Das Mietmodul 2

Kommentare bitte unten auf der Seite "Das Mietmodul 1" posten.


139. Tag  - Sonne ist 15 % unter dem Durchschnitt

Bewölkt, bedeckt, bewölkt und abends auch mal blauer Himmel. Die Höchstleistung gab es um 16 Uhr.

 

Mit einem Solaranlagenbesitzer aus dem Ort habe ich ein Gespräch über die Halbjahresbilanz seiner Module geführt. Mit Blick auf mehrere Vergleichsjahre stellte er fest, dass die ersten sechs Monate um rund 15 Prozent unter dem sonstigen Durchschnitt liegen würden. Insbesondere Mai und Juni mit den langen Tagen waren viel schlechter als in anderen Jahren. Kein Wunder, bei dem vielen Regen, den wir in dieser Zeit hatten.

 

Betriebszeit: 14:10 Stunden; gesehene Maximalleistung 194,6 Watt; Gesamtertrag 0,967 kWh.


137./138. Tag  - Zwischenziel kommt in Sicht

Da unterwegs, nur zusammengefasste Angaben. Der Dienstag war bewölkt mit Sonnenstrahlen, wobei 0,925 kWh erzeugt wurden. Der Mittwoch sah zunächst Regen, dann viele Wolken, bevor es etwas lichter wurde.

 

Zum Wochenende wird die 100. vom Modul erzeugte Kilowattstunde möglich, wenn es ein wenig sonniger werden sollte.

 

Betriebszeit für 2 Tage: 24:05 Stunden; gesehene Maximalleistung ??? Watt; Gesamtertrag 1,886 kWh.


136. Tag  - Magerer Tag vor großer Reise

Heute blieb der Himmel über Rehborn mehr oder weniger bedeckt. Dazu war es ziemlich warm, was die Modulleistung ja zusätzlich bremst. Die heutige Höchstleistung habe ich um 15 Uhr gesehen, wobei die recht mager war. Gut, dass keine größeren Elektrogeräte laufen mussten.

 

Der nächste Eintrag kann erst am Mittwochabend erfolgen, da ich für Leben mit der Energiewende TV ans andere Ende der Republik reise, nach Proschim in der Lausitz. In dem kleinen Ort gibt es etliche Solaranlagen – aber er soll „devastiert“ werden, sprich abgerissen und dem Braunkohle Tagebau Welzow-Süd weichen. Knapp 350 Einwohner werden heimatlos, wenn es bei der Politik der brandenburgischen Landesregierung und der der Kohlekonzerne bleibt.

 

Betriebszeit 14:18 Stunden; gesehene Maximalleistung 143,3 Watt; Gesamtertrag 0,796 kWh.


135. Tag  - Ein fast wolkenloser Himmel

Heute gab’s viel blauen Himmel, der lediglich von einigen hohen Zirren minimal getrübt wurde. Erst gegen Abend zog leichte Bewölkung auf. Da ich viel unterwegs war, keine genaue Beobachtung. Die Höchstleistung habe ich um 16.20 Uhr gesehen; vorher war’s bestimmt schon mal mehr gewesen. Die Kilowattstunde wurde um 17.25 Uhr erreicht. In den nächsten Tagen soll das Wetter schlechter werden…

 

Betriebszeit 13:57 Stunden; gesehene Maximalleistung 159,9 Watt; Gesamtertrag 1,203 kWh.


134. Tag  - Die Wetterfrösche lagen daneben

Das mit den 10 Stunden Sonne heute, das war wohl nix … Die Wetterfrösche lagen mal wieder daneben. Morgens und abends war es zwar sonnig, dazwischen aber mehr oder weniger stark bewölkt. Die heutige Höchstleistung vom Plug & Play-Modul gab es um 15.15 Uhr.

 

Betriebszeit 13:55 Stunden; gesehene Maximalleistung 190,4 Watt; Gesamtertrag 0,952 kWh.


133. Tag  - Auf einen guten Tag folgt ...

Heute war’s Wetter schlechter, als vorhergesagt: bedeckt oder stark bewölkt. Kaum kräftige Sonnenstrahlen fürs Modul, dafür eine recht hohe Lufttemperatur. Dennoch kam eine ganz passable Leistung vom Balkon-Modul. Die Höchstleistung wie gestern um 15 Uhr.

 

Morgen soll’s 10 Stunden Sonne geben, am Sonntag sogar 13 … bin mal gespannt, ob sich die Sonne nach der Vorhersage richtet. Es müssen ein paar größere Stromabnehmer laufen.

 

Betriebszeit 14:31 Stunden; gesehene Maximalleistung 177,1 Watt; Gesamtertrag 0,910 kWh.


132. Tag  - Und wieder ein Tages-kWh erzeugt

Den ganzen Tag über war der Himmel blau, höchstens ein paar wenige weiße Schönwetter-Fuzzel. Die Höchstleistung habe ich um 15 Uhr gesehen; wann das Tages-kWh erfüllt wurde, kann ich nicht sagen. Dafür wurden die 90 kWh erzeugter Energie vom Panel vollgemacht. Hoffentlich hält das schöne Wetter noch etwas, damit bald auch die 100. Kilowattstunde erzeugt wird.

 

Ab Nachmittag war ich mit dem Team von Energy TV 24 unterwegs, um in meiner Heimatgemeinde Rehborn am Glan eine TV-Sendung zum Thema „2 Jahre Schwachwindpark – die Bilanz“ auszustrahlen. Anschließend haben wir uns noch im Gartenlokal „Zum Radler“ das leider verlorene EM-Fußballspiel Deutschland – Frankreich angesehen.

 

Betriebszeit 13:59 Stunden; gesehene Maximalleistung 193,2 Watt; Gesamtertrag 1,298 kWh.


131. Tag  - Die Wetterfrösche lagen richtig

Der Wettergott hat Wort gehalten – oder sollte ich sagen: Die Wetterfrösche haben richtig getippt? Heute war es nur weniger oder etwas mehr bewölkt, garniert mit anständigen Sonnenstrahlen.

 

Die heutige Einspeisedauer war zwar geringer als gestern, die 200 Watt Maximum wurden bei Weitem nicht erreicht, aber endlich mal wieder eine gute Stromausbeute mit einer Zahl vor dem Komma vom Panel. Den Maximalwert habe ich um 15 Uhr gesehen; die eine Kilowattstunde wurde um 19.10 Uhr erreicht. Morgen soll es bei höheren Temperaturen ähnlich sonnig wie heute sein.

 

Betriebszeit 13:43 Stunden; gesehene Maximalleistung 186,1 Watt; Gesamtertrag 1,050 kWh.


130. Tag  - Drei sonnigere Tage in Sicht ...

Wetter auch heute ähnlich den vergangenen Tagen. Trübe, bedeckt, bewölkt, ab dem späten Nachmittag aufgelockerte Bewölkung mit noch kräftigen Sonnenstrahlen. Die Höchstleistung habe ich um 16.30 Uhr gesehen.

 

Für den morgigen Mittwoch, den Donnerstag und auch den Freitag sind jeweils um die 9 Sonnenstunden angekündigt; der Samstag soll dann wieder schlechter werden mit nur 3 Stunden. Mal schauen …

 

Betriebszeit 14:30 Stunden; gesehene Maximalleistung 208,5 Watt; Gesamtertrag 0,771 kWh.


129. Tag  - Solarmodul als Schattenspender

Ein durchwachsener Tag mit trüben oder bedecktem Himmel, mit Regen und Niesel, aber auch kräftigen Sonnenstrahlen zwischen Wolkenlücken, nach denen es sich dann wieder eintrübte. Die Maximalleistung gab es um 15.30 Uhr.

 

Lissy, unsere Katze, nutzte die Sonnenstrahlen des Nachmittags zum Wärmen des Pelzes. Just zur Spitzenleistung wurde es ihr dann anscheinend doch zu heiß. Sie suchte den Schatten des Solarmoduls auf und wartete dort auf kühlere Zeiten. Beinahe sah es so aus, als würde sie nach der nächsten Wolke Ausschau halten.

 

Betriebszeit 13:50 Stunden; gesehene Maximalleistung 243,7 Watt; Gesamtertrag 0,694 kWh.


128. Tag  - Kein einziger Sonnenstrahl in Sicht

Bedeckt, was es nur bedeckt sein kann … Heute von früh bis spät nicht einen Sonnenstrahl gesehen, der das Plug & Play-Modul hätte treffen können. Die Höchstleistung wurde um 14 Uhr gesehen.

 

Betriebszeit 13:39 Stunden; gesehene Maximalleistung 74,7 Watt; Gesamtertrag 0,416 kWh.


127. Tag  - Mehr Sonne bitte ...

Wie die vergangenen Tage gehabt – morgens leichter Regen, dann trüb, mehr oder weniger stark bewölkt oder aufgelockerte Phasen, später bedeckt. Höchstleistung um 13.40 Uhr.

