Das Mietmodul 30

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1896. Tag: Die Wärmepumpe hatte ein Sprachproblem

(06.05.2021) Heute war’s durchgehend bedeckt mit Dauerregen; erst jetzt kurz nach Sonnenuntergang reißt der Himmel auf. Modulstart am Wintergarten um 7:17 Uhr. Die Höchstleistung um 11:11 Uhr. Der Freitag soll einen Wolken-Sonne-Mix erleben.

 

Die Ost-West-Dachanlagen arbeiteten von 6:30 bis 20:30 (DZ-4: 6:30 – 20:00) Uhr mit dem Maximum um 12:15 (12:00) Uhr von 6971 (3199) Watt. Erzeugt wurden 32,6 (Anteil: 12,8) Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden. Ein Stromzukauf war erneut nicht notwendig. Der Stromspeicher wurde nach dem Tiefststand von 35 Prozent mit 13,78 kWh auf 98 Prozent gefüllt – seit längerer Zeit sind die Batterien also erstmals nicht vollständig gefüllt. Das beste Ostmodul brachte es auf 552 zu 540 Wattstunden vom westbesten Paneel.

 

Hauptstromverbraucher war heute die Wärmepumpe mit 10,3 Kilowattstunden, wobei der Heizkamin 10 kWh beisteuerte. Die Renault Zoe wurde mit 3,9 kWh nachgeladen. Außerdem war der Geschirrspüler in Betrieb.

 

Wie angekündigt stand heute der Ochsner-Monteur Pascal vor der Tür. Den Fehler im System hatte er schnell entdeckt. Laienhaft ausgedrückt: Die Außen- und die Inneneinheit der Wärmepumpe sprechen aus unerfindlichen Gründen eine verschiedene Sprache, versteht der eine Teil nicht die Wärmeanforderung des anderen Teils. Mindestens 4 Ochsner-Kunden haben das gleiche Problem, das auf einem Fehler im Elektronikteilchen eines Zulieferers fußt. Nach knapp 90 Minuten lief die Wärmepumpe wieder, ging sogleich für 7 Stunden durchgehend in Betrieb. Nach 3 ½ Stunden Pause sprang das Gerät jetzt wieder an, läuft seitdem. Pascal wird trotzdem demnächst noch einmal kommen, etwas austauschen: Er hat ein „komisches Gefühl im Bauch“.

 

Balkon-Betriebszeit: 11:31 Stunden; gesehene Maximalleistung 56,4 Watt; 0,236 kWh.

PV-Betriebszeit: 14:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 6971 Watt; Gesamtertrag 32,6 kWh.

Autarkie 99 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,28 kWh

 

1895. Tag: Der Mai macht dem April bisher alle Ehre

(05.05.2021) Leicht bewölkt zum Modulstart um 7:21 Uhr, dann aber mehr und mehr bewölkt, dazu immer wieder Schauer bis hin zum Graupelschauer, die die Stromproduktion abbrechen ließen. Zwischen diesen Schauern aber auch immer mal wieder Platz für kräftige Sonnenminuten – so um 14:02 Uhr zu Höchstleistung. Es wurde die insgesamt 991. Kilowattstunde in die Steckdose gebracht. Der Donnerstag soll bewölkt beginnen, sich ab Mittag bedecken und auch wieder Regen mitbringen: April im Mai.

 

Die große Photovoltaik lieferte Energie von 6:30 bis 20:15 (DZ-4: 6:15 – 19:30) Uhr mit dem Maximum um 14:30 (14:15) Uhr von 13.974 (4902) Watt. Erzeugt wurden 53,6 Kilowattstunden, von denen 15 kWh eingespeist wurden; summiert 1 kWh Hertz-Abgleich wurde über Tag bezogen – im Prinzip damit einen weiteren Tag Energie-autark. 18,28 kWh wanderten mit Zwischenentladung in das Hauskraftwerk, dessen doppelter Tiefstpunkt am Morgen und am frühen Nachmittag jeweils bei 43 Prozent lag. Das beste Ostmodul brachte es auf 946 zu 866 Wattstunden vom westbesten Paneel.

 

Ob des schlechten Wetters habe ich den Heizstab erneut anwerfen müssen für rund 95 Minuten – dabei wurden 16,4 Kilowattstunden verbraucht. Der Heizkamin brachte 22 kWh; die Thermie lieferte nichts. Der Kona wurde mit 4,15 kWh jetzt vollends aufgeladen. Der Heizlüfter bekam 388 Wattstunden.

 

Balkon-Betriebszeit: 11:39 Stunden; gesehene Maximalleistung 180,1 Watt; 0,607 kWh.

PV-Betriebszeit: 13:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 13.974 Watt; Gesamtertrag 53,6 kWh.

Autarkie 97 % - Eigenstrom 68 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,84 kWh

 

1894. Tag: Sturm "Eugen" heult durchs Glantal

(04,05.2021) Sturmtief „Eugen“ heult bis jetzt ganz schön über die Dächer; von Schäden im Glantal ist mir allerdings momentan nichts bekannt. Modulstart um 7:21 Uhr. Aus dem ganztags bedeckten Himmel gab es ein paar kleine Schauer. Die Höchstleistung um 9:48 Uhr – allerdings war ich am frühen Nachmittag unterwegs. Der Mittwoch soll viele Wolken mit ein paar Sonnenstrahlen, Schauern und eventuell auch Gewittern erleben.

 

Die beiden Dachanlagen arbeiteten wieder gleich lange – beide von 6:30 bis 20:30 Uhr. Die Höchstleistung um 14:45 (DZ-4: 14:30) Uhr von 7981 (3229) Watt. Erzeugt wurden 35,8 Kilowattstunden, von denen 4 kWh eingespeist wurden; Strom zukaufen mussten wir wieder nicht. 12,21 kWh füllten den Akku, der seinen Tiefststand bei 44 Prozent hatte. Die beiden Dachseiten waren nahezu pari: Das beste Ostmodul brachte es auf 581 zu 583 Wattstunden vom westbesten Paneel.

 

Hauptstromverbraucher war der Kona, der mit 11,33 kWh nachgeladen wurde. Die Wärmepumpe wollte 2,5 kWh für die Heizungspumpen; der Heizstab war nicht in Betrieb. Der Heizkamin lieferte die Heizlast mit 23 kWh; von der Thermie kam nichts. Der Geschirrspüler war im Einsatz.

