DAS MIET-SOLARMODUL & GÄSTEBUCH

Schon mit 5 € im Monat können Sie bei der Energiewende dabei sein. Mit einem Photovoltaik-Mietmodul! Das PV-Modul hat den Wechselrichter an Bord und einen normalen Stecker. Der vom Modul produzierte Strom kann direkt in das eigene Hausnetz eingespeist und verbraucht werden. Dadurch läuft der Stromzähler dann langsamer. Unser Kollege Thomas Link aus Rehborn (Rheinland-Pfalz) hat so ein Miet-Modul und berichtet hier regelmäßig über seine Erfahrungen und die Stromausbeute. Thomas begleitet auch Filmvorführungen, ist aber eigentlich sozialdemokratischer Bürgermeister in Rehborn am Glan. Das Modul wird von dem Energiedienstleister Care Energy angeboten. 5 € kostet es monatlich. Und wenn man es nicht mehr will, kann man den Mietvertrag innerhalb von 4 Wochen kündigen. Leichter und einfacher kann man mit der Energiewende nicht anfangen. Hier der Link zum Modul: KLICK!

 

Und nun Thomas, bitteschön. Schreib uns Deine Erfahrungen zum Miet-Modul!

 

Ganz unten ist ein Gästebuch eingerichtet. Dort können Sie ihre Meinungen, Kommentare und Fragen zu dem Thema eintragen.


TV- INTERVIEW

Bei "Leben mit der Energiewende TV" hat Thomas am 28. Januar 2016 über den Aufbau und die ersten Erfahrungen berichtet. Inzwischen weiß er natürlich viel mehr, aber es ist spannend, ihn mal so einfach zu hören.

Bilder zum  Miet-Modul

Thomas hat auch einige Bilder beim Aufbau und Betrieb der Module gemacht. Knapp 20 Minuten hat es gedauert bis das Modul einsatzbereit war!


JETZT BRUMMT DAS MODUL

Endlich einen Platz an der Sonne – jetzt kommt richtig Strom aus dem Miet-Solarmodul. Seit 36 Tagen habe ich das Plug&Play-Modul nun schon; bislang stand es auf dem Balkon eher im Schatten. Dieser Standort deshalb, weil am Balkon eine Verkleidung fehlt, Handwerker ausgesprochen langsam arbeiten. Magere 4,296 kWh hat das Panel in der Zeit produziert.

 

Heute Morgen, am 27. Februar 2016, kam mein Freund Stefan. Wir haben das Modul flugs vor den Balkon an den endgültigen Standort gebracht – ohne Rücksicht auf die ausstehende Handwerkerarbeit. Kaum war nach ein paar Minuten der Stecker in der Dose, zeigte das Strommessgerät schon um die 90 Watt Leistung – vorher morgens um 10 Uhr undenkbar. Da macht sich einfach der unverschattete Standort in Richtung Süd-Süd-West bemerkbar, auch wenn das Licht um die Zeit noch schräg aufs Modul fällt. Der blaue, wolkenfreie Himmel tat sein Übriges.

 

Jetzt, zu High Noon, liefert das Modul 185,6 Watt, hat schon 0,331 kWh erzeugt. Das sollte die Grundlast des Hauses in etwa abdecken. Bin gespannt, was das Strommessgerät dann heute Abend anzeigt.

 

Ich werde hier ein Tagebuch über die Stromerträge des  Steckdosen-Solarmoduls führen.

 

Freue mich auf Nachahmer auf diesem Weg zur Solarenergie fürs eigene Haus!


DAS TAGEBUCH

Das Tagebuch wird fortgeführt auf "Das Miet-Modul 2" - siehe Navigation

65. Tag  - Sonnenstrom für den Jacuzzi

Das war mal ein Sonn(en)tag fast ohne Makel am Himmel: Blau mit wenigen Wolken; die Sonne hatte viel Platz. Die Modulhöchstleistung habe ich um 15 Uhr gesehen. Ab der Mittagszeit bis nach 18 Uhr wurden durchweg mehr als 100 Watt produziert mit kleinen Einbrüchen, wenn mal gerade eine Wolke die Sonne verdeckte. Ein kWh wurde um 17.15 Uhr erreicht.

 

Am Abend habe ich meinen Freund besucht und ihm Vertragsunterlagen für die Miet-Solarmodule gebracht: Er möchte den Stromverbrauch seines Jacuzzi mit der Kraft der Sonne mindern. Sein Whirlpool steht in einem Hang, der ideal den ganzen Tag von der Sonne beschienen wird. Bislang verbrennt der Pool pro Tag mehrere kWh für die Heizung und die Umwälzpumpe aus dem Stromnetz. Mittels Zeitschaltuhr wollen wir dafür sorgen, dass der Pool nächtens ausgeschaltet ist und die stromfressenden Geräte erst nach Sonnenaufgang anspringen.