 

Betriebszeit 13:32 Stunden; gesehene Maximalleistung 216,1 Watt; Gesamtertrag 0,808 kWh.


126. Tag  - Im Urlaubsmonat kamen 12 % vom Modul

Sonnenwetter wie gestern: bewölkt, bedeckt, wieder bewölkt, gegen Abend weniger Wolken und größere blaue Lücken. Daher insgesamt eine etwas höheres Ergebnis und eine längere Einspeisedauer.

 

Die heutige Maximalleistung um 13.20 Uhr – da konnte/durfte die Geschirrspülmaschine brummen. Selbst um 20 Uhr kamen noch 37,9 Watt vom Panel, mehr als genug für Mini-PC und Monitor.

 

Kleiner Nachtrag zu unserem Juni-Stromverbrauch: Laut Stromzähler haben wir 179,2 kWh verbraucht (waren ja auch 8 Tage in Urlaub); das Steckdosenmodul hat 24,3 kWh beigesteuert. Insgesamt also ein Verbrauch von 203,5 kWh – das Modul hat somit 11,94 Prozent unseres Verbrauchs erzeugt (siehe auch 113. Tag).

 

Betriebszeit 14:29 Stunden; gesehene Maximalleistung 221,3 Watt; Gesamtertrag 0,721 kWh.


125. Tag  - Regenwetter frisst Juni-Ergebnis

Auf einen guten Tag … folgt ein schlechter. Heute war es bedeckt oder trüb; es gab ein paar Sonnenstrahlen aufs Modul. Die heutige Höchstleistung um 15.10 Uhr.

 

Im Juni hat das Steckdosenmodul insgesamt 24,298 Kilowattstunden erzeugt und damit knapp 3 kWh weniger als im Mai. Die längeren Tage wurden wohl vom trüben Regenwetter „aufgefressen“.

 

Betriebszeit 13:05 Stunden; gesehene Maximalleistung 241,2 Watt; Gesamtertrag 0,580 kWh.


124. Tag  - Mehr Energie dank Vogelmist

Heute war das Sonnenwetter besser als gestern – es war nur mehr oder weniger bewölkt statt bedeckt. Als das Modul dann um kurz vor Mittag im schattenfreien Licht lag, habe ich schnell die Spülmaschine angeworfen; man muss den Sonnensaft schließlich ausnutzen. Die Höchstleistung datiert auf 14 Uhr; die heutige Kilowattstunde wurde gegen 18 Uhr produziert.

 

Erneut aufgefallen ist mir, wie sich Kühlung positiv auf die Stromerzeugung auswirkt. Da hatte doch mal wieder ein Vögelchen was aufs Panel fallen lassen. Am frühen Nachmittag zeigte der Strommesser bei leichter Bewölkung gerade 65,3 Watt an, als ich mit der Regenwasser-gefüllten Gießkanne anrückte und das Modul abspritzte. Für rund 30 Sekunden wurden kann 193,7 Watt erzeugt, eine Leistung, die dann aber wieder rapide nachließ auf die ursprüngliche Menge.

 

Betriebszeit 14:33 Stunden; gesehene Maximalleistung 211,6 Watt; Gesamtertrag 1,128 kWh.


123. Tag  - Das Jahresdrittel war gestern geschafft

Ein durch und durch bedeckter Tag, trotzdem kam etwas mehr Leistung vom Modul als gestern. Die Höchstleistung um 13 Uhr.

 

Apropos gestern – da hätte ich doch fast die gestrige Drittelung des (Schalt-)Jahres übersehen. Bis gestern Abend waren vom Modul insgesamt 81,93 kWh erzeugt worden. Das sind am Tag durchschnittlich 0,672 kWh. Hochgerechnet auf 365 Tage ergeben sich 245 kWh. Auch der miese Sonnensommer hinterlässt seine Spuren – der Herbst wird Nebel bringen. Aber erstmal muss es endlich Sonnenschein geben.

 

Betriebszeit 13:49 Stunden; gesehene Maximalleistung 92,5 Watt; Gesamtertrag 0,671 kWh.


122. Tag  - Steckdosenmodule sind erlaubt, wenn ...

Ein mieser Solaristentag – bedeckt, Regen, bedeckt, einzelne Sonnenstrahlen.

 

Im Internet wurde ich auf eine rechtliche Bewertung von Balkonmodulen aufmerksam. Der längere Text ist von einem Juristen, der sich mit den verschiedenen Aspekten befasst hat. Der zusammenfassende letzte Absatz lautet: >>>Unter dem Strich bleibt somit festzuhalten, dass dem Betrieb einer PlugIn-PV-Anlage aus rechtlicher Sicht keine Gründe entgegenstehen. Relevant kann alleine sein, dass im Rahmen des § 49 EnWG gegenüber der Energieaufsicht ggf. der Nachweis geführt werden muss, dass die Sicherheitsstandards der anerkannten Regeln der Technik durch die Nutzung einer PlugIn-PV-Anlage nicht relevant betroffen sind.<<<

 

Betriebszeit 13:58 Stunden; gesehene Maximalleistung 234,7 Watt; Gesamtertrag 0,531 kWh.


121. Tag  - 248,4 Watt Leistung - neuer Rekord

Heute gab es einen neuen Rekord der gesehenen Maximaleinspeisung – oder besser zwei Rekorde hintereinander. Zuerst um 13.10 Uhr einen mit 246,8 Watt, gefolgt um 14.30 Uhr von 248,4 Watt – der bisherige Rekord mit „nur“ 239,5 Watt datiert auf den 26. April (60. Tag).

 

Vor genau zwei Monaten stand die Sonne allerdings niedriger als heute. Damals gab es neben Sonnenschein auch Regen. Heute war es nur mehr oder weniger stark bewölkt mit zwischenzeitlichen kräftigen Sonnenstrahlen.

 

Die gute Solarleistung war auch dringend notwendig, mussten nach dem Urlaub doch zwei Waschmaschinenladungen abgearbeitet werden.

 

Betriebszeit 14:23 Stunden; gesehene Maximalleistung 248,4 Watt; Gesamtertrag 1,040 kWh.


113.-120. Tag  - Balkonmodul liefert 29,62 % Standby

Der achttägige Urlaub ist beendet. Einer meiner ersten Wege zurück im trauten Heim führte mich natürlich ans Steckdosenmodul und das Strommessgerät: Es hat brav gearbeitet! Obwohl das Wetter recht durchwachsen mit nur zwei ausgesprochenen Sonnentagen war, wurden während unserer Abwesenheit 6,607 Kilowattstunden produziert.

 

Wie ich am Stromzähler ablesen konnte, hat unser Haus in den 8 Tagen 15,7 kWh für Standby und nicht abschaltbare Verbraucher (Kühlschrank & -truhe, Solarthermiepumpe, nächtliche Wegebeleuchtung, Hybridrouter) an Netzstrom verbraucht. Das Modul hat also weitere 29,62 % des Standby vom Gesamtverbrauch von damit 22,307 kWh erzeugt!

 

Unsere Urlaubseise führte uns nach Ramsau am Dachstein. Ich war erstaunt, was die Region um Schladming unternimmt, um einen umweltfreundlichen Tourismus zu bieten. Beispielsweise einen eng getakteten Busverkehr (oft mit kostenlosen Dauer-Sommerkarten) bis in die hintersten Täler oder auch mietbare Elektrofahrräder und -fahrzeuge verschiedener Klassen. Wir waren mit Bussen unterwegs, haben uns aber auch einen Twizy gegönnt. Der 18 PS Minimal-Elektroflitzer surrte mit uns die Berge rauf und runter, dass es auch auf unbefestigten Strecken eine Freude war – deshalb haben wir ihn auch „Hopsi“ getauft. Kostenlose Ladesäulen gibt es an vielen Stellen.

 

Natürlich haben wir die Eingriffe in die Natur für den Wintersport nicht übersehen! Unübersehbar waren für mich die Schäden an den Fichten – kaum eine, die gesund war. Für mich ist auch hier der Klimawandel in vollem Gange.

 

Gesamt-Betriebszeit an den 8 Tagen: ?; gesehene Maximalleistung: ?; Gesamtertrag 6,607 kWh.


112. Tag  - Balkonsolarier macht mal Pause

Was soll man zu diesem Sonnen-Sommerwetter sagen – es wird einfach nicht besser. Morgens bedeckt, am frühen Nachmittag Auflockerungen und gegen 13.40 Uhr die Höchstleistung bei einem kräftigen Sonnenstrahl, dann Regen, Regen und schließlich bewölkt. Dafür aber auch eine sehr lange Einspeisedauer heute.