 

SonnenPlan hat sich heute gemeldet: Wärmepumpen-Lieferant Ochsner schickt seinen Monteur am Donnerstagmorgen – hoffentlich funktioniert die Wärmepumpe dann endlich wieder…

 

Balkon-Betriebszeit: 12:52 Stunden; gesehene Maximalleistung 42,3 Watt; 0,279 kWh.

PV-Betriebszeit: 14:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 7981 Watt; Gesamtertrag 35,8 kWh.

Autarkie 99 % - Eigenstrom 87 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,28 kWh

 

1893. Tag: Noch 10 kWh zur Megawattstunde

(03.05.2021) Der blaue Morgenhimmel zum Modulstart um 7:26 Uhr hielt nur kurz – dann zogen erst Zirren auf, dann erste Wolken, die immer mehr wurden und ab Mittag den Himmel bedeckten. Dazu gab es ein paar wenige Regentropfen, aber auch hellere Momente. So zur Höchstleistung um 16:06 Uhr. Gegen Abend lockerte es wieder auf zum fast wolkenlosen Himmel. Es wurde die insgesamt 990. Kilowattstunde ins Haus geschickt. In der Nacht soll dann endgültig Sturmtief „Eugen“ aufziehen, das auch in der Nordpfalz noch kräftig blasen soll aus einer geschlossenen Wolkendecke.

 

Die Ost-West-Anlagen arbeiteten beide einmal gleichzeitig und gleichlang: von 6:15 bis 20:45 Uhr. Das Maximum um 13:15 (DZ-4: 16:00) Uhr von 10.158 (3255) Watt. Erzeugt wurden 48,6 Kilowattstunden, von denen 7 kWh ins äußere Netz gingen. Zugekauft wurde wieder nichts! 17,42 kWh füllten mit Zwischenentladung die Batterien des Hauskraftwerks, das morgens noch 33 Prozent Restladung besaß. Das beste Ostpaneel schickte 937 zu 730 Wattstunden vom westbesten Modul.

 

Stromfresser war der Heizstab, den ich leider für 90 Minuten in Betrieb nehmen musste und der dafür 14,8 kWh schluckte. Der am Nachmittag angefeuerte Heizkamin brachte bis jetzt 5 kWh; von der Solarthermie kam nichts. Der Kona erhielt mit 4,79 kWh eine Teilnachladung. Der Heizlüfter wollte 224 Wattstunden.

 

Balkon-Betriebszeit: 12:53 Stunden; gesehene Maximalleistung 142,2 Watt; 0,442 kWh.

PV-Betriebszeit: 14:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 10.158 Watt; Gesamtertrag 48,6 kWh.

Autarkie 99 % - Eigenstrom 83 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,47 kWh

 

1892. Tag: Schon 12 Tage fast ohne Stromzukauf

(02.05.2021) Blau war der Morgenhimmel, zu dem ich den Modulstart leider verpasst habe. Ab dem Vormittag war es erst leicht bewölkt, ab Mittag dann stark bewölkt. Allerdings trieb starker, kühler Wind die Wolken, so dass es immer mal wieder kräftige Sonnenstrahlen gab. So um 13:17 Uhr zur Höchstleistung. Der Montag soll leicht bewölkt beginnen, sich dann aber zuziehen, gegen Abend regnen und stürmen.

 

Die große Photovoltaik arbeitete von 6:30 bis 20:45 (DZ-4: 6:15 – 20:30) Uhr mit dem Maximum um 16:00 (14:15) Uhr von 13.323 (4826) Watt. Erzeugt wurden unerwartete 75,3 Kilowattstunden, von denen 46 kWh eingespeist wurden. Seit nunmehr 12 Tagen kein Stromzukauf mehr, abgesehen von den 3 kWh durch den Hertz-Abgleich des inneren mit dem äußeren Stromnetz. 14,92 kWh füllten den Akku des Hauskraftwerks, das morgens noch eine Restladung von 11 Prozent aufwies. Das beste Ostpaneel schickte 1,24 zu 1,3 kWh vom westbesten Modul.

 

Größter Stromverbraucher war die Waschmaschine, wobei der Trockner zweimal lief und zudem noch ein alter Kühlschrank mit am Messgerät hängt: 3,01 kWh. Die Heizung verlangte für den Pumpenbetrieb erstaunliche 2,4 kWh. Damit das Haus nicht auskühlt, habe ich den Kamin wieder angefeuert: 16 kWh Heizleistung. Der Heizlüfter bekam 207 Wattstunden.

 

Balkon-Betriebszeit: 11:19+x Stunden; gesehene Maximalleistung 194,2 Watt; 0,849 kWh.

PV-Betriebszeit: 14:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 13.323 Watt; Gesamtertrag 75,3 kWh.

Autarkie 99 % - Eigenstrom 32 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,19 kWh

 

1891. Tag: Beide Dachseiten haben gleiche Kilowattpeak

(01.05.2021) Der Mai-Feiertag blieb bedeckt. Modulstart um 7:22 Uhr. Die Höchstleistung erst um 16:38 Uhr (vorher unterwegs) gesehen. Es wurde die 989. Kilowattstunde ins Haus geschickt. Am Sonntag sollen vormittags über den blauen Himmel Wolken ziehen, die sich ab Mittag mehr und mehr verdichten sollen.

 

Die Dachanlagen arbeiteten von 6:30 bis 20:45 (DZ-4: 6:30 – 20:00) Uhr mit dem Maximum um 14:00 (13:30) Uhr von 8124 (3068) Watt. Erzeugt wurden 57,1 (Anteil: 22,3) Kilowattstunden, von denen 18 kWh ins Außennetz wanderten. Zugekauft wurde nichts. 9,49 kWh füllten den Akku vom Tiefststand von 44 Prozent vollständig auf. Das beste Ostmodul brachte es auf 897 zu 945 Wattstunden vom westbesten Paneel.

 

Stromverbraucher waren der Hyundai mit 14,15 kWh für die Fahrbatterie. Die Heizung – Heizstab nicht in Betrieb – verlangte 2,5 kWh für die Pumpen und Regler; der Heizkamin übernahm mit 34 kWh die Wärmeversorgung. Der „Tag der Arbeit“ für fürs Houserling genutzt, wodurch mehrere Geräte wie der große Staubsauger im Einsatz waren. Die Waschmaschine-Trockner-Kombination, diesmal ergänzt um den Stromverbrauch eines Kühlschranks, war dreimal im Gebrauch mit zusammen 4,479 kWh. Der Heizlüfter bekam 231 Wattstunden.