 

Betriebszeit 12:27 Stunden; gesehene Maximalleistung 174,9 Watt; Gesamtertrag 1,149 kWh.


64. Tag  - Ohne Sonne dümpelt die Leistung nur

Der Samstag begann mit blauem Himmel, ab der Mittagszeit zog es mehr und mehr zu. Vor der Regenfront am Abend wurde es diesig. Kein Wetter für Solaranlagen… Die Höchstleistung bei einem einzelnen Sonnenstrahl habe ich um kurz nach 13 Uhr gesehen. Ansonsten dümpelte die Leistung zur besten Zeit zwischen 56 und 78 Watt herum.

 

Mir wurde das Bild eines Balkons zugeschickt, auf dem gleich vier Solarmodule angebracht sind. Hier frage ich mich allerdings, ob weniger nicht mehr ist. Denn die Module verschatten sich gegenseitig. Und der unbekannte Besitzer dürfte seinen Balkon auch sonst kaum mehr nutzen können. Und das Zimmer dahinter dürfte arg dunkel sein.

 

Betriebszeit 11:41 Stunden; gesehene Maximalleistung 103,5 Watt; Gesamtertrag 0,522 kWh.


63. Tag  - Scharnier bringt Modul in Stellung

Ein weiterer April-Tag mit mehr oder weniger bewölktem, bedecktem und schließlich abendlich aufgelockertem Himmel. Richtige Sonnenstrahlen habe ich heute nicht erlebt. In der Mittagszeit gab es die heutige Maximalleistung. Für den morgigen Samstag ist ab der Mittagszeit für meine Region kräftiger Regen angesagt – der könnte mir den Blütenstaub vom Raps vom Modul waschen. Selbst putzen, soll ich ja nicht mehr.

 

Dank der tatkräftigen Unterstützung meiner besseren Hälfte konnte ich heute zwei Scharniere zwischen Balkongeländer und Modulgestell befestigen. So kann ich es aus der leicht schrägen Position für die flache Wintersonne bis waagrecht für die Sommerzeit ausrichten. Allerdings fehlt mir noch eine möglichst variable Möglichkeit, die Schräglage sturmsicher zu justieren. Es müsste ein in den Enden beweglicher Metall(gewinde)stab sein, dessen Mittelstab über ein Doppelgewinde zu verdrehen ist. So etwas in der Richtung kenne ich als Kettenspanner. Ich werde mich auf die Suche begeben…

 

Betriebszeit 12:27 Stunden; gesehene Maximalleistung 148,3 Watt; Gesamtertrag 0,574 kWh.


61. & 62. Tag  - Typisches April-Wetter bremst mich aus

In den vergangenen drei Tagen war es leider nicht möglich, die Miet-Solarmodule-Homepage zu erreichen. Es lag an einem Übertragungsproblem.

 

Da ich gestern und heute viel für Leben mit der Energiewende unterwegs war, beide Tage zusammengefasst: Typisches April-Wetter bremst mich bzw. das Modul in der Stromproduktion aus. Aber Kleinvieh macht auch Mist ...

 

Am gestrigen Mittwoch war es mehr oder weniger dicht bewölkt, zeitweise nieselte es. Die Höchstleistung wurde nach 14 Uhr gesehen.

Am heutigen Donnerstag es mehr oder weniger bewölkt mit einigen Sonnenstrahlen aufs Panel; die Höchstleistung um kurz nach 14 Uhr. Am späten Nachmittag lockerte es auf.

 

61. Tag: Betriebszeit 12:13 Stunden; gesehene Maximalleistung 147,4 Watt; Gesamtertrag 0,348 kWh.

62. Tag: Betriebszeit 12:36 Stunden; gesehene Maximalleistung 194,7 Watt; Gesamtertrag 0,736 kWh.


60. Tag  - Weiterer Rekord & Vergleich mit Leer

Und wieder ein typischer April-Tag – allerdings mit einer gesehenen neuen Rekordeinspeisung von 239,5 Watt um 15 Uhr. Wie beim vorangegangenen Rekord (siehe 50. Tag) blitzte bei kaltem Wind die Sonne zwischen den Wolken hervor.

 

 Aus Leer in Ostfriesland bekam ich die Erträge eines nach Süden ausgerichteten Balkonmoduls. Dieses Modul erzeugte in den vergangenen 30 Tagen 18,654 kWh; mein nach Süd-Süd-West gerichtetes Panel 17,252 kWh. Im Norden gab es an 3 Tagen Ergebnisse über 1 kWh/Tag – bei mir deren 5 Tage.

