonnenstrahlen. So um 12:56 Uhr zur Höchstleistung. Es wurde die insgesamt 922. Kilowattstunde in die Steckdose geschickt. Der Montag soll weitgehend bedeckt mit nur wenigen Aufhellungen bleiben.

 

Die Dachanlagen arbeiteten von 8:15 bis 16:45 (DZ-4: 7.45 – 16:15) Uhr mit dem Maximum um 14:15 (13:00) Uhr von 4145 (1458) Watt. Erzeugt wurden 15,67 (Anteil: 5,7) Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. Zugekauft wurden in der Nacht 11 kWh; tagsüber reichte die Kraft der Sonne sogar, den leeren Stromspeicher wieder auf bis zu 56 Prozent zu füllen. Die Ost-PV war dank des hellen Morgenhimmels weit im Vorteil: Das beste Paneel lieferte 320 zu nur 216 Wattstunden vom Westprimus.

 

Noch in den Nachstunden liefen die Geschirrspülmaschine und ausnahmsweise auch der Trockner (695 Wattstunden) sowie tagsüber mal der Heizlüfter mit 296 Wattstunden. Die Wärmepumpe verlangte ab Mitternacht 8,2 kWh, während der Kamin langsam ausging und nur 4,0 kWh zulieferte.

 

Die ältere, gemietete DZ-4-PV hat zur Monatsmitte bisher 82,7 kWh erzeugt – im vergangenen Jahr waren es bis zu diesem Zeitpunkt nur 55,0 Monats-kWh gewesen. Die Altanlage hat bis heute insgesamt 18.810 Kilowattstunden aus Sonnenenergie erzeugt, was 220 CO²-schluckenden Bäumen entspricht oder der Umwelt 7373 Tonnen Kohlendioxid erspart hat.

 

Balkon-Betriebszeit: 7:32 Stunden; gesehene Maximalleistung 181,1 Watt; 0,456 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 4145 Watt; Gesamtertrag 15,7 kWh.

Autarkie 41 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 9,97 kWh.

 

1723. Tag: Auch ein Novembertag füllt Stromspeicher

(14.11.2020) Zur Abwechslung lag einmal ein richtig heller Morgennebel über dem Glantal zum Modulstart um 9:09 Uhr. Bis in den Mittag hinein war es später hell-bedeckt, folgten zuerst Zirren und schließlich am Nachmittag Wolken. Die Höchstleistung um 13:53 Uhr. Für den Sonntag sind die Wetterleute uneins. Einer sagt einen ganztags bedeckten Himmel vorher, zwei andere Dienste sehen nach morgendlicher Wolkendecke ab Mittag einen Sonne-Wolken-Mix.

 

Die Dachmodule lieferten ihren Strom von 8:15 bis 16:45 (DZ-4: 7:45 – 16:30) Uhr mit dem Maximum um 13:30 (12:45) Uhr von 4864 (1591) Watt. Erzeugt wurden 18,43 (Anteil: 6,7) Kilowattstunden, die wieder komplett selbst verbraucht wurden. Zugekauft wurden nur in der Nacht 21 kWh – also an einem kurzen Wintertag autark und mit einer Speicherfüllung von 0 auf 75 Prozent. Das Ostdach war im Vorteil von dem besten Paneel mit 354 zu 253 Wattstunden vom westbesten Modul.

 

Zum samstäglichen Houserling waren allerlei Stromverbraucher im Einsatz bis hin zum Laubsauger. Die Wärmepumpe verlangte ab Mitternacht 11,2 kWh, während der Kamin 5,0 kWh zulieferte. Die Waschmaschine wollte 774 und der Heizlüfter 451 Wattstunden. Auch die Geschirrspülmaschine war im Betrieb.

 

Balkon-Betriebszeit: 7:07 Stunden; gesehene Maximalleistung 135,9 Watt; 0,574 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 4864 Watt; Gesamtertrag 18,4 kWh.

Autarkie 45 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 12,6 kWh.

 

1722. Tag: Feier feuert den Backofen an

(13.11.2020) Die Wetterfrösche lagen richtig: Nach einem nebligen Tagesauftakt war es ab dem späten Vormittag nur noch sehr dunstig, gab es aber ab Mittag auch vereinzelte Sonnenstrahlen. Modulstart um 9:08 Uhr; die Höchstleistung um 12:14 Uhr. Der Samstag soll ähnliches Wetter zeigen mit etwas mehr Sonnenanteil.

 

Die Dach-Photovoltaik arbeitete von 8:15 bis 16:30 (DZ-4: 8:00 – 16:15) Uhr mit dem Maximum um 12:30 (12:15) Uhr von 3041 (1219) Watt. Erzeugt wurden 10,7 (Anteil: 4,1) Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. Zugekauft wurden 22 kWh; davon 19 kWh in der Nacht. Die Dachseiten lagen gleichauf: Das beste Ostmodul schaffte 196 zu 193 vom Westbesten.

 

Stromfresser war die Wärmepumpe mit ab Mitternacht 10,3 kWh, während der Kamin 11,0 kWh zulieferte. Für ein familiäres Ereignis war der Backofen zweimal für zusammen etwas mehr als 100 Minuten mit geschätzten 4,5 kWh im Einsatz, wollten die Waschmaschine-Trockner-Kombination 1,504 kWh und der Heizlüfter 214 Wattstunden.