 

„Leben mit der Energiewende TV“ berichtete dieser Tage aus Gütersloh über eine Rekord-CO²-Einsparung bei einem Lampentausch von Glühbirnen zu LED. In der Sendung ist mehrfach von den mietbaren Balkon-Solarmodulen die Rede, die auch Abnehmer fanden. Zur Sendung geht es hier.

 

Auch ein Balkonsolarier braucht mal Urlaub vom Modul … den nächsten Eintrag mit dem zusammengefassten Wert gibt’s erst am Sonntag kommender Woche. Mal sehen, wie viele kWh dann auf dem Strommesser stehen.

 

Betriebszeit 14:54 Stunden; gesehene Maximalleistung 235,1 Watt; Gesamtertrag 0,721 kWh.


111. Tag  - Wann kommt endlich die Dauersonne?

„Wann wird’s mal richtig Sommer?“, sang Rudi Carell vor vielen Jahren. Heuer ist der Sommer auch nicht besser. Der Tag begann mit Nebel, dann war es trüb, regnete es, blieb bedeckt, bis gegen 17.30 Uhr einzelne Sonnenstrahlen das Wolkengrau durchbrechen konnte. Die Höchstleistung habe ich um erst 18 Uhr gesehen. Zum Schnapszahltag hat das Miet-Balkonmodul die 73,031 Kilowattstunde geliefert. Morgen soll es laut Wetterbricht ab dem Nachmittag 3 Stunden Sonnenschein geben. Das ist unbedingt notwendig – es müssen größere Stromverbraucher laufen…

 

Betriebszeit 13:02 Stunden; gesehene Maximalleistung 164,8 Watt; Gesamtertrag 0,477 kWh.


110. Tag  - Der Nachmittag bringt doch noch Leistung

Der heutige Tag begann wie die vergangenen beiden – bedeckt und Regen. Ab 13 Uhr kamen die ersten Auflockerungen, die langsam mehr wurden. Ab 17 Uhr überwogen die sonnigen Stellen. Höchstleistung um 13.15 Uhr, als ein erster Sonnenstrahl aufs Modul fiel. Selbst um 19 Uhr kamen noch 75,4 Watt vom Modul.

 

Felix Peschko, ein Kollege von mir, hat sein Miet-Modul „gewandert“ und auf ein Dach im Garten gesetzt. Daraus ist ein schöner, kleiner Filmclip entstanden.

 

Betriebszeit 13:32 Stunden; gesehene Maximalleistung 234,9 Watt; Gesamtertrag 0,866 kWh.


108. + 109. Tag  - Der Sonne nach - Module auf Rädern

Zwei weitere trübe oder zumindest stark bedeckte Tage mit nur kleinen Aufhellungen der dichten Wolken. So ist denn die Höchstleistung heute um 14 Uhr kaum als solche zu bezeichnen.

 

Herzlich gelacht habe ich gestern bei meiner Ankunft in Wolfhagen (siehe 106. Tag). Artur Hornschu holte mich bei strömendem Regen am Bahnhof mit einem elektrischen Rollstuhl ab, der als Anhänger ein Balkonmodul zieht. Es sah ausgesprochen witzig aus; andere Leute schauten zwar, wirkten aber kaum irritiert. Anscheinend kennt man Horschu und seine „dummen“ Ideen. Und auf den ersten Blick habe ich ihm sogar geglaubt, dass er sein E-Dreirad damit aufladen kann. Der Wolfhagener ist stolzer Besitzer von 4 Balkonmodulen, wovon zwei für 5 €uro/Monat gemietet sind. Zwei sind tatsächlich am Balkon angebracht, die anderen beiden stehen auf der Wiese vorm Haus. Diese sind auf Holzplatten mit kleinen Rädern montiert, damit man sie sehr leicht bewegen kann. Und da gehbehindert, hat Hornschu seine Hausmitbewohner dazu gebracht, die beräderten Panele ab morgens früh bis abends spät für ihn ums Haus herumzufahren – immer mit der Sonne. Und man glaubt es kaum – sogar der Vermieter spielt mit…

 

Betriebszeit für 2 Tage: 27:40 Stunden; gesehene Maximalleistung 120,2 Watt; Gesamtertrag 1,550 kWh.


107. Tag  - 400.000 Balkon-Module geordert

Wie von den Wetterfröschen vorhergesagt: ein trüber, regnerischer Tag. Allerdings gab es auch einzelne Sonnenstrahlen, die um 15.10 Uhr für die heutige Höchstleistung sorgten. Die ganze Woche soll das Sonnenwetter so schlecht bleiben – was ist das bisher nur für ein Sommer? Nächster Eintrag am Mittwoch, da in Sachen Energiewende unterwegs.

 

Knapp 400.000 Balkon-Solarmodule, so ist dem Internet zu entnehmen, soll Care-Energy innerhalb der nächsten 5 Jahre als dezentrale Energieversorgung liefern, montieren und betreiben. 100 Megawatt soll die Gesamt-Anschlussleistung mit einem Auftragsvolumen von 230 Millionen €uro betragen. Aus anderer Quelle ist zu hören, dass die CareCel-Module für ein südosteuropäisches Land bestimmt seien, um dort die Mittagsspitze im Stromverbrauch abzufedern. Das sei für den Staat billiger als der Bau eines Großkraftwerkes.

 

Betriebszeit 14:05 Stunden; gesehene Maximalleistung 220,3 Watt; Gesamtertrag 0,621 kWh.


106. Tag  - Besuch beim Herrn der Balkon-Module

Gut, dass wir hintereinander zwei Sonnentage hatten und die Groß-Stromverbraucher ihre Arbeit getan haben, denn heute war’s mal gar nichts mit solarem Strom: Von morgens bis abends nur trüb. Die Höchstleistung habe ich um 14 Uhr gesehen. Die ganze kommende Woche soll es mau mit dem Sonnenschein bleiben.

 

Am kommenden Montag, 13. Juni, um 18.30 Uhr bin ich in Wolfhagen bei Kassel. Im Cinema Kino (Schützebergerstr. 37, 34466 Wolfhagen) wird „Leben mit der Energiewende 3.1“ gezeigt. Ich habe das Vergnügen, dort mit den Zuschauern über die Energiewende zu diskutieren. Bei der Gelegenheit treffe ich mich mit Artur Hornschu, den Mann, der sich seinen Balkon mit Balkonkraftwerken zugestellt hat (siehe 64. Tag). Jetzt hat er vier Module im Einsatz. Er will mir noch viele weitere Balkonkraftwerke zeigen – ich bin gespannt …

 

Betriebszeit 14:25 Stunden; gesehene Maximalleistung 57,9 Watt; Gesamtertrag 0,446 kWh.


105. Tag  - Standby: Wo steckt der Schluckspecht?

Der Tag begann wieder mit blauem Himmel; ab 13 Uhr – die bessere Hälfte startete die Waschmaschine – wurde es leicht diesig, dann locker bewölkt und schließlich bewölkt. Die Höchstleistung habe ich um 14 Uhr gesehen; das heutige kWh war um 18.10 Uhr erfüllt.

 

Endlich bin ich mit der Standby-Messung aller Geräte durch, die ich messen kann. Es fehlen mangels Stecker lediglich die Heizung, die sich auch im Sommer nicht abschalten lässt, sowie ein Bewegungsmelder am Außenlicht. 3 per Funk schaltbare Steckdosen (für TV, Receiver, Stereoanlage) sind nicht messbar – Verbrauch wohl zu gering. Die Wasserpumpe der Solarthermie musste ich laut Aufdruck (31 Watt) annehmen. Da ich seit dem Einsatz des Solarmoduls ein Gerät – das Ladegerät für ein mobiles Haustelefon (7,2 Watt) – erst um 13 Uhr via Zeitschaltuhr (die braucht übrigens 1,5 Watt) für 3 Stunden täglich einschalte, gilt meine Messung für den frühen Nachmittag:

 

100 Watt sind es, die bei uns im Einfamilienhaus vom Standby geschluckt werden. Plus eben die nicht messbaren Geräte. Da sich unser Stromzähler auch bei 230 Watt nicht rückwärts dreht, überlege ich weiter, was da den Strom schluckt – die Heizung in Sommerbetrieb kann doch so viel nicht saugen… Oder hat der Nachbar eine Leitung gelegt ;-)

 

Betriebszeit 14:03 Stunden; gesehene Maximalleistung 208,8 Watt; Gesamtertrag 1,100 kWh.


104. Tag  - Wo die Zähler rückwärts laufen (dürfen)

BESTERGEBNIS1 Um 0,002 Wattstunden ein neuer Rekord im Tagesergebnis! Aber heute war der Himmel auch blau, was blau sein kann. Höchstleistung um 15 Uhr. Schade, dass meine Motorsense ein Benziner (kein Gemischler) ist – das elektrische Mähen wäre leiser gewesen. Die Kilowattstunde wurde um 16.35 Uhr vollendet. Morgen soll uns die Sonne weiter strahlen; meine bessere Hälfte plant, welches Gerät sie morgen nutzt.