 

 Auch positiv heute: Endlich war wieder ein Handwerker da, der etwas an meiner Balkonverkleidung gearbeitet hat. Die Federscharniere von einem Bettgestell zum optimalen Ausrichten des Solarmoduls habe ich auch. Vom Prinzip prima! Allerdings ist die Befestigung am originalen Gestell nur über Winkel möglich und mir zu problematisch. Ich werde also doch auf normale Torscharniere zurückgreifen. Da habe ich aber dann das Problem des Abstandshalters. Ich werde sehen…

 

 Betriebszeit 12:34 Stunden; gesehene Maximalleistung 239,5 Watt; Gesamtertrag 0,743 kWh.


59. Tag  - Neue Pumpe senkt die Grundlast

Leider wieder so ein Tag, den man als Solarbesessener besser streicht – nur bedeckt und regnerisch … und bis zum Wochenende ist keine Besserung in Sicht. Die heutige Bestleistung des Moduls lag um 14 Uhr an.

 

 Positiv heute allerdings und bestimmt Grundlast-senkend: Es wurde eine neue Umwälzpumpe für die Heizung eingebaut. Brauchte die bisherige, 22 Jahre alte Pumpe dauerlaufend schon nur sparsame 42 Watt, kommt die neue mit nur noch 36 Watt aus – hat aber den Vorteil, nur dann zu pumpen, wenn die Fußbodenheizung auch danach verlangt. Leider kann ich die reale Stromersparnis nicht messen, da wie bisher ohne Stecker ans Heizsystem angeschlossen.

 

 Betriebszeit 12:01 Stunden; gesehene Maximalleistung 65,4 Watt; Gesamtertrag 0,310 kWh.


58. Tag  - Aktueller Artikel zur Modul-Grauzone

Das nennten man wohl Aprilwetter … vom morgendlichen blau-weiß, über bedeckt und mehrere Graupelschauer, zu Wolken mit Lücken, dünner hoher Bewölkung wieder zurück zu blau-weiß. Entsprechend wechselhaft war auch die Stromerzeugung: Immer wieder um die 20 Watt oder auch mal um die 100 und mehr Watt. Die heutige Modul-Spitzenleistung lag um 17 Uhr bei einem Sonnenstrahl zwischen den Wolkenlücken.

 

Heute ist mir in der aktuellen Zeitschrift Ökotest (vom 22. April 2016) der sechsseitige Artikel „Strom vom eigenen Balkon – Minisolaranlagen“ aufgefallen. Hier werden gut verständlich die Vor- und Nachteile der Balkonmodule mitsamt der rechtlichen Grauzone in Deutschland beschrieben: http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=12873&gartnr=91&bernr=01

 

Betriebszeit 12:50 Stunden; gesehene Maximalleistung 148,7 Watt; Gesamtertrag 0,643 kWh.


57. Tag  - YouTube-Kommentar lässt mich strahlen

Heute war überhaupt kein Wetter für Solaranlagen. Nur Regen, trüber Himmel, Nieselregen – erst nach 17 Uhr gab es ein paar wenige Aufhellungen und einzelne Sonnenstrahlen, die gegen 17.20 Uhr zum heutigen Maximum führten.

 

Tausendfach sonniger war ein Eintrag in YouTube unter einem der Miet-Solarmodul-Filme, den Skolarius Kadare zu diesem Tagebuch schrieb:

>>> Sehr geehrtes Team von Leben mir der Energiewende, vielen Dank für den Link! Die Erfahrungsberichte, die Thomas Link zur Verfügung stellt, sind genau das, was ich lange auch gesucht habe. Ihr seid einfach genial, weiter so! <<<

 

Betriebszeit 10:13 Stunden; gesehene Maximalleistung 75,5 Watt; Gesamtertrag 0,164 kWh.


56. Tag  - Zwei Tage ins Internet mit Sonnenkraft

Heute bin ich betrübt … oder besser der Himmel war eingetrübt, bedeckt oder dunstig. Leider nicht das Strahlemann-Gesicht der vergangenen Tage. Aber immerhin: Der heute vom Mietmodul erzeugte Strom reicht aus, um meinen WLAN-Router zweieinviertel Tage bilanziell mit Energie zu versorgen. Das wird auch nötig sein, denn für die nächsten Tage ist mieses Wolkenwetter mit Regen vorhergesagt.

 

Um 9 Uhr begann mein Panel-Stromtag mit 20,3 Watt; 10 Uhr 21,6; 11 Uhr 39,6; 12 Uhr 82,5. Der heutige Höchstwert dann um 13 Uhr. Danach ging es schwankend weiter zwischen 36,8 bis 87,7 Watt in einer leicht-dunstigen Aufhellung. Um 19 Uhr waren es dann noch 12,2 Watt.

 

Betriebszeit 12:17 Stunden; gesehene Maximalleistung 100,3 Watt; Gesamtertrag 0,534 kWh.


55. Tag  - Die Sonne wäscht heute unsere Teller

Da lacht das Solarier-Herz: Blauer Himmel, etwas getrübt von hohen Schleierwolken und Kondensstreifen. Mit dem Sonnenstrom wurde heute die Geschirrspülmaschine gefüttert. Im Ökobetrieb braucht der proppengefüllte Tellerwäscher in etwa die Strommenge, die heute vom Modul erzeugt wurde.