 

Balkon-Betriebszeit: 6:58 Stunden; gesehene Maximalleistung 152,0 Watt; 0,131 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3041 Watt; Gesamtertrag 10,7 kWh.

Autarkie 40 % - Eigenstrom 98 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 13,5 kWh.

 

1721. Tag: hygiene 2 & Zoe frisst Speicherstrom weg

(12.11.2020) Neblig-trüb war der Morgen beim Modulstart um 9:25 Uhr; zwei Stunde später war es diesig-bedeckt, lockerte ab Mittag nach einem Regenschauer zur starken Bewölkung auf. Die Höchstleistung um 13:20 Uhr. Es wurde die 921. Kilowattstunde in die Steckdose geschickt. Der Freitag soll durchgehend bedeckt bleiben, eventuell mit Auflockerungen in der Mittagszeit.

 

Die Dachanlagen arbeiteten von 9:00 bis 16:45 (DZ-4: 8:30 – 16:30) Uhr mit dem Maximum um 14:00 (13:45) Uhr von 5088 (1514) Watt. Produziert wurden 12,2 (Anteil: 4,2) Kilowattstunden, die selbst verbraucht wurden. Zugekauft wurden 37 Kilowattstunden, davon 17 kWh in der Nacht. Das beste Ostmodul brachte es auf 185 zu 210 Wattstunden vom Westprimus.

 

Im Einsatz waren der Geschirrspüler und der Heizlüfter mit 440 Wattstunden. Das Gros des Stromverbrauchs geht mit 19,02 Kilowattstunden auf die Zoe, die ab dem Nachmittag zwar Sonnenstrom bekam, aber dennoch den im Hauskraftwerk gespeicherten Strom auffraß.

 

Eben duscht Junior sehr ausgiebig: Die Wärmepumpe rotiert, die Kanalinnentemperatur ist derweil auf 12,5 Grad gestiegen, während die normale Außenluft nur 6,9 Grad Celsius hat. Wenn die 5,6 Grad Unterschied kein Energiegewinn sind …

 

Balkon-Betriebszeit: 6:24 Stunden; gesehene Maximalleistung 162,1 Watt; 0,254 kWh.

PV-Betriebszeit: 7:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 5088 Watt; Gesamtertrag 12,2 kWh.

Autarkie 28 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 27,7 kWh.

 

1720. Tag: Körperhygiene hilft der Heizung

(11.11.2020) Der St. Martins-Tag brachte leider ein ebensolches Nebelwetter wie schon der gestrige Tag. Modulstart um 9:31 Uhr. Die „Höchstleistung“ um 13:36 Uhr. Der Donnerstag soll ebenfalls neblig-bedeckt bleiben, könnte am Nachmittag hellere Momente erleben.

 

Die große PV-Anlage arbeitete von 8:30 bis 16:00 (DZ-4: 8.15 – 16:15) Uhr mit dem Maximum um 13:15 (13:00) Uhr von 1052 (401) Wattstunden. Erzeugt wurden 4,9 (Anteil: 1,7) Kilowattstunden, die komplett im Haus verbraucht wurden. Zugekauft wurden 25 kWh, davon 20 kWh in der Nacht. Das beste Ostpaneel brachte es auf 64 zu 75 Wattstunden vom Westprimus.

 

Stromfresser des Tages war die Wärmepumpe mit 10,9 kWh seit Mitternacht. Der Kamin lieferte 13,0 kWh hinzu. Im Einsatz waren die Geschirrspülmaschine, der Wäschetrockner mit 533 Wattstunden und der Heizlüfter mit 322 Wattstunden.

 

Die Körperhygiene in Form einer Dusche habe ich für neuerliche Blicke aufs eigene Thermometer genutzt. Vor der Dusche lag die Außentemperatur neben dem Kanalschacht bei 8,3 Grad Celsius, während sie darin 10,1 Grad betrug. Nach der Dusche von etwa 5 Minuten Dauer waren die Kanalinnengrade auf 11,9 Grad Celsius gestiegen. Da die Wärmepumpe gerade lief, gab es also einen Energiegewinn von 1,8 Grad Celsius zumindest für den Teil der vom Kühler angesaugten Luft.

 

Balkon-Betriebszeit: 4:34 Stunden; gesehene Maximalleistung 4,3 Watt; 0,018 kWh.

PV-Betriebszeit: 7:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 1052 Watt; Gesamtertrag 4,9 kWh.

Autarkie 22 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 17,14 kWh.

 

1719. Tag: "Oscar" verlangt nach Strom

(10.11.2020) Ganztags dichter Nebel im und über dem Glantal. Die 1000 Meter entfernte Windenergieanlage war nicht zu sehen, der rund 250 Meter Luftlinie entfernte, markante Kirchturm unserer Gemeinde erst ab dem frühen Nachmittag, die vielleicht 800 Meter entfernte Talseite auf der anderen Seite des Glans noch ein wenig später. Modulstart um 9:33 Uhr; die „Höchstleistung“ um 10:15 Uhr. Der Mittwoch soll auch nicht besser werden.