 

April-Bilanz Teil 2: Eine doppelte Überraschung, wegen der ich mehrfach nachgezählt und gerechnet habe: Erstmals zeigt das SolarEdge-Monitoring im Internet mit 710,1 April-kWh mehr an als die Addition der einzelnen Module von 704,63 kWh; sonst gab es immer einen kleinen Verlust auf der Monitorseite. Grund: unbekannt. Die andere Überraschung: Beide Dachseiten haben bis aufs Nachkomma den gleichen Kilowattpeakwert von 98,9 kWh/kWp. Auch das gab es bisher noch nicht. Die 12 „schlechten“, weil verschatteten 285er Ostmodule lieferten zusammen 338,22 kWh, die 13 Westpaneele erzeugten 366,41 kWh.

 

Die E3/DC-PV mit den 330er Dach- und Fassadenmodulen sowie den viermal 200er Aleo Elegante-Modulen auf dem Wintergarten bringt es mit den 1058,3 kWh auf 88,0 kWh/kWp. Das Balkonmodul für sich ist mit 96,1 kWh/kWp wieder Spitze mit seinen erzeugten 22,112 kWh. Alle Module zusammen mit den erzeugten 1790,5 Kilowattstunden haben 92,4 kWh/kWp.

 

Balkon-Betriebszeit: 12,23 Stunden; gesehene Maximalleistung 93,2 Watt; 0,509 kWh.

PV-Betriebszeit: 14:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 8124 Watt; Gesamtertrag 57,1 kWh.

Autarkie 100 % - Eigenstrom 66 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,12 kWh

 

1890. Tag: zu fast 96 Prozent autark im April

(30.04.2021) Kein Sonne-Wolken-Mix zum Monatsultimo, sondern morgens zu Modulstart um 7:23 Uhr diesig-bedeckt, dann für den Rest des Tages bedeckt. Eine Aufhellung zur Höchstleistung um 13:31 Uhr. Dazu war es wieder unangenehm kühl nach den relativ warmen Tagen. Der Wonnemonat Mai soll mit dem April-Ende beginnen: bedeckt.

 

Die große Photovoltaik arbeitete von 6:30 bis 20:45 (DZ-4: 6:15 – 20:15) Uhr mit dem Maximum um 13:30 (13:15) Uhr von 7783 (2883) Watt. Erzeugt wurden 40,5 Kilowattstunden, von denen 3 kWh eingespeist wurden. 20,25 kWh füllten mit Zwischenentladung den Akku, der morgens noch 53 Prozent hatte, nach Heizstabbetrieb nur noch 17 Prozent. Tagsüber wurde trotzdem 1 kWh zugekauft. Das beste Ostpaneel schickte 640 zu 683 Wattstunden vom westbesten Modul.

 

Größter Stromverbraucher war der Heizstab mit 17,7 kWh. Da das Haus ob des kühleren Wetters auskühlte, musste ich leider den Heizkamin anfeuern, der dann mit 43 kWh für Warmwasser und Wärme sorgte; von der Thermie kam nichts. Der Heizlüfter wollte 289 Wattstunden. Auch der Geschirrspüler war im Einsatz.

 

April-Bilanz Teil 1: Das Balkonmodul erzeugte im ausgehenden Montag insgesamt 22,112 kWh (exakte Gesamterzeugung bisher: 988,627 kWh) – im Vorjahres-April waren es 28,625 gewesen. Die gemietete DZ-4-PV schaffte in diesem Jahr 710,1 kWh zu im Vorjahr 834,1 kWh. Die neue E3/DC-PV lieferte 1058,3 kWh. Damit standen dem Haus insgesamt 1790,5 Kilowattstunden Sonnenstrom zur Verfügung.

 

Bei den weiteren Zahlen berücksichtigen, dass vor Jahresfrist nur eine Person im Haus lebte mit einem Elektroauto, jetzt aber 3 Personen mit zwei E-Autos und dazu eine Wärmepumpe (die allerdings momentan ihre Macken hat) – dafür aber auch wesentlich mehr Kilowattpeak und ein Hauskraftwerk. Der Eigenverbrauch von Balkonmodul, der alten und der neuen PV beläuft sich auf 1140,5 (198,6) Kilowattstunden. Eingespeist wurden 647 (April 2020: 664) Kilowattstunden, nur 49 (114) Kilowattstunden wurden zugekauft. Der Gesamtstromverbrauch aus PV und Zukauf summiert sich damit auf 1189,5 kWh.

 

Hauptstromverbraucher war die Wärmepumpe oder besser der Heizstab mit 389,2 Kilowattstunden, wobei der Heizkamin mit 592 kWh die Hauptleistung übernahm, die Solarthermie weitere 49 kWh beisteuerte. Die Elektroautos bekamen 187,61 (31,5) kWh in die Akkus.

 

Damit haben wir eine Eigenverbrauchsquote des PV-Stroms von 63,7 (23,0) Prozent. Unsere bilanzielle Autarkie beträgt im April 95,9 (63,5) Prozent. Das Balkonmodul alleine schickte 1,86 (9,1) Prozent des Stromverbrauchs dazu. Die Wärmepumpe verlangte 33,5 Prozent des Stroms, die E-Autos waren mit 15,8 Prozent dabei.

 

Balkon-Betriebszeit: 12:31 Stunden; gesehene Maximalleistung 153,2 Watt; 0,309 kWh.

PV-Betriebszeit: 13:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 7783 Watt; Gesamtertrag 40,5 kWh.

Autarkie 99 % - Eigenstrom 90 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,3 kWh

 

1889. Tag: PV & Speicher: Volle Leistung für die Zoe

(29.04.2021) Da war das Donnerstag-Wetter doch etwas besser als angekündigt. Modulstart um 7:42 Uhr bei bedecktem Himmel, der schnell blau wurde und dann nur noch einzelne Wolken zeigte bei einem Schauer. Die Höchstleistung um 14:44 Uhr. Es wurde die 988. Kilowattstunde ins Haus geschickt. Wie schon für heute wird für den Freitag ein Sonne-Wolken-Mix vorhergesagt, wobei die Wetterfrösche uneins sind, was überwiegen wird.