 

Da ich auch über Facebook-PN mehrfach angeschrieben werde, hier mal ein Link zu einer Seite, die die häufigsten Fragen kurz und verständlich beantwortet:

 

https://www.minijoule.com/produktinfos/fuer-zuhause/faqs/

 

Heute war um 8 Uhr noch Reif auf dem Modul, das da 3,7 Watt erzeugte. Um 9 Uhr war das Panel noch beschlagen – 6,9 Watt. Kurz nach 11 Uhr war der Photonenfänger dann voll im noch ganz schräg auftreffenden Licht mit 32,6 Watt. Um 12 Uhr 138,4 Watt; 13 Uhr 159,6; um 15 Uhr die heute gesehene Maximalleistung; um 16 Uhr 174,1; 17 Uhr 147,9; 18 Uhr 91,5; 19 Uhr 33,6 Watt.

 

Betriebszeit 12:10 Stunden; gesehene Maximalleistung 182,1 Watt; Gesamtertrag 1,150 kWh.


53. & 54. Tag  - Modul erzeugt einen neuen Rekord

Gestern hat meine bessere Hälfte die Werte notiert, weil ich von gestern Vormittag bis heute Mittag für Leben mit der Energiewende unterwegs war. Der Dienstag war demnach morgens bedeckt, mittags aufgelockert und später wieder bedeckt. Der Tageshöchstwert wurde um 12 Uhr erreicht.

 

Dafür strahlten am heutigen Mittwoch von morgens bis abends sieben Sonnen vom Firmament – ein neuer Rekord der Tagesstromerzeugung. So stelle ich mir das eigentlich immer vor. Zu High Noon kamen 133,2 Watt vom Panel; um 13 Uhr 156,9 Watt, 14 Uhr 179,1; die gesehene Höchstleistung dann um 15 Uhr; um 16 Uhr 177,2 Watt, um 18 Uhr 118,8 Watt. Und um 19 Uhr bei schräg einfallendem Sonnenlicht noch immer 61,9 Watt. Um 20 Uhr war die Sonne dann hinterm Berg versunken. Und morgen soll die Sonne ähnlich strahlen wie heute, bevor es zum Wochenende Regenwetter geben soll.

 

52. Tag: Betriebszeit 11,07 Stunden; gesehene Maximalleistung 94,7 Watt; Gesamtertrag 0,508 kWh.

53. Tag: Betriebszeit 12:31 Stunden; gesehene Maximalleistung 186,1 Watt; Gesamtertrag 1,258 kWh.


52. Tag  - Frank Farenski kommt Panel kontrollieren

Von bedeckt über aufgelockert hin zum blauen Himmel noch am Vormittag und wieder zurück zur Bewölkung. Die Stromproduktion des Moduls stieg demnach erwartungsgemäß kontinuierlich an, um dann wieder abzusinken. Das heutige Maximum habe ich um 15.30 Uhr gesehen. Insgesamt gab es für einen solchen Tag ein gutes Ergebnis, wobei die stetig größere Tageslänge vermutlich auch eine Rolle spielt.

 

Frank Farenski hat mich wegen einer LEW-Vorführung in Rehborn besucht. Dabei hat er am Nachmittag viele Fotos vom Strommesser gemacht, um die fließenden Elektronen zu dokumentieren. Und natürlich wurde dabei auch ein Bild von uns beiden am Panel geschossen. Auch Kollegin Lisa Zimmer war da, weil wir im Ort kleine Clips über Jugendbücher gedreht haben. Sie hat sich köstlich amüsiert, dass ich jede volle Stunde heimrenne, um für dieses Tagebuch die Stromwerte zu notieren.

 

Am Dienstag kein Tagebuch, da ich für Leben mit der Energiewende in Kitzingen bin; am Mittwoch dann zusammengefasst.

 

Betriebszeit 12:37 Stunden; gesehene Maximalleistung 201,5 Watt; Gesamtertrag 0,964 kWh.

 

Kommentar von Frank: In der Tat hegt und pflegt Thomas sein Modul. Ich kann hier also berichten, dass es dem Miet-Modul gut geht. Es wird geliebt, besucht, ist artgerecht aufgehängt und schonend gemolken. Dementsprechend gut sind die Erträge.