 

Bei IBC Solar habe ich heute eine interessante Pressemeldung entdeckt: In den Niederlanden hat man zumindest bei Privathaushalten (anscheinend auch bei Firmen) kein Problem, wenn die Stromzähler dank guter Solareinstrahlung und wenig Eigenverbrauch rückwärts laufen. Das Netz als Speicher. Wenn’s die Nachbarn dürfen, warum nicht auch wir…

 

Betriebszeit 14:11 Stunden; gesehene Maximalleistung 195,9 Watt; Gesamtertrag 1,386 kWh.


103. Tag  - Donnerwetter fährt uns in die Glieder

Der Morgen begann mit einem Donnerschlag – ein Blitz schlug runde 50 Meter entfernt ins eiserne Kreuz unserer Friedhofshalle ein. Gleißend hell und ein Knall, der das Haus wackeln ließ. Außer einem Schreck ist uns und unserem Habe nichts passiert. Anders ein paar Kilometer weiter. Dort schlug ein Blitz in die Solaranlage auf einem Carport, der nur mit Modulen gedeckt ist; wie ich hörte, sollen die Elektroleitungen verschmort sein.

 

Mit dem Donnerschlag bei uns kam auch der Regen – runde 15 Millimeter in 2 Stunden. Das Miet-Modul lieferte erst ab 8 Uhr statt an 6 Uhr seine ersten Watt ab. Auch danach war es bis zum Mittag regnerisch, es blieb für den Rest des Tages trübe. Die Spitzenleistung um 15 Uhr, als es gerademal ein weniger heller trüb war. Morgen soll es wieder mehr Sonne geben – notwendig, denn die Geschirrspülmaschine muss unbedingt laufen.

 

Betriebszeit 12:28 Stunden; gesehene Maximalleistung 146,4 Watt; Gesamtertrag 0,488 kWh.


102. Tag  - Sonnenstrahlen für die saubere Wäsche

Auch heute hat die Sonne dem Modul Arbeit beschert und für Wattstunden gesorgt. Bei blauem, mehr oder weniger bewölktem und auch mal bedecktem Himmel läpperten sich die Watt dennoch zusammen. Die Höchstleistung habe ich um 13.30 Uhr gesehen; die Kilowattstunde des Tages um 18.45 Uhr. Am morgigen Mittwoch ist laut Wetterbericht mit „0 Stunden Sonnenschein“ zu rechnen, dafür mit Regen … Gut, dass die Waschmaschine heute lief.

 

Betriebszeit 14:05 Stunden; gesehene Maximalleistung 187,6 Watt; Gesamtertrag 1,033 kWh.


101. Tag  - So wie heute kann das Sonnenwetter bleiben

So ein Tag, so schön wie heute – mit einem solchen Ertrag könnte es die nächsten 100 Tage weitergehen… Es war durchgehend sonnig, höchstens leicht diesig, die Wolken waren nur wenige. Die Höchstleistung um 14 Uhr. Zwischen 12 und 17 Uhr lieferte das Modul durchgehend 150 und mehr Watt. Um 17.30 Uhr war die eine Kilowattstunde voll. Selbst um 20 Uhr, die Lichtphotonen fallen dann schon wieder schräg aufs Glas, waren es noch 26,4 Watt: Das reicht gerade noch für meinen Mini-PC mit Monitor.

 

Kleiner Nachtrag noch zum gestrigen Jubiläum: Ertragsmindert wirkt sich bei meinem Modul aus, dass die Sonne erst gegen 11.30 Uhr schattenfrei aufs Panel fällt. Das macht an Tagen wie heute bestimmt 100 Wh aus.

 

Betriebszeit 14:07 Stunden; gesehene Maximalleistung 177,2 Watt; Gesamtertrag 1,238 kWh.


100. Tag  - JUBILÄUM - Modul 100 Tage an der Steckdose

JUBILÄUM – heute ist das Balkon-Solarmodul 100 Tage an der Steckdose!

 

Zunächst einmal ein Dankeschön an alle, die dieses Tagebuch verfolgen, mir Anregungen und Tipps, aber auch Bedenken übers Tagebuch, Facebook und per E-Mail zukommen lassen.

 

„Tag 100“ gibt den Anlass für ein kleines Zwischenfazit. Insgesamt wurden 63,826 kWh erzeugt. Damit kam weniger Energie vom Mietmodul als erhofft, wobei aber die Jahreszeit zum Testbeginn (27. Februar 2016) sowie das in diesem Jahr schlechte Sonnen-Wetter seitdem zu berücksichtigen ist. Von daher sind durchschnittlich 638 Wh/Tag nicht verkehrt! Sollte es so bleiben, sollten nach 365 Tagen dann 230 kWh zu Buche schlagen.

 

Aufgeschlüsselt nach den Monaten, lieferte das Modul im März 14,282, im April 18,281 und im Mai 27,030 kWh. Laut Stromzähler haben wir in den 3 Monaten 862,5 kWh Strom gekauft. Zuzüglich der 59,593 kWh vom Panel haben wir insgesamt 922,093 kWh verbraucht. Damit hat das Balkonmodul 6,5 Prozent des elektrischen Stroms zugeliefert. Das finde ich dann doch beachtlich.

 

Unser Grundstrom-Verkäufer Pfalzwerke will derzeit 28,188 ct/kWh von uns (vom Nachbarn aufgrund eines höheren Verbrauchs 30,294 ct/kWh!) im Classic-Tarif. Wir hätten damit bisher 18,04 €uro gespart. Aufs Jahr gerechnet 72,16 €uro. Was bedeutet, dass sich das Modul (Preis: 575 €uro) nach knapp 8 Jahren bezahlt gemacht hat – beim Nachbarn geht’s schneller: nach 7,5 Jahren.

 

Da ich das Modul allerdings für 5 €uro/Monat gemietet habe und mein Care Energy-Strompreis bei 19,9 ct/kWh liegt, sieht die Kostenbilanz natürlich anders aus. Hier wurde dann durchschnittlich Strom für 4,24 €uro/Monat erzeugt – so mache ich also 76 Cent Verlust.

 

Aber natürlich betreibe ich das Modul nicht, um Gewinn zu machen, sondern um etwas für die Umwelt zu tun. Das momentane Dauerunwetter über Deutschland mit seinen Toten beweist, dass jeder – gegen die Berliner Lobbykratie und den Konzerninteressen – seine eigene Energiewende einfach selber machen muss!

 

Zum Jubiläum gab es einen durchwachsenen Tag mit Trübnis, Wolken, Gewitterdonner, aber auch Sonnenschein. Die Höchstleistung um 13 Uhr.

 

Betriebszeit 14:05 Stunden; gesehene Maximalleistung 189,7 Watt; Gesamtertrag 0,928 kWh.


99. Tag  - Trübe ist's, der Tag schien helle ...

Und wieder ein trüber oder stark bewölkter Tag mit einzelnen Regentropfen oder Nieselregen. Dank einiger kräftiger Sonnenstrahlen, Höchstleistung um 13.40 Uhr, und um 15.35 Uhr doch noch ein ganz anständiges Ergebnis für so einen Tag. Und dazu gab’s dann doch noch eine recht ansehnliche Einspeisedauer.

 

Betriebszeit 14:02 Stunden; gesehene Maximalleistung 233,3 Watt; Gesamtertrag 0,704 kWh.


98. Tag  - "Sachen gibt's!" staunt Großsolar-Besitzer

Ein weiterer trüber Tag mit mehr oder weniger bedecktem Himmel, Regen – und zwei Sonnenstrahlen um 12 und um 14 Uhr (heutige Höchstleistung). Heute gab es weitere 14,2 Millimeter Niederschlag; vom Montag-Regen freigebaggerte Gräben und Rinnen sind erneut mit Schlamm und Steinen gefüllt. Wieder läuft Wasser in die bestellten Äcker und in die Heuwiesen. Gottseidank sind die Schäden nur außerhalb der Gemeinde.

 

Und dann war noch ein Landwirt bei mir, der – selbst Besitzer einer großen Solaranlage auf einem Scheunendach – sich mein Balkon-Modul ansah: „Sachen gibt’s!“ staunte er beim Blick auf den Stromzähler, der gerade Leistung zeigte.

 

Betriebszeit 12:51 Stunden; gesehene Maximalleistung 202,8 Watt; Gesamtertrag 0,578 kWh.


95.-97. Tag  - Trübnis mit gespiegeltem Lichtblick

Drei Tage lang nur Trübnis und Regen mit nur wenigen Lichtblicken. Gut, dass ich für Leben mit der Energiewende unterwegs war.