 

Die Dach-Photovoltaik arbeitete von 8:30 bis 16:30 (DZ-4: 8:00 – 16:15) Uhr mit dem Maximum um 12:15 (12:00) Uhr von 1204 (451) Watt. Erzeugt wurden magere 4,5 Kilowattstunden, von denen – aufsummiert vom 50 Hertz-Abgleich der vergangenen Tage – auch noch 1 kWh – die erste des Monats – eingespeist wurde. Zugekauft wurden 34 kWh, davon 4 kWh in der dunklen Zeit. Das beste Ostpaneel brachte es heute auf 86 zu 102 Wattstunden vom besten Westmodul.

Stromfresser waren der Hyundai Kona, der 19,76 kWh in den Akku bekam, sowie die Wärmepumpe mit 7,6 kWh ab Mitternacht; dafür lieferte der Heizkamin 16,0 kWh zu. Die Waschmaschine-Trockner-Kombination bekam 1,037 kWh, der Heizlüfter 615 Wattstunden. Hinzu kam noch die Geschirrspülmaschine.

 

Der Junior hat sich von den ersten Lehrlingsgehältern einen langen Wunsch erfüllt und sich ein großes Aquarium für 850 Liter gekauft, das jetzt in meinem Büro steht. Besiedelt wird es von einem sehr großen Pfauenaugenbuntbarsch (Oscar) und einem viel kleineren Kollegen. Die Beckenheizung hat eine Nennleistung von 500 Watt, die Pumpe von 25 Watt sowie die des LED-Lichts von ebenfalls runden 25 Watt. Hinzu kommt eine Überwachungskamera, mit der man auch aus der Ferne ins Aquarium schauen kann; deren Strombedarf sollte im einstelligen Wattbereich liegen. Den Stromverbrauch werde ich noch über mehrere Tage auswerten…

 

Balkon-Betriebszeit: 3:58 Stunden; gesehene Maximalleistung 2,9 Watt; 0,016 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 1204 Watt; Gesamtertrag 4,5 kWh.

Autarkie 17 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 33,21 kWh.

 

1718. Tag: Ost-PV wieder im Nebel-Vorteil

(09.11.2020) Modulstart heute im dichten Nebel um 8:43 Uhr. Anderthalb Stunden später lichtete sich das Grau, wurde es für den Rest des Tages diesig-blau. Die Höchstleistung um 13:25 Uhr. Der Dienstag soll ganztags bedeckt bleiben, sagen drei Wetterdienste vorher.

 

Die Dach- und Fassadenmodule lieferten ihre Energie von 8:15 bis 16:45 (DZ-4: 8:00 – 16:15) Uhr mit dem Maximum um 13:30 (12:15) Uhr von 4791 (1599) Watt. Erzeugt wurden 20,6 (Anteil: 7,4) Kilowattstunden, die wieder komplett selbst verbraucht wurden. Zugekauft wurden 16 kWh, davon 14 kWh in der dunklen Tageszeit. Das beste Ostpaneel brachte es auf 396 zu 275 Wattstunden vom westbesten Modul.

 

Der Internet-PowerDog ist heute in Wartung – gut, dass es auch die beiden Monitore im Haus gibt. Die Wärmpumpe wollte ab Mitternacht 6,6 kWh, während der Kamin 12,0 kWh zulieferte. Der Wäschetrockner bekam 966 Wattstunden, der heizlüfter 261 Wh. Außerdem war der Geschirrspüler in Betrieb.

 

Balkon-Betriebszeit: 7:37 Stunden; gesehene Maximalleistung 145,8 Watt; 0,637 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 4791 Watt; Gesamtertrag 20,6 kWh.

Autarkie 32 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 12,27 kWh.

 

1717. Tag: Sonntag-Küche schluckt Kilowatt

(08.11.2020) Bei hellbedecktem Himmel begann der Modulsonntag um 8:24 Uhr. Die Höchstleistung schon um 10:15 Uhr. Danach war es bedeckt, gab es zeitweise Regentropfen. Der Montag soll weitgehend bedeckt mit einzelnen Aufhellungen sein.

 

Die Dachanlage arbeitete von 8:15 bis 16:30 (DZ-4: 7:45 – 15:45) Uhr mit dem Maximum um 11:30 (11:15) Uhr von 3824 (1673) Watt. Erzeugt wurden 11,3 (Anteil: 4,4) Kilowatt, die komplett selbst verbraucht wurden. Bisher kein kWh Verkauf in diesem Monat! Zugekauft wurden 25 kWh; davon 19 kWh in der dunklen Tageszeit. Ob des hellen Morgenhimmels war die Ost-PV im Vorteil: Das beste Paneel lieferte 240 zu 184 Wattstunden vom Westbesten.

 

Die Wärmepumpe bekam ab Mitternacht 8,2 kWh, während der Kamin 22,0 kWh Wärme und Warmwasser brachte. Es gab einige Stromfresser: der Backoffen für runde 45 Minuten, der Grill für sogar 90 Minuten, der Geschirrspüler lief ebenfalls. Die Waschmaschine bekam 611 Wattstunden.

 

Balkon-Betriebszeit: 7:07 Stunden; gesehene Maximalleistung 55,7 Watt; 0,156 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3824 Watt; Gesamtertrag 11,3 kWh.

Autarkie 41 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 11,3 kWh.

 

1716. Tag: "Herbie" frisst den PV-Ertrag auf

(07.11.2020) Heute Morgen mal kein Nebel, sondern schon diesig-blau zum Modulstart um 8:20 Uhr. Eine gute Stunde später und über den Mittag hinweg blieb der Himmel blau, wurde dann aber wieder diesig. Die Höchstleistung um 12:16 Uhr. Es wurde die insgesamt 920. Kilowattstunde in die Steckdose geschickt. Der Sonntag soll nach Nebel viele Wolken, kaum Sonne sehen.