 

Die Ost-West-Anlagen arbeiteten von 6:30 bis 20:45 (DZ-4: 6:15 – 20:30) Uhr mit dem Maximum um 13:30 (13:15) Uhr von 13.279 (4904) Watt. Erzeugt wurden 71,9 (Anteil: 28,9) Kilowattstunden, von denen 31 kWh ins große Netz wanderten. 19,58 kWh füllten den Akku, der morgens zuerst einen Rest von 28 Prozent hatte, mit dem morgendlichen Einsatz des Heizstabs auf 7 Prozent absank. In der Nacht wurde leider wieder 1 kWh zugekauft: Hertz-Abgleich. Auf beiden Dachseiten waren jeweils zwei Paneele Spitze mit im Osten von 1,31 zu 1,08 kWh auf der Westseite.

 

Größter Stromverbraucher war die Zoe mit 10,45 kWh, wobei die sich in der Mittagszeit mit zusammen 22 kW – ihrer maximalen Ladeleistung – vom Dach und aus dem Speicher bediente. Allerdings habe ich die Stromzufuhr gedrosselt, um keinen Netzstrom beziehen zu müssen. Der Heizstab schluckte 8 kWh, während die Thermie 4 kWh zulieferte. Der Heizlüfter wollte 168 Wattstunden. Auch die Geschirrspülmaschine war im Einsatz.

 

Balkon-Betriebszeit: 12:14 Stunden; gesehene Maximalleistung 187,7 Watt; 0,794 kWh.

PV-Betriebszeit: 13:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 13.279 Watt; Gesamtertrag 71,9 kWh.

Autarkie 97 % - Eigenstrom 50 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,97 kWh

 

1888. Tag: Solarthermie übernimmt Hauptlast

(28.04.2021) Der Tag begann doch noch einmal mit blankem Himmel und fürs Modul um 7:36 Uhr. Zur Höchstleistung um 13:52 Uhr zogen Zirren auf, später Wolken, die immer dunkler wurden, bis es am späten Nachmittag leichten Regen gab. Es wurde die 987. Kilowattstunde für die Steckdose produziert. Am Donnerstag sollen die Wolken überwiegen, soll es zeitweise regnen.

 

Die Dachanlagen arbeiteten von 6:30 bis 19:30 (DZ-4: 6:15 – 19:00) Uhr mit dem Maximum um 14:15 (13:45) Uhr von 12.062 (4550) Watt. Erzeugt wurden 66,7 Kilowattstunden, von denen 26 kWh eingespeist wurden. 14,68 kWh füllten den Akku völlig auf, der morgens 45 Restprozent aufwies, nach einem Heizstabeinsatz nur noch 20 Prozent. Damit sind wir den 8. Tag in Folge stromautark. Die Ost-PV war im Vorteil des Vormittags besseren Wetters. Das Spitzenmodul lieferte 1,43 kWh zu 940 Wattstunden vom Westprimus.

 

Hauptstromverbraucher war der Hyundai Kona „Kuno“, der nach einer Überlandfahrt 15,15 kWh für seinen Akku verlangte. Der Heizstab erhielt 7,4 kWh, wobei die Thermie mit 10 kWh Ergänzung mehr brachte. Sonst waren keine Stromfresser im Einsatz.

 

Balkon-Betriebszeit: 10:28 Stunden; gesehene Maximalleistung 165,7 Watt; 0,742 kWh.

PV-Betriebszeit: 13:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 12.062 Watt; Gesamtertrag 66,7 kWh.

Autarkie 99 % - Eigenstrom 57 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,26 kWh

 

1887. Tag: Seit einer Woche quasi stromautark

(27.04.2021) Und noch ein – letzter? – absolut wolkenfreier Tag am Himmel über dem Glantal. Modulstart um 7:08 Uhr. Die Höchstleistung um 14:44 Uhr. Es wurde die insgesamt 986. Kilowattstunde ins Haus geschickt. Für den Mittwoch sind die Meteorologen uneins, ob’s nochmal absolut azurblau wird oder ob doch ab Mittag mehr oder weniger viele Wolken ziehen.

 

Die Ost-West-Photovoltaik arbeitete von 6:30 bis 20:45 (6:30 – 21:15) Uhr mit dem Maximum um 14:00 (13:15) Uhr von 12.004 (4552) Watt. Erzeugt wurden 92,0 Kilowattstunden, von denen 27 kWh ins Außennetz gespeist wurden. Der Akku des Hauskraftwerks hatte morgens noch einen Rest von 55 Prozent, der durch den frühen Einsatz des Heizstabes auf 9 Prozent absank. Wieder vollständig gefüllt wurden die Batterien mit 16,27 kWh. Heute sind wir seit 7 Tagen – abgesehen vom Hertz-Abgleich von 1 kWh – absolut stromautark. Das beste Ostpaneel brachte 1,55 zu 1,43 kWh vom westbesten Modul.

 

Stromfresser war der Heizstab mit 39,3 Kilowattstunden beim morgendlichen Akku-Betrieb und ab Mittag dann mit direkter Sonnenkraft. Beide Elektroautos bekamen zusammen 5,61 kWh in die Fahrbatterien. Der Heizlüfter wollte 432 Wattstunden. Vormittags war die Geschirrspülmaschine in Betrieb.

 

Balkon-Betriebszeit: 12:54 Stunden; gesehene Maximalleistung 171,2 Watt; 1,171 kWh.

PV-Betriebszeit: 14:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 12.004 Watt; Gesamtertrag 91,7 kWh.

Autarkie 99 % - Eigenstrom 68 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,53 kWh

 

1886. Tag: Gibt es noch einen wolenfreien Tag?

(26.04.2021) Noch ein absolut wolkenfreier Tag, der fürs Balkonmodul um 7:41 Uhr begann. Die Höchstleistung um 14:34 Uhr; der Gesamtertrag heute übrigens identisch mit zwei Erträgen in den vergangenen Tagen – also kein Tippfehler. Es wurde die insgesamt 985. Kilowattstunde in die Steckdose geschickt. Auch am Dienstag soll es nochmal einen azurblauen Himmel geben – ein Meteorologe befürchtet allerdings Wolken ab der Mittagszeit.