 

Denn in Pegnitz, 50 Kilometer nordöstlich von Nürnberg, habe ich etwas gesehen, was mir auch mal – wenn auch in anderer Form – als Gedanke durch den Kopf geschossen war: Man müsste mit Spiegeln mehr Licht aufs Modul lenken können. Ich dachte zwar daran, von unserer kleinen Wiese aus den Sonnenschein via eines großen Spiegels aufs Modul zu reflektieren – auf eine einfachere Idee (Schulwissen: Einfallswinkel ist gleich Ausfallswinkel) bin ich aber nicht gekommen. Denn an der Frontseite des Penitzer Regina Filmtheaters sind 11 Solarmodule angebracht. Direkt daran angeklebt sind in 90 °-Winkel kleine Fliesen-Spiegel, wie man sie in jedem Baumarkt bekommt. Laut Dieter Huttarsch, dem Kinobesitzer, würde das bei Sonnenschein (nicht bei bedecktem Himmel) die Stromerzeugung um 10 Prozent steigern. Er hat das in Messreihen ausprobiert. Er hat Atom-Kleber genommen und zusätzlich Rückleiste angeklebt. Leider sind ihm über Winter etliche der Reflektoren losgefroren. Er will sie bald wieder anbringen.

 

Falls jemand eigene Erfahrungen mit gespiegeltem Licht auf Solarmodule hat, bitte melden. DANKE!

 

Ansonsten gab es während der dreitägigen Trübnis im Rehborner Regen und Niesel nur heute, am Donnerstag, um 17.30 Uhr die Höchstleistung.

 

Betriebszeit für 3 Tage: 39:42 Stunden; gesehene Maximalleistung 155,3 Watt; Gesamtertrag 1,605 kWh.


94. Tag  - Rekord-Niederschlag nach 21 Jahren

An so eine Regennacht und -vormittag kann ich mich in 21 Jahren nicht erinnern. Gestern gegen 18 Uhr begann es zu regnen, zeitweise zu schütten. Das dauert bis heute Morgen um 10 Uhr; dann nieselte es noch weitere 3 Stunden. Mein Regenmesser zeigte um 9.30 Uhr schon 39,8 Millimeter Regen an. Später waren es dann 42,1 Millimeter. Das hatte ich in all den Jahren noch nicht!

 

 

 

Sicher gibt es „Starkregenereignisse“, die in 2 Stunden um die 20 mm bringen. Aber die Ereignisse häufen sich! Statt früher etwa einmal alle 10 Jahre, jetzt beinahe jährlich zumindest im nahen Umkreis. Wen’s dann gerade trifft, ist eine Lotterie – für mich ein eindeutiges Zeichen des Klimawandels, wenn schmale Bäche immer häufiger zu reißenden Fluten werden.

 

Den nächsten Eintrag gibt es erst am Donnerstag, da ich für Leben mit der Energiewende in Pegnitz und Nürnberg unterwegs bin.

 

Betriebszeit 11:25 Stunden; gesehene Maximalleistung 52,9 Watt; Gesamtertrag 0,292 kWh.


93. Tag  - Ein Tag mit ein paar Sonnenphasen

Hell diesig morgens um 9.35 Uhr mit 70,1 Watt vom Steckdosenmodul, danach bedeckt oder bewölkt mit Sonnenphasen, später stark bewölkt und schließlich Regen – so der heutige Tag. Höchstleistung um 14 Uhr.

 

Julian Affeldt hat auf seiner Balkonmodul-Homepage ein paar Videos zum Thema gesammelt.

 

Betriebszeit 12:36 Stunden; gesehene Maximalleistung 226,4 Watt; Gesamtertrag 0,713 kWh.


92. Tag  - Modul bekommt Besuch aus Marokko

Heute hat uns das Gewitter erwischt. Gottseidank nicht so schlimm wie wenige Kilometer entfernt, wo 35 Menschen vom Blitzschlag verletzt wurden. Dabei war der Tag mit blau-weißem Himmel und kräftigen Sonnenstrahlen gestartet. Um 13.50 Uhr gab’s die heutige Höchstleistung. Kurz danach ging es buchstäblich Schlag auf Schlag, als das Gewitter mit starkem Regen heranzog. Auch nach Durchzug der Front blieb es bedeckt, regnete es weiter bis Sonnenuntergang.

 

Wie gestern bereits angekündigt, besuchte mich am Nachmittag der Marokkaner Walid el Bokhti, der in Leipzig BWL studiert. Er hat großes Interesse an Balkonmodulen zum Abdecken der Grundlast der Haushalte in seiner Heimat. Balkonmodule findet Walid Klasse – er fragte mich Löcher zur Funktionsweise in den Bauch. In Marokko gibt es kein EEG, aber jeder Haushalt kann sich mit eigenem Strom versorgen. Und die Sonne scheint dort doppelt so kräftig wie in unseren Breiten.

 

Das Land ist wohl mangels eigener Öl- und Gasquellen ein Vorreiter der Energiewende auf dem afrikanischen Kontinent. Die Voraussetzungen mit viel Sonne, mit Wind vom Atlantik und Wasserkraft aus dem Atlasgebirge sind gegeben. Wir unterhielten uns auch über die weltgrößte Solaranlage, die derzeit nahe der Sahara entsteht. Im Endstadium sollen die Module 30 Quadratkilometer (!) Wüstensand bedecken und 1,2 Millionen Marokkaner mit Strom versorgen. Deutschlands KfW-Bank steuert 834 Millionen €uro für das Mammut-Projekt bei.

 

Das Gespräch mit Walid war interessant – leider zu kurz … und die Riesen-Solaranlage würde ich gerne mal live sehen.

 

Betriebszeit 11:14 Stunden; gesehene Maximalleistung 198,4 Watt; Gesamtertrag 0,653 kWh.


91. Tag  - Unwetter verschonte Rehborn

Glück gehabt mit dem Wetter – während nachmittags Luftlinie gut 50 Kilometer entfernt „die Welt unterging“, war es bei uns nur bedeckt. Der Tag begann trübe, der Himmel lockerte dann auf zu blau-weiß in der Mittagszeit, um später bedeckt mit einzelnen Sonnenstrahlen und wieder trübe zu werden. Eine anständige Stromlieferung brachte das Panel um 12 Uhr (175,4 Watt) , um 16 Uhr (182,1 Watt) und sogar noch um 18 Uhr 164,1 Watt). Die Höchstleistung habe ich um 13.45 Uhr gesehen.

 

Heute Abend wurde mir telefonisch für den morgigen Tag ein Mann aus Marokko angekündigt, der sich für Balkonmodule interessiert, die in einer Stadt in seiner nordafrikanischen Heimat aufgebaut werden könnten.

 

Betriebszeit 13:09 Stunden; gesehene Maximalleistung 196,6 Watt; Gesamtertrag 0,914 kWh.


90. Tag  - Im Sonnenschein zu den Orchideen gewandert

Für den heutigen Sonntag haben die Wetterfrösche mal richtig vorhergesagt. Morgens erst dünner Nebel, diesig. Ab 11 Uhr klarte es schnell auf zu einem blau-weißen Himmel, wobei die Wolken am späten Nachmittag etwas dichter wurden. Könnte zur Vorhersage der nächsten Tage passen: Regen und Gewitter. Zwischen 12 und 16 Uhr lieferte das „Plug und Play“-Modul, von den Wolken mal abgesehen, durchgehend um die 170 Watt. So stand denn auch um 17.30 Uhr die Kilowattstunde auf dem Strommessgerät.

 

Den heutigen Tag habe ich genutzt und unseren Rehborner Naturlehrpfad mit der Orchideenwiese besucht. Die Knabenkräuter stehen zu hunderten und in mehreren Arten in voller Blüte. Aber es schienen weniger Orchideen zu sein, als im vergangenen Jahr. Ich mag gar nicht daran denken, wie es aussieht, wenn diese Pflanzen durch den Klimawandel die Lebensgrundlage entzogen wird. Auffallend: Ich habe heute in den alten Weinbergmauern nicht eine Eidechse entdeckt. Auch Schmetterlinge waren fast nicht unterwegs. Ob das schon Anzeichen für das Verschwinden unserer seltenen Flora und Fauna sind? Übrigens: Die heute rund 6 Hektar große Orchideenfläche wurde nur möglich, weil für den Flächenverbrauch von Windenergieanlagen ein Ausgleich geschaffen werden musste; vorher war die Fläche nur ein Hektar groß. Wer mehr über den Rehborner Naturlehrpfad wissen möchte, kann sich hier informieren.

 

Betriebszeit 13:49 Stunden; gesehene Maximalleistung 174,9 Watt; Gesamtertrag 1,201 kWh.


89. Tag  - Mehr Sonne - und mehr Spaß mit dem Leaf

Der Wetterfrosch von gestern hat mal richtig gelegen – am späten Nachmittag brach der bis dahin diesig-trübe Himmel auf und es wurde noch sonnig. Die gesehene Höchstleistung von daher auch erst um 18.30 Uhr, als die Sonne schon wieder schräg stand. Für das ungünstige Sonnenwetter gab’s dafür noch ein recht gutes Ergebnis.