 

Die große Photovoltaik arbeitete von 8:00 bis 17:00 (DZ-4: 7:45 – 16:30) Uhr mit dem Maximum um 12:45 (12:15) Uhr von 4575 (1665) Watt. Erzeugt wurden 20,0 (Anteil: 7,3) Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. Zugekauft wurden 19 kWh, davon 9 kWh in der Nacht. Das beste Ostpaneel brachte es auf 404 zu 268 Wattstunden vom westbesten Modul.

 

Hauptstromfresser war die Renault Zoe „Herbie“, die 17,97 kWh erhielt. Die Wärmepumpe wollte ab Mitternacht 13,0 kWh (die heute auf runde 12 Betriebsstunden kam), während der Kamin 19,0 kWh zulieferte. Die Waschmaschine-Trockner-Kombination wollte 1,715 kWh für ihre Arbeit, der Heizlüfter 698 Wattstunden.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:06 Stunden; gesehene Maximalleistung 135,4 Watt; 0,817 kWh.

PV-Betriebszeit: 9:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 4575 Watt; Gesamtertrag 20,0 kWh.

Autarkie 52 % - Eigenstrom 100 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 19,2 kWh.

 

1715. Tag: Dauerlauf der Wärmepumpe

(06.11.2020) Das heutige Wetter einschließlich des Scheibenkratzens war identisch mit dem gestrigen Verlauf. Modulstart um 8:22 Uhr; die Höchstleistung allerdings erst um 14:13 Uhr. Es wurde die insgesamt 919. Kilowattstunde ins Haus geschickt. Am Samstagmorgen sollen erst Wolken unterwegs sein, ab Mittag aber der Himmel blau strahlen.

 

Die Dachanlage sorgte für eigenen Strom von 8:00 bis 17:00 (DZ-4: 7:45 – 16:30) Uhr mit dem Maximum um 13:45 (12:30) Uhr von 5591 (1968) Watt. Erzeugt wurden 24,5 (Anteil: 8,7) Kilowattstunden, die selbst verbraucht wurden. Zugekauft wurden 14 kWh, davon 13 kWh in der Nacht. Das beste Ostmodul brachte es auf 458 zu allerdings zweimal 318 Wattstunden von den besten Ostpaneelen.

 

Hauptstromfresser war die Wärmepumpe, die ab Mitternacht durchgehend bis 11:30 Uhr arbeitete, dabei 12,0 kWh verbrauchte. Den Kamin habe ich erst mittags angesteckt; der brachte bis zum Schreiben dieser Zeilen ebenfalls 12,0 kWh. Ansonsten war nur der Geschirrspüler im Einsatz.

 

Balkon-Betriebszeit: 7:57 Stunden; gesehene Maximalleistung 167,8 Watt; 0,817 kWh.

PV-Betriebszeit: 9:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 5591 Watt; Gesamtertrag 24,5 kWh.

Autarkie 36 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 13,7 kWh.

 

1714. Tag: Kanalwärme bringt Energiegewinn

(5.11.2020) Heute war erstmals für dieses Winterhalbjahr eine Eisschicht auf den Autoscheiben und auch auf den PV-Modulen! Start vorm Wintergarten dennoch um 8:21 Uhr bei dichtem Nebel, der sich aber schnell hob, so dass der Himmel schon eine Stunde später diesig-blau, eine weitere knappe Stunde später und dann für den Rest dieses Donnerstages blau wurde. Die Höchstleistung um 12:56 Uhr. Es wurde die insgesamt 918. Kilowattstunde ins Haus geschickt. Auch der Freitag soll nach Nebelauflösung das Solaristenherz mit viel Sonne erfreuen.

 

Die große Photovoltaik lieferte Energie von 8:00 bis 17:00 (DZ-4: 7:30 – 16:45) Uhr mit dem Maximum um 12:45 (11:45) Uhr von 5464 (2047) Watt. Erzeugt wurden 22,9 (Anteil: 8,3)

Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. Zugekauft wurden 10 kWh, davon 8 kWh in der dunklen Tageszeit. Die Wärmepumpe wollte 8,7 kWh, während der Kamin 14,0 kWh zulieferte. Die Kombination aus Waschmaschine und Trockner kam auf 1,450 kWh, dazu lief auch die Geschirrspülmaschine. Trotzdem wurde der morgens leere Akku des Hauskraftwerks auf 100 Prozent gefüllt. Das beste Ostpaneel lieferte 435 zu 305 Wattstunden, wobei gleich zwei Westmodule Spitze waren.

 

Bei der Durchsicht der gestrigen Energieverbräuche ist mir der Unterschied zwischen der Außentemperatur und der im Kanalschacht aufgefallen, also der Luft, die die Wärmepumpe zumindest teilweise anzieht. Gestern Morgen um 5 Uhr arbeitete der Wärmetauscher, wobei es außen 4,6 Grad Celsius waren, die Kanalluft aber immerhin mit 7,9 °C um 3,3 Grad wärmer. Gestern Abend, also noch vor dem ersten Frost der Morgenstunden, war der Unterschied noch gravierender mit 5,2 Grad Celsius – allerdings lief da die Wärmepumpe, die einen Kubikmeter Luft pro Sekunde anzieht, nicht. SonnenPlan-Chef Peter Burkhard sieht „auf jeden Fall“ ein Energieplus durch das Ausnutzen der warmen Luft aus der Kanalisation.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:09 Stunden; gesehene Maximalleistung 169,3 Watt; 0,806 kWh.