 

Die große Photovoltaik arbeitete von 6:45 bis 20:30 (DZ-4: 6:30 – 20:15) Uhr mit dem Maximum um 14:15 (13:15) Uhr von 12.348 (4701) Watt. Erzeugt wurden 91,7 Kilowattstunden, von denen 37 kWh eingespeist wurden. 15,52 kWh wanderten in den Stromspeicher, dessen Morgenstand bei 44 Prozent und dessen Tiefstpunkt nach Heizstab-Einsatz bei 10 Prozent lag. Das beste Ostpaneel lieferte 1,57 kWh, während die Westseite gleich vier Spitzenmodule mit jeweils 1,43 kWh aufwies.

 

Hauptstromverbraucher war wieder der Heizstab, der insgesamt 29,5 kWh aus dem Hauskraftwerk bzw. direkt von den PV-Modulen bekam. Der Kamin ergänzte 5 kWh, die Thermie 4 kWh. Der Hyundai Kona erhielt 6,18 kWh in seinen Akku; die Waschmaschine-Trockner-Kombination wollte 1,254 kWh. Außerdem war der Geschirrspüler im Einsatz.

 

Balkon-Betriebszeit: 12:03 Stunden; gesehene Maximalleistung 174,5 Watt; 1,177 kWh.

PV-Betriebszeit: 13:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 12.348 Watt; Gesamtertrag 91,7 kWh.

Autarkie 100 % - Eigenstrom 55 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,23 kWh

 

1885. Tag: Ein sonntag von der Sonne verwöhnt

(25.04.2021) Solche Tage bereiten dem Solarier große Freude – von morgens bis abends kein Wölkchen am Himmel. Modulstart vorm Wintergarten um 7:41 Uhr. Die Höchstleistung um 15:24 Uhr. Es wurde die insgesamt 984. Kilowattstunde in die Steckdose geliefert. Auch der Montag soll von der Sonne verwöhnt werden.

 

Die Ost-West-Anlagen schickten ihre Energie von 6:30 bis 20:45 (DZ-4: 6:30 – 20:30) Uhr mit dem Maximum um 14:30 (13:30)Uhr von 12.199 (4601) Watt. Erzeugt wurden 91,3 Kilowattstunden, von denen 47 kWh ins große Netz gingen. Der Batterie-Tiefststand von 16 Prozent wurde mit 15,22 kWh vollständig aufgefüllt. Das beste Ostmodul erzeugte 1,55 kWh zu gleich drei westbesten Paneelen mit ja 1,37 kWh.

 

Stromfresser war die Wärmepumpe bzw. der Heizstab darin, den ich wie schon gestern Morgen noch auf Akku, später dann noch einmal mit reinem Sonnenstrom anfeuerte: 26,7 kWh. Vom Heizkamin kamen 4 kWh; von der Thermie 1 kWh dazu. Vorhin war der Backofen für 40 Minuten schon weitgehend auf Batterie im Gebrauch. Der Heizlüfter bekam 362 Wattstunden.

 

Balkon-Betriebszeit: 12:19 Stunden; gesehene Maximalleistung 175,5 Watt; 1,174 kWh.

PV-Betriebszeit: 14:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 12.199 Watt; Gesamtertrag 91,3 kWh.

Autarkie 100 % - Eigenstrom 46 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,15 kWh

 

1884. Tag: 36 kWh in den Heizstab gefeuert

(24.04.2021) Noch ein sehr guter Tag für Solarier. Modulstart um 7:40 Uhr bei durchgehend blauem Himmel, der lediglich um 14 Uhr von einer einzelnen, dickeren Wolke getrübt wurde. Die Höchstleistung um 15:03 Uhr. Es wurde die insgesamt 983. Kilowattstunde in die Steckdose geschickt. Auch der Sonntag soll einen azurblauen Himmel erleben.

 

Die Dachanlagen arbeiteten von 6:30 bis 20:45 (DZ-4: 6:30 – 20:15) Uhr mit dem Maximum um 14:45 (14:30) Uhr von 12.054 (4407) Watt. Erzeugt wurden 87,7 Kilowattstunden, von denen 33 kWh eingespeist wurden. Aufsummiert durch den Hertz-Abgleich wurde 1 kWh bezogen. 12,15 kWh füllten den Akku, der morgens um 8 Uhr einen Rest von 53 Prozent aufwies, danach aber (siehe nach) noch auf 35 Prozent absank. Das beste Ostmodul lieferte 1,49 kWh zu zweimal je 1,25 kWh von den westenbesten Paneelen.

 

Stromfresser war heute die Wärmepumpe – oder besser der Heizstab: 36 Kilowattstunden! Von der Solarthermie kamen 6 kWh; der vor einer Stunde angezündete Kamin brachte bis eben 1 kWh. Heute waren neben dem Geschirrspüler der Rasenmäher und der Laubsauger im Einsatz.

 

Heute Morgen fiel mir auf, dass die Wärmepumpe zuletzt gestern um 9 Uhr kurz lief, die Temperatur im Heizkreislauf jetzt auf 21,6 Grad abgefallen und es kühl im Haus war. Daher habe ich den Heizstab für eine halbe Stunde mit Strom aus dem Hauskraftwerk laufen lassen, was die Grade auf 25,6 steigen ließ. Später, als genügend Sonnenenergie zur Verfügung stand, feuerte der Heizstab für runde 3 Stunden, steigerte die Speichertemperatur auf 43,8 Grad. Daraus resultieren die heutigen 36 kWh Heizstromverbrauch. Die Thermie schickte heute kurzfristig 18 Kilowatt in den Warmwasserspeicher, hob die Grade von 45 auf 50.

 

Balkon-Betriebszeit: 12:17 Stunden; gesehene Maximalleistung 173,9 Watt; 1,123 kWh.

PV-Betriebszeit: 14:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 12.054 Watt; Gesamtertrag 87,7 kWh.

Autarkie 99 % - Eigenstrom 59 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,41 kWh

 

1883. Tag: Aquarium Stromfresser des Tages

(23.04.2021) Noch ein Solariertag mit ganztags ungestört blauem Himmel. Modulstart um 7:53 Uhr. Die Höchstleistung um 13:13 Uhr. Es gab den exakt gleichen Ertrag wie schon gestern. Durch einen Übersprung wurde die 982. Kilowattstunde in die Steckdose geschickt. Der Samstag könnte wiederum einen durchgehend blauen Himmel bekommen oder ab Mittag doch mehr oder weniger viele Wolken – die Meteorologen sind sich nicht einig.