 

Ansonsten war ich heute mit dem Nissan Leaf unterwegs – oder eher ich auf dem Beifahrersitz und die bessere Hälfte hinter dem Lenker (siehe auch den gestrigen Tagebucheintrag). Das große Interesse an E-Autos ist auffällig. Die Leute auf der Straße schauen staunend oder bewundernd hin, einer klatschte sogar in die Hände, mit einigen wurden kleine Touren gedreht. Die Mitfahrer wundern sich dann über die Beschleunigung, mit denen so ein Nissan aufwartet. Zwei Männer wollten in den Motorraum sehen, suchten den Antrieb, der sich klein unter andere Aggregate duckt. Alles in allem haben wir im eco-Modus für etwa 140 Kilometer 16,1 kWh gebraucht. Auf der Rückfahrt zum Autohaus habe ich den noch sparsameren eco-B-Gang entdeckt. Und obwohl ich auf der B 41 mal für 2 Kilometer bis Tempo 140 in die „Watt“ getreten habe, wurde laut Anzeige für 47 km Strecke nur Strom für 38 km verbraucht! Letztlich entspricht der Leaf ziemlich genau unserer Wunschvorstellung an ein modernes Fahrzeug. Ein Dankeschön an das Ingelheimer Nissan-Autohaus am Rüsterbaum für die ausgiebige Testfahrt!

 

Betriebszeit 14:01 Stunden; gesehene Maximalleistung 113,8 Watt; Gesamtertrag 0,598 kWh.


88. Tag  - Ein frustender Regentag - Fun mit E-Auto

Der Himmel war heute so richtig „frustend“ – den ganzen Tag nur trübe-bedeckt, mit Nieselregen und auch dicken Tropfen. Die gesehene Höchstleistung – wenn man denn davon sprechen kann – um 14 Uhr. Zu der Zeit soll morgen der Himmel auflockern…

 

Spaß hatten wir dagegen mit dem gestern erwähnten Nissan Leaf. Ein tolles Auto. Wir haben ihn nicht ganz vollgeladen übernommen, sind etwa 70 Kilometer weit teils mit Klima und Heizung gefahren. Meine Holdigste hat mir den Wagen, nachdem ich die ersten 20 Kilometer durch die Stadt gefahren war, für die Überland-Strecke abgenommen: „Boah, geht der ab!“ – dabei hatte ich sogar die eco-Taste des 109 PS-Wagens gedrückt – und: „Der ist ja so leise!“ Andererseits habe ich den Nissan vorhin an der normalen Steckdose aufgeladen: Er hat knapp 11 kWh gesaugt. Da braucht’s ein paar Solarzellen mehr auf dem Dache.

 

Betriebszeit 12:23 Stunden; gesehene Maximalleistung 50,7 Watt; Gesamtertrag 0,252 kWh.


87. Tag  - Regen putzt das Plug & Play-Modul

Heute war’s so, wie von den Wetterfröschen angekündigt: Den ganzen Montag bedeckt, regnerisch oder Nieseltropfen. Zumindest wurde so das Plug & Play-Modul auf natürliche Weise geputzt. Die Höchstleistung gab’s um 15 Uhr in einem kurzen helleren Moment. Morgen und insbesondere am Mittwoch soll die Sonne öfter scheinen, soll …

 

Wie dem auch sei, freue ich mich auf die nächsten beiden Tage: Ein Autohaus stellt mir für runde 30 Stunden einen Nissan Leaf zur ausgiebigen Testfahrt zur Verfügung. Schade, dass ich das Elektroauto nicht direkt aus dem Modul laden kann – na ja, würde auch bei bester Sonne sehr lange dauern, bis der Akku voll wäre.

 

Heute musste auch unser Siemens Geschirrspüler wieder ran. Im Gegensatz zum 83. Tag diesmal mit dem Eco-Programm 45-65 °C. Das Ergebnis nach 2:38 Stunden (exakt 60 Minuten mehr) war ein Stromverbrauch von 0,966 kWh. Gegenüber dem 70° C vario-Programm wurden somit 488 Wh gespart. Normalerweise verwenden wir das Eco-Programm; allerdings will meine bessere Hälfte regelmäßig auch die 70 °C nehmen, damit sich keine Bakterien bilden können.

 

Betriebszeit 13:23 Stunden; gesehene Maximalleistung 139,3 Watt; Gesamtertrag 0,462 kWh.


86. Tag  - Balkonmodul war Thema im Radio

Der heutige Sonntag begann mit blauem Himmel, der allerdings Eiszirren als Zeichen des Wetterwechsels zeigte. Später war es diesig bedeckt, es gab aber auch sonnige Abschnitte. Eine davon sorgte um 14 Uhr für die heutige Höchstleistung. Ab 18 Uhr zogen sich die Wolken mehr und mehr zusammen.

 

Erneut ging ein Hinweis (Vielen Dank!) zu einem Pressebericht bei mir ein, der sich mit Steckdosenmodulen befasst. Diesmal ist es eine kurze Radiosendung von vor anderthalb Jahren: Link zur Sendung

 

Betriebszeit 13:26 Stunden; gesehene Maximalleistung 215,1 Watt; Gesamtertrag 0,985 kWh.


85. Tag  - Muss mal die Modultemperatur messen

Der heutige Samstag wurde viel besser als erwartet! Da haben sich die Wetterfrösche schlicht vertan – auch für die kommende Woche sind die Aussichten besser, als gestern Abend noch angekündigt.

 

Der Tag war bewölkt, bedeckt, leicht bewölkt und ab dem späten Nachmittag blau mit Schleierwolken. Die Höchstleistung gab es um 13 Uhr, wobei von etwa 12 Uhr bis 17 Uhr – von den Wolkenphasen mal abgesehen – immer um die 160 Watt vom Mietmodul kamen. Auch habe ich mal wieder den Strommesser kontrolliert: Er stand nahezu, drehte sich nur gaaanz langsam vorwärts.

 

Ich muss mir mal ein Fernthermometer besorgen und die Temperatur am Modul in der prallen Sonne messen. Man verbrennt sich zwar nicht, aber es wird gut warm. Der Mikro-Wechselrichter bleibt im Schatten des Panels kühl.

 

Betriebszeit 13:38 Stunden; gesehene Maximalleistung 192,1 Watt; Gesamtertrag 1,149 kWh.


84. Tag  - Und wieder einmal ein trüber Tag

Auf Regen folgt Sonne – oder auf einen guten Tag ein schlechterer. Der Morgen begann bedeckt. So blieb es den Tag über, wurde eher etwas trüber. Einer der wenigen Sonnenstrahlen brachte um 13 Uhr die heutige Höchstleistung. Der morgige Samstag soll keine Sonne sehen. Und in der neuen Woche ist leider nur der Mittwoch mit richtigem Sonnenschein angekündigt.

 

Betriebszeit 13:12 Stunden; gesehene Maximalleistung 198,0 Watt; Gesamtertrag 0,669 kWh.


83. Tag  - Standby für eine Solarwoche entdeckt

Ein besserer Tag als erwartet – und kurz vor Ultimo wurde um 19.50 Uhr die Kilowattstunde vollgemacht. Der Tag begann morgens sonnig – was schon vor 7 Uhr die ersten Watt brachte – dann zog sich der Himmel zu. An 13 Uhr war es stark bewölkt mit einzelnen Sonnenstrahlen. Einer davon sorgte um 13.20 Uhr für die heute gesehene Höchstleistung. Auch um 16 Uhr herum gab es schöne Wolkenlücken. Ab 18 Uhr war es aufgelockert, wurde der Himmel um 20 Uhr sogar wieder blau, was nochmal für 25,4 Watt vom Modul sorgte.

 

Heute habe ich mit jemandem gesprochen, der mein Plug & Play am Balkon gesehen hat. Er wusste nicht, dass es solche Steckdosenmodule gibt. Er hat bisher nur eine thermische Solaranlage und kann sich auch ein solches Panel an seinem Haus vorstellen. Die Grundlast seines Hauses so abzudecken, findet er sehr interessant. Er will vorbei kommen und es sich näher ansehen.

 

Über Tag musste unsere Geschirrspülmaschine in der Einstellung „70°C vario“ laufen. Der Stromverbrauch nach 1:38 Stunden: 1,454 kWh. Die Tage werden wir zum Vergleich andere Einstellungen testen. Übrigens verbraucht die Spülmaschine auch im ausgeschalteten Zustand und ohne jedes Lämpchen 0,9 Watt Standby. Aufs Jahr gerechnet sind das verschwendete 7,884 kWh. Dafür muss das Panel bei gutem Wetter eine Woche lang Energie produzieren… Sauerei!