51. Tag  - Modul ist in der "freien Natur" besser

Heute war es ebenfalls wieder mehr oder weniger bedeckt oder aufgelockert bewölkt mit einigen Sonnenstrahlen. Geregnet hat es dafür heute nur morgens. Um 10 Uhr kamen schlappe 1,8 Watt vom Panel, um 11 Uhr dann 34,1. Kurze Zeit später kam ein Lichtstrahl, der die Leistung auf 137,6 Watt trieb. Zur Mittagszeit lieferte das Modul immerhin 95,9 Watt, brach danach aber wieder ein auf nur noch 20,1 Watt. Zwischen 14 und 15 Uhr kamen mal kurz 210,1 Watt; da habe ich schnell mal die Geschirrspülmaschine angeworfen. Um 16 Uhr habe ich die heute Höchstleistung vermerkt. Um 17 Uhr – der Spüler war fertig – konnte ich 103,7 Watt notieren.

 

Vielen Dank für die Kommentare und Antworten auf der Facebook-Seite von „Leben mit der Energiewende“ und hier unten auf der Seite zu meiner gestrigen Frage! Wirklich interessant, dass die Module in der „freien Natur“ besser sein können als unter Laborbedingungen. Auch neu für mich das Thema Reinigung.

 

Betriebszeit 10:32 Stunden; gesehene Maximalleistung 223,5 Watt; Gesamtertrag 0,649 kWh.


50. Tag  - Leistungsrekord wirft Frage auf

Mal wieder ein Schlecht-Wetter-Tag mit mehr oder weniger dichter Bewölkung und Regen. Allerdings sah der heutige Tag auch einen Leistungsrekord!

 

Morgens um 9 Uhr kamen bei bedecktem Himmel 10,9 Watt vom Modul, eine bzw. zwei Stunden später im Regen 4,3. In der Mittagszeit lockerte es ein wenig auf – 87,6 Watt; dann zog es wieder zu. Um kurz vor 14 Uhr gab es eine kurze Wolkenlücke mit ein paar kräftigen Sonnenstrahlen – der Strommesser zeigte kurz mehr als 230 bzw. in der Spitze 236,8 Watt an.

 

Da frage ich mich, ob der Strommesser (das Bild ist von einem anderen Tag) spinnt, der laut Energieeffizienzberater Bert Schliemann das beste Gerät am Markt ist. Oder wie kann es sein, dass ein Modul, das unter besten Laborbedingungen 230 Wp bringt, mehr Strom erzeugt? Vielleicht kann mir einer der Leser diese Frage beantworten.

 

Ab 15 Uhr war es wieder mehr und dichter bewölkt, regnete es auch mal wieder. Um 19 Uhr kamen noch 14,2 Watt vom Panel.

 

Betriebszeit 10:54 Stunden; gesehene Maximalleistung 236,8 Watt; Gesamtertrag 0,516 kWh.


49. Tag  - Bettscharnier könnte Stellungsfrage lösen

Der heutige Tag begann mit blau-weißem Himmel, der dann dicht bewölkt, später bedeckt und schließlich aufgelockert war. Um 9 Uhr lieferte das Modul 9,4 Watt, je eine Stunde später 22,8; 19,7; 21,1; 30,1 Watt. Kurz vor 14 Uhr gab es einen Sonnenstrahl, der das Panel auf die heutige Spitzenleistung trieb. Zur vollen Stunde waren es dann wieder nur 82,9 und um 15 Uhr 42,8 Watt. Danach lockerte die Bewölkung auf, so dass um 16 Uhr 177,8 und zur nächsten Stunde 149,1 Watt an lagen. Um 18 Uhr dann 75,9, um 19 Uhr 56,1. Quasi nach Sonnenuntergang hinterm Berg um 20 Uhr dann 0,5 Watt.

 

Gestern schrieb ich von meiner Idee mit den Türscharnieren, um das Modul einfacher in Sommer- oder Winterstellung bringen zu können. Es meldete sich jemand, der mir vorschlug, die massiven Scharniere eines Schrankbettes oder einer Schlafcouch zu verwenden. Die wären sehr stabil und besäßen zugleich mehrere Rasten, so dass ich das Modul immer in optimale, senkrechte Stellung zur Sonne bringen könnte. Der gute Mann – der selbst an Balkonmodulen interessiert ist – hat sogar noch eine entsprechende Couch, die er auseinander nehmen will – die Scharniere könnte ich dann „erben“.

 

Betriebszeit 11:52 Stunden; gesehene Maximalleistung 200,8 Watt; Gesamtertrag 0,771 kWh.


48. Tag  - Der Sonne hinterher mit Türscharnier?

Abgesehen von Regen, Gewitter und Hagel gab’s heute mal wieder alle Wolkenlagen: vom hellen Nebel über blauem Himmel bis hin zu leicht und stark bewölkt. Im hellen Nebel um 9 Uhr kamen 20,2 Watt vom Modul, eine Stunde später bei blauem Himmel dagegen nur 13,5 Watt. Danach war’s mehr oder weniger stark bedeckt. Die Maximalleistung habe ich um 14 Uhr gesehen. Um 19 Uhr bei bewölktem Himmel waren es noch 12,6 Watt.