 

Die große Photovoltaik arbeitete von 6:30 bis 20:45 (DZ-4: 6:30 – 20:15) Uhr mit dem Maximum um 14:15 (13:45) Uhr von 12.152 (4569) Watt. Erzeugt wurden 89,9 Kilowattstunden, von denen 71 kWh eingespeist wurden. 8,29 kWh füllten den Akku, dessen Restkapazität morgens bei 52 Prozent lag. Auf den Dachseiten gab es jeweils zweimal die Spitzenleistung der besten Module: 1,53 Ost-kWh zu 1,42 West-kWh.

 

Hauptstromverbraucher dürfte heute das große Aquarium gewesen sein mit runden 3 Kilowattstunden. Die Wärmepumpe bekam 2,4 kWh, wobei sie heute nur einmal und das kurz ansprang. Der Kamin blieb aus. Die Solarthermie schickte 7 kWh. Der Heizlüfter begnügte sich mit 313 Wattstunden.

 

Balkon-Betriebszeit: 12:02 Stunden; gesehene Maximalleistung 157,5 Watt; 1,177 kWh.

PV-Betriebszeit: 14:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 12.152 Watt; Gesamtertrag 89,9 kWh.

Autarkie 99 % - Eigenstrom 16 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,08 kWh

 

1882. Tag: Solarthermie aktiv, bringt 11 kWh ins haus

(22.04.2021) Ein Tag für Solarier. Modulstart um 7:19 Uhr bei blauem Himmel, der erst ab Mittag von Zirren – Überbleibsel von Düsenflugzeugen – „verziert“ wurde. Die Höchstleistung um 14:40 Uhr. Es wurde die 980. Kilowattstunde fürs Haus produziert. Auch der Freitag soll bis auf wenige Wolken einen strahlendblauen Himmel bekommen.

 

Die Dachanlagen arbeiteten von 6:45 bis 20:30 (6:30 – 20:15) Uhr mit dem Maximum um 14:45 (13:00) Uhr von 11.936 (4594) Watt. Erzeugt wurden 88,3 Kilowattstunden, von denen 54 kWh ins große Netz eingespeist wurden. Der Akku des Hauskraftwerks hatte morgens noch eine Restladung von 51 Prozent; mit 8,55 kWh wurde er aufgeladen. Das beste Ostpaneel schickte 1,5 kWh, während auf der Westseite zwei Module je 1,32 kWh lieferten.

 

Da die beiden E-Autos noch von gestern vollgeladen sind, war die weiterhin störungsfreie arbeitende Wärmepumpe der Hauptstromverbraucher mit 15,1 kWh. Die Solarthermie (grüne Linie) zeigte heute erstmals für dieses Jahr mit 11 kWh eine anständige Leistung, trieb die Temperaturen in den beiden Speichern hoch! Die Waschmaschine-Trockner-Kombi bekam 1,490 kWh, der Heizlüfter 340 Wattstunden. Der Geschirrspüler war auch im Einsatz.

 

Balkon-Betriebszeit: 12:37 Stunden; gesehene Maximalleistung 178,5 Watt; 1,177 kWh.

PV-Betriebszeit: 13:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 11.936 Watt; Gesamtertrag 88,3 kWh.

Autarkie 100 % - Eigenstrom 35 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,07 kWh

 

1881. Tag: 3 Tages-kWh fürs große Aquarium

(21.04.2021) Modulstart bei blauem Himmel um 7:36 Uhr. Ab Mittag bis zum späten Nachmittag war es mal leicht, mal stark bewölkt. Später verzogen sich die Wolken wieder. Die Höchstleistung um 13:51 Uhr. Es wurde die 979. Kilowattstunde ins Haus geschickt. Für den Donnerstag sagen zwei Meteorologen einen durchgehend blauen Himmel vorher, während ein weiterer Wettermann vormittags einige Wolken sieht.

 

Die große Photovoltaik arbeitete von 6:45 bis 20:30 (DZ-4: 6:30 – 20:15) Uhr mit dem Maximum um 15:00 (12:15) Uhr von 12.325 (4828) Watt. Erzeugt wurden 68,4 Kilowattstunden, von denen 15 kWh EEG-eingespeist wurden. 15,85 kWh füllten bei Zwischenentladungen den Akku vom Tiefststand von 40 Prozent vollständig auf. Die Ost-PV hatte zwei Spitzenmodule mit jeweils 1,27 kWh, während die West-PV gleich drei Paneele mit der Bestleistung von 1,02 kWh zeigt.

 

Wie schon gestern war der Hyundai der größte Stromverbraucher mit 23,22 kWh. Die weiterhin fehlerfrei laufende Wärmepumpe wollte 11,4 kWh, wobei der Kamin aus blieb. Die Solarthermie schickte 5 kWh in den Warmwasserspeicher, erwärmte die 800 Liter um 2,4 Grad Celsius. Weitere Stromverbraucher wurden nicht genutzt.

 

Der Junior betreibt mehrere Aquarien und Terrarien. An das größte Becken mit 850 Litern Wasser hat er vor ein paar Tagen eine Shelly-Steckdose „Plug S“ vorgeschaltet. Diese misst den Stromverbrauch, zeigt unter anderem den aktuellen, den Stunden- und Tagesstromverbrauch an. Eine frühere Messung meinerseits bestätigte sich: runde 3 kWh Tagesverbrauch. Jetzt sieht man auch sehr schön, wie sich von 13 bis 15 Uhr der Stromverbrauch massiv erhöht. Denn zu dieser Zeit springt eine stärkere Umwälz-Filterpumpe an, was zu einer schnelleren Abkühlung des Wassers führt. In den zwei Stunden brennt daher der Heizstab fast durchgehend mit seinen 500 Watt. Der normale Stromverbrauch der LED-Leuchte und der kleinen Umwälzpumpe beläuft sich dagegen auf nur 87 Watt.

 

Balkon-Betriebszeit: 12:24 Stunden; gesehene Maximalleistung 164,2 Watt; 0,788 kWh.

PV-Betriebszeit: 13:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 12.325 Watt; Gesamtertrag 68,4 kWh.