 

Betriebszeit 14:06 Stunden; gesehene Maximalleistung 235,9 Watt; Gesamtertrag 1,017 kWh.


82. Tag  - Netter Kontakt zum Sonnenflüsterer

Leider wieder kein Tag für Sonnenanbeter … der Tag begann bedeckt und blieb es, trübte sich eher noch ein, was sich auch gravierend auf die heutige Betriebszeit auswirkte. Nur in der Mittagszeit gab es ein paar kurze Lichtblicke; die heutige Maximalleistung habe ich um Punkt 13 Uhr während der stündlichen Kontrolle des Strommessers gesehen.

 

Der „Sonnenfluesterer.de“ möchte nach einem netten E-Mail-Kontakt meinen Modulstandort nebst weiteren Informationen in seiner Landkarte der Balkonmodule eintragen. http://www.sonnenfluesterer.de/vortrage-stand-5-2-2013/

 

Betriebszeit 12:09 Stunden; gesehene Maximalleistung 232,4 Watt; Gesamtertrag 0,686 kWh.


81. Tag  - Heute wurde das 50. kWh erzeugt

Hurra! Heute wurde im Laufe des Tages die 50. Kilowattstunde durch das Miet-Solarmodul erzeugt. Den Durchschnitt aufs Jahr umgerechnet sollten nach einem Jahr Betriebszeit dann 227 kWh im Buch stehen.

 

Der heutige Tag begann mit hoher Bewölkung, die sich dann verdichtete. Erst am Nachmittag gab es Lichtblicke und schließlich Auflockerung am Himmel. Das Tagesmaximum habe ich um 16.40 Uhr gesehen.

 

Betriebszeit 13:54 Stunden; gesehene Maximalleistung 181,7 Watt; Gesamtertrag 0,757 kWh.


80. Tag  - Bedeckt mit wenigen Lichtmomenten

Am Pfingstmontag war es nahezu den ganzen Tag bedeckt oder dicht bewölkt. Erst nach 15 Uhr lockerte es sich etwas auf; einer der wenigen lichten Momente trieb um 15.40 Uhr die solare Stromerzeugung für einen Moment auf die heutige Maximumhöhe.

 

Betriebszeit 13:07 Stunden; gesehene Maximalleistung 219,0 Watt; Gesamtertrag 0,695 kWh.


79. Tag  - "Läppel"-Watt am Pfingstsonntag

Der Pfingstsonntag hatte für Plug&Play-Module nicht viel zu bieten. Vormittags war der Himmel zwar noch blau-weiß, aber als die Sonne aufs Panel scheinen konnte nur noch bedeckt. Viel mehr als knapp 60 Photonen-Watt kamen nicht. Den Mini-Lichtblick des Tages habe ich erst um 17.40 Uhr gesehen – und auch der der Rede kaum wert. Dennoch „läppelte“ es sich zusammen.

 

Betriebszeit 13:12 Stunden; gesehene Maximalleistung 120,9 Watt; Gesamtertrag 0,624 kWh.


78. Tag  - Was macht Staub auf dem Panel aus?

Zum Pfingstsamstag ist es deutlich kühler geworden, was sich auf die Spitzenleistung auswirkt: Gestern und heute wieder mal mehr als 200 Watt notiert.

 

Heute konnte ich mal wieder den Raps-Blütenstaub auf dem Modul nicht mehr sehen. Also habe ich morgens um kurz nach 9 Uhr zu Neutralseife-Wasser und Mikrofasertuch gegriffen. Interessant: Bei hoher Bewölkung zeigte der Strommesser 35,7 Watt Produktion an – zwei Minuten später fast 15 Watt mehr. Sollte der Staub so viel ausmachen?

 

Ansonsten war von hoher Bewölkung über bedeckt, blau-weiß und dicht bewölkt wieder alles am Himmel zu sehen. Heute Mittag durfte die Spülmaschine arbeiten. Die heutige Spitzenleistung gab es um kurz nach 15 Uhr bei einem Sonnenstrahl.

 

Betriebszeit 13:21 Stunden; gesehene Maximalleistung 233,0 Watt; Gesamtertrag 0,952 kWh.


77. Tag  - Vorm Donnerwetter schnell gewaschen

Heute bot der Himmel mal wieder von allem etwas: blau am Morgen, später blau-weiß, ab dem Nachmittag bedeckt, übers himmlische Donnerwetter samt Regen, später diesig-trüb und zuletzt wieder bewölkt. Die heutige Höchstleistung habe ich um kurz nach 12 Uhr gesehen; zur rechten Zeit und vor dem Gewitter lief noch eine Waschmaschinenladung. Ach ja – das Gerüst am Balkon wurde dieser Tage auch entfernt.

 

Betriebszeit 13:54 Stunden; gesehene Maximalleistung 205,3 Watt; Gesamtertrag 0,637 kWh.


74.-76. Tag  - Einmal gut, zweimal mies

Meine bessere Hälfte hat die Wacht am Strommesser gehalten, während ich in Sachen Energiewende im Ruhrgebiet unterwegs war (dort schien Dienstag und Mittwoch die Sonne vom blauen Himmel). Der Dienstag war demnach in unserer Nordpfalz-Region durchgehend trüb, sah auch etwas Regen. Höchstleistung des Moduls um 14 Uhr. Der Mittwoch hatte Sonne satt und sah das Maximum um 15 Uhr. Der heutige Donnerstag hatte einen trüben regnerisch bedeckten Himmel; um 17 Uhr traf ein kurzer Sonnenstrahl das Panel zur Höchstleistung.

 

74. Tag: Betriebszeit 13:32 Stunden; gesehene Maximalleistung 71,6 Watt; Gesamtertrag 0,429 kWh.

 

75. Tag: Betriebszeit 12:59 Stunden; gesehene Maximalleistung 185,8 Watt; Gesamtertrag 1,183 kWh.

 

76. Tag: Betriebszeit 12:58 Stunden; gesehene Maximalleistung 118,8 Watt; Gesamtertrag 0,437 kWh.


73. Tag  - Zur Unzeit kommen Schleierwolken auf

Heute war das Wetter nicht ganz so gut wie in den vergangenen Tagen. Zwar begann er mit blauem Himmel, doch als das Sonnenlicht dann aufs Modul fallen konnte, wurde es diesig-trüb. Ab dem Nachmittag waren dann hohe Wolken und Wolkenschleier am Himmel. Dazu war es warm. Auch die Rapspollen sind dick auf dem Modul. Diese Faktoren bremsen die Stromproduktion des Panels.

 

Der Höchstwert wurde um 14 Uhr gesehen; erst um 18.45 Uhr war die heutige Kilowattstunde voll. Ab morgen und die kommende Woche werden laut Wetterbericht wohl kaum ihr tägliches kWh bringen… Sogar Gewitter könnte es am Mittwoch geben. Ich bin zwei Tage für Leben mit der Energiewende unterwegs und kann daher erst am Donnerstag oder auch Freitag wieder berichten.

 

Betriebszeit 13:07 Stunden; gesehene Maximalleistung 149,4 Watt; Gesamtertrag 1,041 kWh.


72. Tag  - Pumpen fordern Grundlast vom Modul

So kann es bleiben – heute nur blauer Himmel. Trotz der Modulspülung gestern Abend war heute doch wieder der Blütenstaub vom Raps auf dem Panel. Aber dennoch ein kleines Schippchen mehr Strom als gestern. Die Maximalleistung habe ich um 13.30 Uhr gesehen.

 

Auch habe ich zweimal den Stromzähler kontrolliert. Sämtliche Verbraucher waren aus; nur der nötigste Standby diverser Geräte und die Warmwasser-Umwälzpumpe sowie die Pumpe der Solarthermie liefen, während das Mietmodul um die 180 Watt lieferte – der Stromzähler bewegte sich nach wie vor langsam vorwärts. Also KEINE Netzeinspeisung.

 

Betriebszeit 13:03 Stunden; gesehene Maximalleistung 188,8 Watt; Gesamtertrag 1,307 kWh.


71. Tag  - Der Rapsstaub musste einfach weg ...

Wie die vergangenen Tage schon gehabt – Himmel blau, höchstens Schön-Wetter-Wölkchen. Wie gestern lag die gesehene Maximalleistung gegen 14 Uhr an, das kWh war um 16.35 Uhr voll.

 

Da sich der Blütenstaub von den Rapsfeldern im Umkreis auf dem Modul ablagert, habe ich dem Panel eben nach Sonnenuntergang lauwarmes Regenwasser aus der Gießkanne gegönnt. Der Staub und die jetzt höheren Temperaturen (um 18 Uhr im Schatten des Balkon 32 °C) dürften den Ertrag mindern. Heute Vormittag habe ich meine Kreissäge im gleichen Stromkreis mit dem Sonnenstrom betrieben, weil ich noch Holzplatten für den Balkon neu zuschneiden musste. Und anschließend brummte auch die Geschirrspülmaschine. Mal sehen, was morgen an Muttertag ist.