PV-Betriebszeit: 9:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 5464 Watt; Gesamtertrag 22,9 kWh.

Autarkie 51 % - Eigenstrom 98 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 9,78 kWh.

 

1713. Tag: "Herbie" diesmal mit 11 Prozent Ladeverlust

(4.11.2020) Im dichten Nebel war nach kalter Nacht von 3 Grad Celsius Arbeitsbeginn am Wintergarten um 8:38 Uhr. Zwei Stunden später wurde es zum hellen Nebel, der sich kurz danach aus dem Glantal hob. Danach war es leicht bewölkt bis bewölkt. Die heute anständige Höchstleistung um 13:21 Uhr. Am Donnerstag soll nach Nebelauflösung den ganzen Tag die Sonne scheinen.

 

Die beiden Dachanlagen arbeiteten von 8:00 bis 17:00 (DZ-4: 7:30 – 17:00) Uhr mit dem Maximum um 13:0 (12:30) Uhr von 5704 (2152) Watt. Erzeugt wurden 23,9 (Anteil: 8,8) Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. Zukaufen mussten wir 22 kWh, davon 10 kWh in der dunklen Tageszeit.

 

Hauptstromfresser war die Zoe „Herbie“, die 19,94 kWh in den Akku bekam. Diesmal gab es einen Ladeverlust von 11 Prozent! Die Wärmepumpe wollte 4,0 kWh, während der Kamin 24,0 kWh Holzwärme zulieferte. Der Heizlüfter bekam 294 Wattstunden.

 

Balkon-Betriebszeit: 7:49 Stunden; gesehene Maximalleistung 183,0 Watt; 0,714 kWh.

PV-Betriebszeit: 9:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 5704 Watt; Gesamtertrag 23,9 kWh.

Autarkie 44 % - Eigenstrom 98 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 17,2 kWh.

 

1712. Tag: Messfühler zeigt weiteren Energieverlust

(3.11.2020) Bei bewölktem Himmel begann der Tag fürs Guerillamodul um 8:28 Uhr. Die Höchstleistung um 11:50 Uhr. Nach Mittag zog es sich zu, regnete es am Abend etwas. Der Mittwoch soll zwischen vielen Wolken auch Sonnenstrahlen sehen.

 

Die große Photovoltaik lieferte Strom von 8:00 bis 17:00 (DZ-4: 7:45 – 16:30) Uhr mit dem Maximum um 12:00 (11:45) Uhr von 2868 (1194) Watt. Erzeugt wurden 11,9 (Anteil: 4,6) Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. Zukaufen mussten wir in der dunklen Tageszeit 13 kWh; tagsüber waren wir dank Akkus bis nach Sonnenuntergang autark. Dies, obwohl die Wärmepumpe heute „hungrig“ war: 11,3 kWh wurden verbraucht. Der Kamin lieferte aber immerhin 14,0 kWh zu. Ansonsten war nur der Geschirrspüler als Stromfresser im Einsatz. Die beiden Dachseiten waren heute gleichauf: Das ostbeste Paneel lieferte 216 zu 218 Wattstunden vom westbesten Modul.

Für mich unerwartet – die Heizungsanlage zwei Häuser weiter wurde in Betrieb genommen – stand in der Mittagszeit wieder ein SonnenPlan-Heizungsmonteur mit einem Azubi-Mädchen vor der Tür. Firmenchef Peter Burkhard, der über den PowerDog Zugriff auf das Messsystem die Energieflüsse im Haus hat, war eine weitere Ungereimtheit aufgefallen. Wenn die Wärmepumpe eigentlich nur das Warmwasser machen soll, erwärmt sich über eine Ausgleichsleitung auch der Wärmespeicher der Fußbodenheizung etwas: Ein ungewollter Energieverlust, speziell dann in der wärmeren Jahreszeit. Deshalb wurde ein weiteres Umschaltventil (Bild) eingebaut. Auch wurde das gesamte Heizsystem nochmal hydraulisch angeglichen, feinjustiert.

 

Nach längerem Überlegen habe ich mich dann doch entschieden, im neuen Wintergarten einen Heizkörper anbringen zu lassen. Die Leitungen dafür liegen seit dem Bau des Hauses vor 26 Jahren, wurden aber nie in Betrieb genommen, weil wir es seinerzeit bei einem Balkon belassen hatten. Jetzt also doch ein Radiator, der wie die wenigen anderen im Haus an die Fußbodenheizung gekoppelt wird. Es ist mir völlig klar, dass sich das wegen der ungedämmten Glas-Glas-PV-Module zu einem Energieschlucker entwickeln könnte. Andererseits blieb da Platz für Blumen…

 

Sichtlich verblüfft war der Monteur, als ich im zeigte, dass die Warmwasserpumpe auf Zuruf irgendwo im Haus anspringt und auch abschaltet. Der Mann hat erst kürzlich selbst neu gebaut – es war ihm anzusehen, dass er so eine Steuerung auch gerne hätte.