 

Am 45. Tag habe ich geschrieben, dass ich überlege, das Modul in eine flachere Sommerstellung zu bringen. Auf die Dauer zweimal im Jahr – immer mit Hilfe und dann ohne Gerüst – umzuhängen, ist mir zu mühsam. Denke deshalb darüber nach, das Panel mit zwei kräftigen Türscharnieren am Geländer zu befestigen; dann ist es beweglich. Rätsele noch drüber, wie ich einen Arm an den Modulhalter bekomme, den ich dann in zwei Stellungen am Geländer einhängen kann und der zugleich das Panel sturmsicher hält.

 

Betriebszeit 11:54 Stunden; gesehene Maximalleistung 188,6 Watt; Gesamtertrag 0,796 kWh.


47. Tag  - Ist das Modul sicher vor Eisbomben?

Dichter Nebel, Regen, neblig trüb, Wolken-verhangen, kurzer Lichtblick – heute war beim Wetter von allem etwas dabei.

 

Morgens um 10 Uhr nur 3,9 Watt, im Regen um 11 Uhr dann mal 10,7; im neblig-trüben Licht um 14 Uhr 15,2. Immerhin – und 15 Uhr wurde der Regen etwas heller für 40 Watt. Danach wurde es wieder trüber. Aber dann um kurz nach 18 Uhr rissen die Wolken auf, trieben um 18.22 Uhr die Elektronen auf die heutige Höchstleistung. Obwohl das Wetter so schlecht war, hat das Modul heute mit ganz knapp 13 Stunden seine bisher längste Einspeisedauer hinter sich gebracht.

 

Nachdem wir gestern zu 6,2 Millimeter Regen im Gewitter auch Hagelkörner von bis zu knapp Zuckerwürfelgröße gehabt haben, habe ich heute im Internet mal recherchiert, was Solarmodule so aushalten können, ohne, dass die Glasabdeckung Schaden nimmt: Golfballgröße.

 

Mein Mietmodul sollte solche himmlischen Eisbomben ab können, da es in einem steilen Winkel steht und die Geschosse abprallen.

 

Im Internet lässt sich sehr gut nachlesen, welche auch inneren Schäden die Module an den Leiterbahnen erleiden können. Interessante Sache. Wer mehr wissen will: Einfach googlen nach „Solarmodul Hagel“:

 

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#newwindow=1&q=Solarmodul+Hagel

 

Betriebszeit 8:52 Stunden; gesehene Maximalleistung 205,7 Watt; Gesamtertrag 0,618 kWh.


46. Tag  - Wer sein Solarmodul liebt, der putzt ...

Von dünnen hohen Wolken mal abgesehen, begann der Tag sonnig. Später wurde es immer bedeckter bis hin zu dicken, dunklen Wolken. Den Vormittag habe ich genutzt, um den „Blutregen“ (von Wind und Regen herangetragener Sahara-Sand) vom Modul zu putzen. Das Reinigen hätte ich mir aber sparen können – von 16.05 bis 16.30 Uhr hatten wir ein Starkregen-Gewitter mit Hagel (Eiskörner bis Zuckerwürfel-Größe). Dem Panel ist Gottseidank nichts passiert.

 

Die Werte des Tages: 9 Uhr 7,9 Watt; 10 Uhr 27,8; 11 Uhr 55,1, 12 Uhr 126,7; 13 Uhr 177,1; um 14 Uhr dann die heutige Maxiumleistung; 15 Uhr 68,5; 16 Uhr unter den Gewitterwolken 2,1; 16.15 Uhr beim Gewitter 0,9 Watt. Im Regen und 17 Uhr habe ich mit dem Schauen für heute aufgehört bei dann 7,4 Watt.

 

Betriebszeit 8:52 Stunden; gesehene Maximalleistung 205,7 Watt; Gesamtertrag 0,618 kWh.


45. Tag  - Heute ging noch eine Idee mehr

Heute ging noch ein bisschen mehr als gestern. Der Morgen begann leicht diesig mit blauem Himmel, an dem aber dünne sehr hohe Schleierwolken waren. Später war der makellos Himmel blau, gegen 18.30 Uhr zogen dicke Wolken auf. Am späten Vormittag wurde die Waschmaschine angeworfen.

 

Um 9 Uhr kamen schon 8 Watt vom Modul, um 10 Uhr 13,4; 11 Uhr 42,7; 12 Uhr 126,7; 13 Uhr 157,8; 14.30 Uhr 186,3 – die gesehen Höchstleistung dann um 14.45 Uhr – 15 Uhr 141,9; 18 Uhr 79,5; 19 Uhr 2,8 Watt.

 

Nach einem Vorschlag in Facebook und einem heutigen Gespräch mit einem fachkundigen Solateur werde ich das Modul jetzt wohl doch in Sommerstellung – sprich in einem flacheren Winkel zur Sonne – anbringen. Das könnte bis zu 10 Prozent Mehrertrag ausmachen. Noch steht das Gerüst am Balkon; ich brauche nur handgreifliche Hilfe.