Autarkie 99 % - Eigenstrom 75 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,23 kWh

 

1880. Tag: "Kuno" bekommt den Akku voll

(20.04.2021) Heute gab’s mal wieder dichten Nebel im Glantal zum Modulstart um 7:36 Uhr. Bald danach war der Himmel blau, der sich ab dem späten Vormittag erst leicht und dann immer mehr bewölkte. Zeitweise war der Himmel richtig dunkel; doch zur Kaffeezeit lockerte es mehr und mehr auf zum blauen Himmel. Die Höchstleistung um 13:04 Uhr, wobei diese um 16:34 Uhr fast noch einmal erreicht wurde. Der Mittwoch soll freundlich beginnen, ebenfalls ab Mittag Wolken sehen.

 

Die Ost-West-PV arbeitete von 7:00 bis 20:30 (DZ-4: 6:30 – 20:15) Uhr mit dem Maximum um 16:45 (13:00) Uhr von 10.839 (4785) Watt. Erzeugt wurden 68,5 (Anteil: 27,7) Kilowattstunden, von denen 10 kWh eingespeist wurden. 22,87 kWh füllten den Speicher bei Zwischenentladung auf, wobei der Speicher heute früh um 5:00 geleert war und deshalb 3 kWh zugekauft wurden. Gleich zwei Ostmodule waren heute Spitze mit je 1,21 kWh, während das beste Westpaneel nur 1,06 kWh lieferte.

 

Der Hyundai „Kuno“ war Hauptstromverbraucher mit 21,92 kWh. Die Wärmepumpe – die weiterhin fehlerfrei läuft – wollte 15,6 kWh, wobei der heute Nacht ausgehende Kamin noch 2 kWh zulieferte. Der Heizlüfter wollte 322 Wattstunden, außerdem lief die Geschirrspülmaschine. Im Moment ist der Backofen in Betrieb für den ersten Spargel des Jahres.

 

SonnenPlan hat sich heute gemeldet und entschuldigt. Ochsner, der Wärmepumpen-Lieferant, bekommt die Ersatzteile nicht bei, kann deshalb noch nicht zur Reparatur kommen. Andererseits: Die Anlage läuft seit einigen Tagen ja problemlos.

 

Balkon-Betriebszeit: 12:15 Stunden; gesehene Maximalleistung 170,7 Watt; 0,839 kWh.

PV-Betriebszeit: 13:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 10.838 Watt; Gesamtertrag 68,5 kWh.

Autarkie 93 % - Eigenstrom 83 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 3,61 kWh

 

1879. Tag: Wärmepumpe läuft weiter strörungsfrei

(19.04.2021) Bedeckt war der Morgenhimmel zum Modulstart um 7:29 Uhr. Zwei Stunden später war es dunkel-bedeckt, gab es ein paar Regentropfen. Am Nachmittag lockerte es zögerlich auf bis hin zum fast blauen Himmel kurz vor Sonnenuntergang. Die Höchstleistung um 15:03 Uhr. Es wurde die insgesamt 978. Kilowattstunde ins Haus geschickt. Für den Dienstag sind sich die Meteorologen nicht ganz einig, wann und wie die Wolken-Sonne-Verteilung sein wird.

 

Die große Photovoltaik arbeitete von 7:00 bis 20:30 (6:45 – 20.15) Uhr mit dem Maximum um 15:15 (15:00) Uhr von 8397 (3447) Watt. Erzeugt wurden 31,7 Kilowattstunden, von denen 1 kWh eingespeist wurde. Leider mussten wegen des gestern schon früh geleerten Stromspeichers 15 kWh zugekauft werden. 15,39 kWh wanderten in den Akku, füllten diesen bei Zwischenentladung bis auf 72 Prozent auf. Die West-PV war wieder im Vorteil mit dem besten Paneel mit 548 zu 455 Wattstunden vom Ostprimus.

 

Hauptstromverbraucher war die Wärmepumpe, die störungsfrei läuft, mit 9,4 kWh ab Mitternacht. Der Kamin lieferte 9 kWh dazu; die Thermie brachte nichts. Der Kona „Kuno“ wurde etwas nachgeladen mit 6,15 kWh. Die Waschmaschine-Trockner-Kombination war im 60 Grad Celsius-Einsatz, verbrauchte 1,124 kWh. Der Heizlüfter begnügte sich mit 193 Wattstunden.

 

Balkon-Betriebszeit: 11:47 Stunden; gesehene Maximalleistung 197,1 Watt; 0,299 kWh.

PV-Betriebszeit: 13:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 8397 Watt; Gesamtertrag 31,7 kWh.

Autarkie 63 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 10,85 kWh

 

1878. Tag: Wunder: Wärmepumpe springt alleine an

(18.04.2021) Wie vorhergesagt war es heute Vormittag dunkel-bedeckt und verregnet. Nach Mittag ließ der Regen nach. Modulstart erst um 9:06 Uhr. Die Höchstleistung um 12:53 Uhr. Für den Montag sind sich die Wetterfrösche uneins. Im besten Fall ist vormittags bedeckt mit Regentropfen, ab Mittag dann wechselnd bewölkt.

 

Die Dachanlagen arbeiteten von 7:30 bis 19:45 (DZ-4: 7:15 – 19:15) Uhr mit dem Maximum um 12:45 (12:30) Uhr von 5259 (2217) Watt. Erzeugt wurden 19,0 Kilowattstunden, die komplett selbst verbraucht wurden; zugekauft wurde 1 kWh. Der Stromspeicher konnte das Haus bis 5:45 Uhr versorgen. Erst ab Mittag wurde der Normalverbrauch gedeckt, mit 5,18 kWh die Batterien nachgeladen auf 26 Prozent. Leider ist der Akku um 20:30 Uhr schon wieder auf 0 Prozent. Die West-PV war heute im Vorteil, erzeugte das beste Modul 345 zu 316 Wattstunden des ostbesten Paneels.

 

Hauptstromverbraucher war heute die Wärmepumpe mit 10,4 kWh, wobei der Kamin 23 kWh lieferte, die Thermie ohne Sonne ausfiel. Der Geschirrspüler war im Einsatz, gestern Abend noch der Backofen für rund 45 Minuten.