 

Balkon-Betriebszeit: 7:15 Stunden; gesehene Maximalleistung 40,0 Watt; 0,096 kWh.

PV-Betriebszeit: 9:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2868 Watt; Gesamtertrag 11,9 kWh.

Autarkie 51 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 10,2 kWh.

 

1711. Tag: PV-Wetter besser als angekündigt

(2.11.2020) Modulstart heute um 9:46 Uhr bei einem bedeckten Himmel, der ab dem Vormittag stark bewölkt war mit einigen Sonnenstrahlen. So zur Höchstleistung um 11:18 Uhr. Am Nachmittag wurden die Wolken dichter. Es war ungewöhnlich warm mit 23 Grad Celsius im Schatten und insgesamt besser, als angekündigt. Es wurde die insgesamt 917. Kilowattstunde in die Steckdose geschickt. Der Dienstag könnte vormittags noch Wolkenlücken sehen, bevor sich diese zuziehen.

 

Die Dachanlagen arbeiteten von 8:15 bis 17:00 (DZ-4: 7:45 – 16:30) Uhr mit dem Maximum um 12:45 (11:15) Uhr von 4824 (1852) Watt. Erzeugt wurden 17,0 (Anteil: 6,5) Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. Insgesamt 24 kWh wurden zugekauft, davon 12 kWh in der Nacht. Ob der Wärme blieb der Heizkamin aus, lieferte dennoch 5,0 kWh Restwärme. Die Wärmepumpe wollte dafür 8,4 kWh fürs Warmwasser. Die Waschmaschine-Trockner-Kombination lief zweimal, wollte dafür 2,804 kWh. Der Heizlüfter wollte 648 Wattstunden. Die „schlechte“ Ost-PV war im Vorteil mit dem besten Paneel von 327 zu 274 Wattstunden vom Westprimus.

 

Balkon-Betriebszeit: 6:32 Stunden; gesehene Maximalleistung 167,1 Watt; 0,376 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 4824 Watt; Gesamtertrag 17,0 kWh.

Autarkie 68 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 6,9 kWh.

 

1710. Tag: Das Westdach die die Nase vorn

(1.11.2020) Der November begann mit einem ganztags trüb-bedecktem Himmel, aus dem es mehrfach regnete oder nieselte. Modulstart am Wintergarten um 9:18 Uhr, die „Höchstleistung“ um 11:34 Uhr. Die neue Woche soll bedeckt beginnen, könnte sich dann aber ab Mittag etwas aufhellen.

Die große Photovoltaik arbeitete von 8:30 bis 16:45 (DZ-4: 8:00 – 16:15) Uhr mit dem Maximum um 12:00 (11:30) Uhr von 1690 (686) Watt. Erzeugt wurden insgesamt 5,4 (Anteil: 1,9) Kilowattstunden, die komplett im Haus verbraucht wurden. Zugekauft wurden 7,0 kWh, davon 4 kWh in der dunklen Tageszeit. Die Wärmepumpe bekam ab Mitternacht in etwa 90 Minuten Betriebszeit 2,7 kWh, während der Kamin 14,0 kWh zulieferte. Übrigens: Die Akkuladung des Vortages reichte bis 3:45 Uhr! Der Geschirrspüler war im Einsatz, der Heizlüfter bekam lediglich 144 Wattstunden. Das beste Ostmodul kam auf 81 zu 94 Wattstunden vom Westbesten.

 

Oktober-Bilanz, Teil 2: An der DZ-4 mit ihren 25 Modulen á 285 Wattpeak liegt der „normale“ Schwund durch Optimierer und Eigenverbrauch im Berichtsmonat bei runden 9 Kilowattstunden: Der SolarEdge-Internetzähler zeigt 214,8 erzeugte kWh an, was 30,15 kWh/kWp wären. Die Addition der einzelnen Module ergibt aber 223,98 erzeugte kWh, was dann 31,44 kWh/kWp sind. Die Ostseite kam auf 98,79 kWh, gleich 28,89 kWh/kWp. Die Westseite lieferte 125,19 kWh, gleich 33,79 kWh/kWp.

 

Die neue E3/DC mit ihren Paneelen auf beiden Dachseiten, dazu auf dem Wintergarten und an der Südfassade erzeugte 355,9 kWh, 29,61 kWh/kWp. Das Balkonmodul lieferte 8,434 kWh, was 36,67 kWh/kWp entspricht. Die Gesamt-PV mit ihren 19,375 Kilowattpeak erzeugte 579,1 Kilowattstunden, was dann 29,89 kWh/kWp sind. (Vorjahreswerte auf Mietmodul 22 – 1344. Tag).

 

Balkon-Betriebszeit: 8:15 Stunden; gesehene Maximalleistung 9,6 Watt; 0,025 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 1690 Watt; Gesamtertrag 5,4 kWh.

Autarkie 49 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 7,06 kWh.

 

1709. Tag: 60 Prozent Autarkie im Oktober

(31.10.2020) Der „Goldene Oktober“ zeigte sich nach vielen schlechten PV-Tagen zum Abschluss dann doch mal sonnig. Modulstart um 8:12 Uhr bei einem diesig-blauen Himmel, der gut zwei Stunden später blau wurde und für den Rest des Tages abgesehen von hohen, dünnen Zirren so blieb. Die Höchstleistung um 13:15 Uhr. Es wurde die insgesamt 916. Kilowattstunde ins Haus geschickt. Der Nebel-Monat November soll bedeckt beginnen.