 

Betriebszeit 11:13 Stunden; gesehene Maximalleistung 190,1 Watt; Gesamtertrag 1,080 kWh.


44. Tag  - 950 x 230 : 1000 - bekomme ich mehr?

Große Freude: Um 18.20 Uhr hatte das Miet-Solarmodul heute endlich mal wieder sein Tages-Soll geliefert – 1 kWh. Der Morgen begann leicht diesig mit blauem Himmel. Später wurde es klarer mit einzelnen Wolken.

 

Um 10 Uhr schickte die Sonne 16,1 Watt Elektronen auf die Reise, um 11.30 Uhr dann 94,3; gegen 13.40 Uhr schon 175,5. Kurz nach 14 Uhr dann die heutige Maximalleistung – kurz vorher hatte ich die Geschirrspülmaschine angeworfen. Danach sanken die Wättchen langsam ab – aber selbst um 18.40 Uhr kamen noch 61,3 Watt vom Panel. Um 19 Uhr waren es noch 19,6 Watt – also fast genug für meinen PC samt Monitor und Lautsprecher.

 

Nochmal zum Elektrikermeister vom gestrigen Tagebuch-Eintrag: Er hat mir aus eigener Erfahrung eine Formel bestätigt, mit der man für unsere Region den Jahresertrag einer Solaranlage berechnen kann. Demnach nimmt man die Zahl 950 mit der Wp-Zahl des Moduls (bei mir 230) miteinander mal, teilt dann durch 1000. In meinem Fall ergibt das 218,5 kWh Jahresleistung des Moduls. Wenn ich allerdings meinen Testbeginn bzw. die Jahreszeit und die bisher wenigen Sonnentage sehe, fühle ich mich auf einem guten Weg, mehr zu erzeugen ;-)

 

Betriebszeit 11:54 Stunden; gesehene Maximalleistung 191,1 Watt; Gesamtertrag 1,047 kWh.


43. Tag  - Bekannter Balkon-modult jetzt im Hof

Der Tag begann ähnlich wie der gestrige – nur, dass die Wolken früher aufzogen. Um 12.30 Uhr kamen 70,5 Watt aus den Zellen, die gesehene Höchstleistung dann um 13 Uhr. Um 16 Uhr waren es 25, um 18 Uhr 20,2 und um 19 Uhr noch 8,2 Watt. Der geringen Stromerzeugung zum Trotz - heute musste die Waschmaschine mal wieder laufen.

 

Und dann hat sich ein Bekannter, den ich heute besucht habe, vor ein paar Tagen ebenfalls ein Balkonmodul zugelegt. Es hat 250 Wp und zeichnet über einen Datenlogger die Stromproduktion auf. Leider hat mein Bekannter keinen Balkon am Haus, so dass das Modul momentan mit Blickrichtung Ost-Süd-Ost in einem Innenhof steht. Wenn er daheim ist, versucht er, das Panel immer in die Sonne zu richten. Die automatische Aufzeichnung über eine FritzBox ist natürlich super – die Zahlen leider aufgrund des Aufstellortes leider nicht aussagekräftig.

 

Für Bedenkenträger: Der Mann ist Elektrotechnikermeister und hat das Solarmodul – so wie ich – ganz einfach mit einem normalen Stecker mit seinem Hausstromnetz verbunden.

 

Betriebszeit 12:04 Stunden; gesehene Maximalleistung 98,1 Watt; Gesamtertrag 0,416 kWh.


42. Tag  - Erst war's blau - dann kamen die Wolken

Der Tag begann so schön mit strahlend blauem Himmel. Schon morgens um 8 kamen ein paar Wättchen vom Panel. Um 9 Uhr dann 7,7 Watt. Gegen 11 Uhr waren es 24,8 Watt – da fielen die ersten direkten Sonnentrahlen schräg aufs Modul. Die Forsythie leuchtete gelb auf im Licht – da musste ich ein Foto schießen.

 

Doch fast zeitgleich kamen die ersten Wolken auf. Um Punkt 12 Uhr war es bewölkt mit 20,8 Watt – nur 2 Minuten später gab’s eine Wolkenlücke und trieb das Modul auf die heutige Höchstleistung. Den Rest des heutigen Tages war es mehr oder weniger dicht bewölkt mit aufgelockerten Stellen. Die Stromproduktion schwankte zu den vollen Stunden 18,3 und 63,6 Watt. Um 19 Uhr bei geschlossener Wolkendecke waren es dann noch 6,3 Watt.

 

 Am morgigen Samstag soll es schon früh bedeckt sein … dafür vielleicht später dann Sonne direkt aufs Modul? Morgen muss die Waschmaschine laufen.

 

Betriebszeit 11:27 Stunden; gesehene Maximalleistung 151,6 Watt; Gesamtertrag 0,685 kWh.