 

Einiges an Strom wird auch die Aquariumsheizung verbraucht haben: Deren Heizstab war vor ein paar Tagen ausgefallen, war die Temperatur für die Amazonasfische auf 21 Grad Raumgrade abgefallen. Jetzt ist der Heizstab mit 500 Watt in Betrieb, um die benötigten 26 Grad der 850 Liter Wasser zu erreichen. Installiert ist am Aquarium jetzt eine Shelly-Steckdose, mit der sich der Stromverbrauch Stunden-genau nachverfolgen lässt. Eine frühere Messung mit dem Strommessgerät hatte 3 kWh/Tag ergeben.

 

Und oh Wunder – nach fünf Tagen ohne Muckser sprang heute um 12:30 Uhr die Wärmepumpe wieder an, als wäre nichts gewesen. Sie war dann im Dauerbetrieb bis 19:40 Uhr, als sie die eingestellten Temperaturen erreichte. Mal schauen, ob sie wieder anspringt.

 

Balkon-Betriebszeit: 9:48 Stunden; gesehene Maximalleistung 37,6 Watt; 0,129 kWh.

PV-Betriebszeit: 12:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 5259 Watt; Gesamtertrag 19,0 kWh.

Autarkie 94 % - Eigenstrom 99 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 1,33 kWh

 

1877. Tag: Interessanter Besuch eines Koi-Besitzers

(17.04.2021) Blau war der Morgenhimmel zum Modulstart um 7:54 Uhr. Ab dem späteren Vormittag war’s dann für den Rest des Tages leicht bewölkt. Die Höchstleistung um 13:09 Uhr – später hatte ich allerdings Besuch, so dass ich nicht mehr schauen konnte. Der Sonntag soll durchgehend bedeckt und regnerisch bleiben, sagen drei Wetterdienste.

 

Die Ost-West-PV arbeitete von 7:00 – 20:15 (DZ-4: 9:45 – 20:00) Uhr mit dem Maximum um 14:15 (13:00) Uhr von 12.202 (4546) Watt. Erzeugt wurden 60,0 Kilowattstunden. Davon wurden 25 kWh eingespeist, durch den summierten Hertz-Abgleich 1 kWh bezogen. 15,96 kWh wanderten in den Speicher. Der hatte morgens noch eine Restladung von 47 Prozent, die dann aber auf 8 Prozent sank, weil die Zoe geladen wurde. Danach füllten sich die Batterien wieder auf 100 Prozent, woraufhin der Kona geladen wurde und der Stand auf 54 Prozent absank. Das beste Ostmodul schickte 1,3 kWh zu 848 Wattstunden vom westbesten Paneel.

 

Hauptstromverbraucher waren die beiden Elektroautos mit zusammen 23,38 Kilowattstunden. Die Heizung – heute im reinen Standby- und Umwälzpumpen-Betrieb – wollte dafür 2,5 kWh, während der Kamin 23 kWh erzeugte; von der Thermie kam nichts. Ansonsten konnten wir uns bis in die Abendstunden mit dem Energieverbrauch zurückhalten.

Matthias Alsheimer, er ist Besitzer mehrerer  Koi-Teiche, kam heute aus Darmstadt zu Besuch. Er hatte die jüngsten TV-Sendungen von meinem energetischen Hausumbau gesehen und interessierte sich besonders für die Wandbefestigung der Fassadenmodule. Auch sonst haben wir etwa gefachsimpelt, wie der den enormen Strombedarf seiner teuren Fische mit PV kompensieren kann. Sein Problem ist dabei ein eventueller Stromausfall, der dann die Luftzufuhr unterbricht. Das würde die Kois sehr schnell ersticken lassen; auch mögen die Tiere keine stark schwankenden Temperaturen zwischen Tag und Nacht. Und die Teiche im Winter ein wenig heizen und damit frei von Eis halten zu können, ist ihm auch wichtig. Matthias Alsheimer youtubt – auf seinem Kanal wird es demnächst einen Bericht geben. Auch ich habe ein paar Szenen aufgenommen.

 

Balkon-Betriebszeit: 10:40 Stunden; gesehene Maximalleistung 163,4 Watt; 0,665 kWh.

PV-Betriebszeit: 13:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 12.202 Watt; Gesamtertrag 60,0 kWh.

Autarkie 100 % - Eigenstrom 57 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,15 kWh

 

1876. Tag: Gemietete DZ-4 schafft die 20.000 kWh

(16.04.2021) Dieser Freitag war nach einer neuen Minus-Grad-Nacht den ganzen Tag bedeckt mit einem helleren Moment kurz nach Mittag. Modulstart um 7:38 Uhr; die Höchstleistung um 12:32 Uhr. Es wurde die 977. Kilowattstunde ins Haus geschickt. Der Samstag soll vormittags noch helle Himmels-Momente erleben, sich ab Mittag aber bedecken.

 

Die Dachanlagen arbeiteten von 7:00 bis 20:00 (DZ-4: 7:00 – 19:30) Uhr mit dem Maximum um 12:45 (12:30) Uhr von 9386 (3599) Watt. Erzeugt wurden 32,5 Kilowattstunden, von denen 9 kWh eingespeist wurden. Zugekauft wurde nichts. 14,87 kWh füllten den Akku vom Tiefststand von 29 Prozent völlig auf. Das beste Ostpaneel lieferte 811 zu 699 Wattstunden vom westbesten Modul.

 

Größter Stromverbraucher war der Heizstab, den ich mit 10 kWh eine Stunde brummen ließ. Von Heizkamin kamen 37 kWh; die Thermie brachte nichts. Die Waschmaschine-Trockner-Kombination lief zweimal mit 2,260 kWh. Auch die Geschirrspülmaschine war im Betrieb.

 

Die gemietete DZ-4-Photovoltaik erzeugte heute ihre 20.000 Kilowattstunde seit der Betriebsbereitschaft am 29. Juni 2017. Das sind 1388 Tage – die Tage bis zum Zählerwechsel mal als Betriebstage mitgezählt – sind das täglich 14,41 Kilowattstunden. Das ist in etwa der tägliche Stromverbrauch, bevor die E-Autos und die Wärmepumpe dazu kamen.

 

Balkon-Betriebszeit: 11:34 Stunden; gesehene Maximalleistung 126,4 Watt; 0,426 kWh.

PV-Betriebszeit: 13:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 9386 Watt; Gesamtertrag 32,5 kWh.

Autarkie 99 % - Eigenstrom 84 % - Netzbezug (ab 0 Uhr): 0,2 kWh