 

Die Doppel-PV arbeitete von 8:00 bis 17:00 (DZ-4: 7:30 – 16:45) Uhr mit dem Maximum um 13:30 (12:15) Uhr von 5901 (2059) Watt. Erzeugt wurden insgesamt 25,0 (Anteil: 8,9) Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. Zugekauft wurden 9 kWh, davon 8 kWh in der dunklen Tageszeit. Hauptstromverbraucher waren die Wärmepumpe mit 6,4 kWh (Heizkamin lieferte 18,0 kWh), die Renault Zoe mit 5,58 kWh sowie zweimal die Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner mit 2,734 kWh. Außerdem war vor der Tür der Laubsauger längere Zeit im Einsatz. Die Ost-PV war im Vorteil gegenüber dem Westen mit 459 zu 334 Watt der besten Paneele.

Oktober-Bilanz, Teil 1 (bei allen Zahlen/Prozenten bitte beachten, dass jetzt drei Personen im Haus leben, zwei E-Autos betrieben werden, jetzt eine Wärmepumpe das Haus heizt, ein Wäschetrockner Strom verbraucht): Das Steckdosenmodul lieferte in diesem Oktober lediglich 8,434 gegenüber 9,785 Kilowattstunden im Vorjahrsmonat, was aber auch schon wesentlich weniger als im Oktober 2018 gewesen war (siehe Seite „Miet-Modul 22 – 1343. Tag). Die „alte“ DZ-4-SolarEdge-PV brachte es auf 214,8 (2019: 229,6) kWh. Die neue E3/DC-PV lieferte 355,9 kWh – zusammen also 579,1 (2019: 239,4) Kilowattstunden PV-Ertrag im Oktober. Davon eingespeist wurden lediglich 7 (118) kWh! Ein Eigenverbrauch demnach von 572,1 (122,4) kWh Zugekauft wurden 392 (302) kWh. Der Gesamtstromverbrauch damit bei 964,1 (411,6) Kilowattstunden.

 

Die Wärmepumpe – die zeitweise noch im Probebetrieb nur mit Heizstab arbeitete – verlangte laut PowerDog 281,7 Kilowattstunden, was 29 Prozent des Stromverbrauchs entspricht. Der Heizkamin lieferte dagegen aus heimischem Holz 642 kWh dazu. Die beiden Elektroautos „Kuno“ und „Herbie“ bekamen 182 kWh, also 31,4 Prozent des Stroms.

 

Der Anteil unseres Strom-Eigenverbrauchs beträgt 98 (51,1) Prozent. Der der bilanziellen Autarkie gegenüber dem Stromnetz 60 (29,7) Prozent - das Monitoring zeigt allerdings nur 55 Prozent an. Das Balkonmodul alleine lieferte 0,87 Prozent nach 2,4 Prozent des Gesamtstromverbrauchs in 2019, was dem wesentlich höheren Verbrauch geschuldet ist.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:29 Stunden; gesehene Maximalleistung 166,8 Watt; 0,793 kWh.

PV-Betriebszeit: 9:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 5901 Watt; Gesamtertrag 25,0 kWh.

Autarkie 66 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 6,72 kWh.

 

1708. Tag: Ein dunkeltrüber Freitag

(30.10.2020) Dunkeltrüb war’s den ganzen Tag. Modulstart um 9:21 Uhr; die Höchstleistung um 12:34 Uhr. Der Samstag soll zeitweise einen Sonne-Wolken-Mix erleben, bevor das Wetter für den Sonntag wieder schlechter wird.

 

Die Dach- und Fassaden-Paneele lieferten Energie von 8:00 bis 17:00 (DZ-4: 7:45 – 16:30) Uhr mit dem Maximum um 13:15 (11:45) Uhr von 3309 (1375) Watt. Erzeugt wurden 9,93 (Anteil: 3,7) Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. Zukauf in der dunklen Tageszeit 14 kWh; tagsüber kamen weitere 2 kWh dazu. Im Einsatz waren die Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner mit 1,668 kWh sowie die Geschirrspülmaschine. Die Wärmepumpe lief nach Mitternacht für rund 1 Stunde, verbrauchte dabei 3,2 kWh, während der Heizkamin mit 26,0 kWh für Heizung und Warmwasser sorgte. Das beste Ostmodul kam auf 165 zu 195 Wattstunden vom Westprimus.

 

Balkon-Betriebszeit: 5:59 Stunden; gesehene Maximalleistung 21,2 Watt; 0,075 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3309 Watt; Gesamtertrag 9,9 kWh.

Autarkie 54 % - Eigenstrom 97 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 6,85 kWh.

 

1707. Tag: Zoe-Ladeverlust diesmal 16 Prozent

(29.10.2020) Ein ganz schlechter Tag für Solaristen. Modulstart bei einem hell-bedeckten Himmel um 8:17 Uhr, Ab kurz vor Mittag war es dunkel-bedeckt, regnete es fortdauernd aus den Wolken. Die magere Höchstleistung um 11:16 Uhr. Auch der Freitag soll durchgehend bedeckt bleiben.