 

Julian Affeldt – fleißiger Kommentator auf „Das Miet-Modul 1“ – betreibt eine lesenswerte Seite über sein Plug & Play, wobei er großen Wert auf die Sicherheit legt und sich gesetzeskonform verhält; leider führt er kein Ertrags-Tagebuch: https://buergerstrom.wordpress.com/eine-seite/

 

Betriebszeit 13:05 Stunden; gesehene Maximalleistung 186,1 Watt; Gesamtertrag 1,296 kWh.


70. Tag  - Und der Zähler dreht sich doch

 Und noch ein Tag mit mehr als einem kWh. Der Himmel war ähnlich blau und blau-weiß wie gestern, am späten Nachmittag zogen dünne Schleierwolken auf. Zwischen 13 und 17 Uhr wurden durchgehend etwas mehr als 180 Watt produziert. Mehrfach habe ich während dieser Zeit auf unseren Netzstromzähler geschaut, wobei alle Geräte wie Kühlschrank, TV, PC etc. abgeschaltet waren: Also der reine Grundstrombedarf des Hauses. Die Scheibe drehte sich im Schein der Taschenlampe noch immer, aber nur gaaanz langsam.

 

Die Höchstleistung lag um 15 Uhr an; um 16.40 Uhr war das eine kWh voll. Auch morgen soll das Wetter so bleiben. Heute Vormittag durfte die Waschmaschine den Sonnenstrom nutzen – morgen muss die Spülmaschine ran.

 

Ich wurde auf eine Seite aufmerksam gemacht, die die Funktionsweise eines Balkonmoduls, das ja auch Plug & Play-Modul genannt wird, sehr schön erklärt: http://www.solarmodul-steckdose.de

 

Ein weiterer Informant verwies mich auf einen Prüfbericht des TÜV Austria, für den ein Klein-Wechselrichter auf seine Sicherheit beim Herausziehen des Steckers (!) untersucht und bewertet wurde. http://simon.energy/Assets/Downloads/simon_TUEV-Pruefung_Spannung_am_Stecker.pdf

 

Betriebszeit 13:12 Stunden; gesehene Maximalleistung 188,5 Watt; Gesamtertrag 1,274 kWh.


69. Tag  - Experiment muss wiederholt werden...

Ein weiterer Tag mit mehr als ein kWh Stromerzeugung. Der Himmel war durchgehend blau mit zeitweise ein paar wenigen Schön-Wetter-Wölkchen. Zu einem neuen Erzeugungsrekord hat’s leider nicht gereicht, weil ich das Modul für ein Experiment mehrfach vom Netz getrennt habe. Deshalb könnte ich um die 0,050 kWh verloren haben.

 

Mittlerweile weiß ich, warum meine Idee – ich wollte einen Wasserkocher mit Netzstrom abzüglich des Modulstroms betreiben – nicht funktionierte. Das Stichwort lautet „stufenweise Netzsynchronisation“. Wenn man das Modul mit dem Netz verbindet, dauert es 20 Minuten, in denen sich nach und nach die Einspeisung aufbaut. Das will der VDE so, wie mir Energie-Effizienzberater Bert Schliemann und Frank Farenski mitteilten. Und vielleicht gab’s ein weiteres Problem, weil ich zwei Messgeräte hintereinander – sprich am Modul selbst und am Netzbezug – montieren musste. Ich werde das Experiment bei Gelegenheit wiederholen… und dann viel länger warten.

 

Die am heutigen Vatertag gesehene Maximalleistung lag um 15.30 Uhr an; ein kWh wurde um 16.30 Uhr erreicht.

 

Betriebszeit 12:37 Stunden; gesehene Maximalleistung 184,5 Watt; Gesamtertrag 1,330 kWh.


68. Tag  - Sonnenkraft treibt Bohrmaschine an

Viermal am Stück mehr als ein kWh tägliche Stromernte, das gab es noch nicht – und es sind weitere Sonnentage vorausgesagt. So macht das Miet-Solarmodul Spaß! Insgesamt aber kaum mehr Ernte als gestern … vielleicht, weil es heute wärmer und weniger windig war?

 

Spaß gemacht hat heute auch, dass in der Mittagszeit der Handwerker am Balkon endlich die fehlenden Bleche angebracht hat. Nach zweieinhalb Monaten wird es Zeit, dass das Gerüst abgebaut wird. Kleiner Nebeneffekt: Des Handwerkers beiden Akkus von den Bohrmaschinen wurden mit frischem Sonnenstrom geladen – Modul und Ladegerät hingen nebeneinander am gleichen Stromkreis.

 

Der heutige Tag begann mit blauem Himmel; als ab 11 Uhr die Sonne schattenfrei aufs Modul scheinen konnte, gab es gleich 100,2 Watt. Später war es aufgelockert blau-weiß. Um 14 Uhr lieferte das Panel 208,2 Watt – ein paar Minuten später die heutige Maximalleistung. Um 15 Uhr zeigte das Messgerät 215,6 Watt. Um 18 Uhr lagen 134,3 Watt und um 19 Uhr 65,4 Watt an. Um 20 Uhr, der Sonne ging gerade hinterm Berg unter, waren es noch 11,2 Watt.

 

Betriebszeit 12:54 Stunden; gesehene Maximalleistung 232,4 Watt; Gesamtertrag 1,024 kWh.


67. Tag  - Unerwartet gute Stromproduktion im Regen

Das gestrige Anheben des Balkon-Solarmoduls hat anscheinend größere Auswirkungen auf die Stromproduktion als geahnt. Denn der Tag begann bedeckt und regnerisch bis gegen 14 Uhr mit einigen wenigen Sonnenstrahlen bis dahin. Eine dieser Strahlen sorgte denn auch um kurz nach 13 Uhr für die heutige Maximalleistung.

 

Erst danach lockerte es auf, und ab etwa 18 Uhr war der Himmel wolkenlos. Da kamen dann noch immer 139,3 Watt vom Panel. Um 19 Uhr erzeugte das Modul noch immer 64,5 Watt – zu 33,6 Watt im Vergleich zum 55. Tag mit da ebenfalls blauem Himmel.

 

Trotz des schlechten Tagesbeginns wurde dennoch knapp mehr als ein kWh erzeugt. Aufgrund früherer Zahlen hätte ich um die 0,8 kWh erwartet. Und ebenfalls trotz des schlechten Wetters ist heute die bisher mit Abstand längste Einspeisezeit notiert.

 

Betriebszeit 13:17 Stunden; gesehene Maximalleistung 236,5 Watt; Gesamtertrag 1,006 kWh.


66. Tag  - Gleich ein Rekord mit neuer Stellung

Jippi – ein neuer Rekord! Aber der Reihe nach: Der Morgen begann mit einem leicht diesigen blauen Himmel; schon um 10 Uhr war keine Wolke mehr zu sehen. Abgesehen von ein paar Schönwetter-Wölkchen blieb es dann bis zum Abend so schön.

 

Ich habe mich mal wieder geärgert, dass ich das Modul nicht optimal in die Sonne richten kann, weil mir noch ein Abstandhalter fehlt. Plötzlich fiel mir ein, dass ich noch ein massives Eisenstück mit Haken in der Werkstatt habe, mit dem wir vor 23 Jahren die Fundamenteisen unseres Hauses gebogen haben. Das habe ich geholt und am Modulgestell eingehangen, mit einem Kabelbinder zusätzlich gesichert. Das andere Ende der Stange musste ich lediglich gegen das Geländer klemmen. Und schwups war das Modul in beinahe perfekter Stellung. Hoffentlich kein dauerhaftes Provisorium…

 

Da der Himmel gestern zur besten Sonnenzeit um 14 Uhr bzw. 15 Uhr auch blau war, konnte ich später den Stromertrag vergleichen – er liegt heute um jeweils 8 Prozent höher.

 

Die heutige Höchstleistung habe ich um kurz nach 15 Uhr gesehen; ein kWh hatte ich heute um 16.35 Uhr erreicht. Groß war dann meine Freude nach Sonnenuntergang, als ich das heutige Rekordergebnis gesehen habe. Am morgigen Tag soll das Wetter morgens regnerisch sein, ab Mittag aber wieder besser. Ab Mittwoch sind dann viele Sonnentage vorausgesagt.

 

Betriebszeit 12:21 Stunden; gesehene Maximalleistung 190,7 Watt; Gesamtertrag 1,384 kWh.

Das Projekt "Leben mit der Energiewende" wird unterstützt  von  e3dc - dem Spezialisten für Unabhängigkeit.  Finanziert wird das Projekt weiterhin durch Lizenzeinnahmen aus den Filmproduktionen und durch Werbeeinnahmen im TV-Programm. Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren + Werbekunden  für die Unterstützung und das große Engagement!