 

Die große PV arbeitete von 7:45 bis 16:45 (DZ-4: 7:30 – 16:15) Uhr mit dem Maximum um 12:00 (11:30) Uhr von 2735 (1030) Watt. Erzeugt wurden 9,6 (Anteil: 3,5) Kilowattstunden. Aufsummiert durch den Hertz-Abgleich wurde 1 kWh eingespeist. Aus dem Netz bezogen wurden 15 kWh, davon 5 kWh in der Nacht. Größter Stromfresser war die Zoe, dazu gleich mehr. Die Wärmepumpe wollte ab Mitternacht 1,7 kWh, wobei das nur Standby ist, sie also keine Arbeit leistete. Der Heizkamin übernahm die Wärmearbeit mit 22,0 kWh. Im Einsatz war die Geschirrspülmaschine; der Heizlüfter wollte 347 kWh. Das beste Ostpaneel schickte 160 zu 189 Wattstunden vom Westprimus.

 

Heute musste die Zoe „Herbie“ nachgeladen werden. Nach dem seltsamen Verhalten, das ich am 1704. Tag beschrieben habe, jetzt wieder ein Ladeverlust. Dem Renault fehlten 46 Prozent der Akku-Ladung, also rechnerisch 10,12 kWh. Laut Monitoring der E3/DC-Wallbox im Hauskraftwerk wurden allerdings 11,74 kWh ans E-Auto abgegeben. Also ein Verlust von runden 16 Prozent.

 

Balkon-Betriebszeit: 6:47 Stunden; gesehene Maximalleistung 23,4 Watt; 0,064 kWh.

PV-Betriebszeit: 8:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2735 Watt; Gesamtertrag 9,6 kWh.

Autarkie 40 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 13,2 kWh.

 

1706. Tag: Riesen-TV braucht nicht mehr Strom

(28.10.2020) Den ganzen Vormittag regnete es heute Vormittag aus einem gar nicht so dunklen Himmel. Modulstart um 8:23 Uhr. Kurz vor Mittag hörte der Regen auf, gab es zur Mittagszeit zwischen den vielen Wolken einen kräftigen Sonnenstrahl zur Höchstleistung um 12:34 Uhr. Der Donnerstag könnte vormittags leicht bewölkt sein, ab dem Mittag aber bedeckt.

 

Die große Photovoltaik arbeitete von 8:00 bis 17:00 (DZ-4: 7:30 – 16:30) Uhr mit dem Maximum um 12:45 (12:30) Uhr von 6058 (1909) Watt. Erzeugt wurden 19,0 (Anteil: 7,4) Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. Zugekauft wurden 10 kWh, davon 6 kWh in der Nacht. Die Wärmepumpe verlangte heute ab Mitternacht mehr Strom als in den vergangenen Tagen: 10,4 kWh. Der Heizkamin lieferte 18,0 kWh dazu. Der Geschirrspüler war zweimal im Einsatz, einmal mit voller Leistung und Temperatur zum Reinigen. Die waschmaschine-Trockner-Kombination wollte 1,448 kWh. Das beste Ostmodul schickte 357 zu 311 Wattstunden vom Westprimus.

 

Der Familienrat war der Auffassung, dass wir einen moderneren, größeren Fernseher bräuchte. Das bisherige Sony-LED-TV mit 50 Zoll-Bildschirm wurde dank eines Angebots ersetzt durch einen Samsung von 75 Zoll. Ich hatte ehrlich gesagt Angst, dass wir uns einen Stromfresser ins Haus holen. Doch das war ein Irrtum. Sowohl der alte Sony wie auch der Samsung wollen um die 85 Watt, wobei das neue TV auch noch ein Rücklicht besitzt.

 

Balkon-Betriebszeit: 7:20 Stunden; gesehene Maximalleistung 193,6 Watt; 0,355 kWh.

PV-Betriebszeit: 9:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 6058 Watt; Gesamtertrag 19,0 kWh.

Autarkie 60 % - Eigenstrom 97 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 9,7 kWh.

 

1705. Tag: Tagesstrom reicht bis in die Nacht

(27.10.2020) Der Himmel war ganztags bedeckt mit Aufhellungen zur Mittagszeit und am Nachmittag. Modulstart um 8:09 Uhr, die Höchstleistung um 15:16 Uhr. Der Mittwoch könnte ab Mittag zwischen vielen Wolken ein wenig Sonne sehen.

 

Die Dachanlagen arbeiteten von 8:00 bis 17:15 (DZ-4: 7:45 – 17:00) Uhr mit dem mal gleichzeitigen Maximum um 11:45 Uhr von 3174 (1524) Watt. Erzeugt wurden 14,4 Kilowattstunden, die komplett im Haus verbraucht wurden. Zugekauft wurden in der Nacht 7 kWh – tagsüber reichte das Licht für genügend PV-Strom. Allerdings waren kaum Geräte im Einsatz. Die Wärmepumpe bekam ab Mitternacht 3,2 kWh, während der Kamin 17,0 kWh zulieferte. Der Heizlüfter bekam 599 Wattstunden. Die West-PV hatte einen kleinen Wetter-Vorteil: Das beste Paneel hier lieferte 267 zu 247 Wattstunden vom Ost-Primus.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:21 Stunden; gesehene Maximalleistung 98,7 Watt; 0,168 kWh.

PV-Betriebszeit: 9:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3174 Watt; Gesamtertrag 14,4 kWh.

Autarkie 60 % - Eigenstrom 98 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 4,5 kWh.