41. Tag  - Blau-weiß bringt Strom ins Hausnetz

Wider Erwarten war heute das Sonnenwetter tatsächlich besser – der eine Wetterfrosch lag richtig: Wir hatten blau-weißen Himmel mit vielen Wolkenlücken. Gegen 14 Uhr kamen 205 Watt vom Panel, die Höchstleistung gab es um 14 Uhr. Um 16.45 Uhr zeigte das Messgerät 191,4 Watt, gut 30 Minuten später noch immer 181,8 Watt. Selbst um 18 Uhr lieferte das Mietmodul noch 159,1 Watt. Mit der heutigen Watt-Leistung ist unser Grundstromverbrauch praktisch abgedeckt – das, was ich erreichen will.

 

Betriebszeit 11:06 Stunden; gesehene Maximalleistung 211 Watt; Gesamtertrag 1,048 kWh.


39 & 40. Tag  - Zur rechten Zeit war es bedeckt...

Am Dienstag war es durchgehend bewölkt mit Regenschauern. Abends standen magere 195,3 kWh auf dem Zähler. Am heutigen Mittwoch war es erst sonnig – doch das Licht fiel da noch nicht aufs Modul. Zur rechten Zeit war es dann bedeckt mit Auflockerungen, die um 16 Uhr zu heutigen Höchstleistung führte, aber nicht wirklich den Zähler in die Höhe trieb. Laut einem der Wetterberichte sollen 3 bessere Tage folgen; ein anderer Wetterfrosch sagt weitere Tage wie heute voraus – mal sehen.

 

Betriebszeit für die beiden Tage 21:34 Stunden; gesehene Maximalleistung 195,3 Watt; Gesamtertrag 0,643 kWh.


38. Tag  - Sonnenstrom fürs Bügeln genutzt

Heute ist es bedeckt oder dicht bewölkt mit einzelnen Sonnenstrahlen. Ein erster Lichtblick treibt um 11.30 Uhr die Modulleistung auf 107,4 Watt – meine Göttergattin nutzt die kostenlose Energie zum Bügeln ;-) Kurz danach sind die Wolkenlücken geschlossen, es gibt nur noch 27,8 Watt. Um 13.30 Uhr dann die heute gesehen Höchstleistung, danach sinkt das Ergebnis kontinuierlich von 47 über 31,1 auf 20,2 Watt um 18 Uhr ab. Als die Sonne hinterm Berg verschwindet, reißt die Wolkendecke auf – leider zu spät. Morgen bin ich für LEW im Land der Bayern unterwegs. Nächster Eintrag daher erst am Mittwoch.

 

Betriebszeit 10:47 Stunden; gesehene Maximalleistung 130,1 Watt; Gesamtertrag 0,364 kWh.


37. Tag  - Und wieder kommt kein Sonnenstrahl

Auch heute scheint keine Sonne, es ist eher noch trüber als gestern, was sich auch im Modulertrag zeigt. In der Mittagszeit kamen mal 57,8 Watt vom Panel, zur besten Einstrahlungszeit 41,2 Watt. Die heutige Spitzenleistung gab es um 15.15 Uhr. Es werde endlich mal Licht …

 

Betriebszeit 10:57 Stunden; gesehene Maximalleistung 75,3 Watt; Gesamtertrag 0,297 kWh.


36. Tag  - Sonnenrund blieb im Dunst verborgen

Wieder nix mit Sonne – die schien nur weiter nördlich. Bei uns blieb es diesig und trüb. Gegen 11 Uhr konnte man gerade mal schwach das Sonnenrund durch den Dunst erkennen. Erst nach 15 Uhr klarte es etwas auf, etwas später die heutige Höchstleistung.

 

Betriebszeit 10:51 Stunden; gesehene Maximalleistung 125,3 Watt; Gesamtertrag 0,464 kWh.


34. & 35. Tag  - Warten auf sieben Sonnen

Kaum ist man(n) ein paar Tage nicht richtig daheim, versteckt sich die Sonne erst recht – herbeibeten hilft leider nicht. Zwei weitere trübe Tage ohne Sonnenstrahlen. Meine Holdigste verzichtete auf eine Waschmaschinenladung und einmal Geschirrspüler. Wir warten auf morgen, Samstag, denn da sollen uns sieben Sonnen scheinen. Allein, ich glaube es erst, wenn ich’s am Strommesser sehe.

 

Betriebszeit für die beiden Tage 17:53 Stunden; gesehene Maximalleistung ??? Watt; Gesamtertrag 0,218 kWh.


32. & 33. Tag  - Bügeln beim Lichtblick

Da ich für LEW unterwegs war, hat meine Holdigste nach dem Strommessgerät geschaut. Am Dienstag war es bedeckt mit Aufheiterungen, die Höchstleistung wurde um 15 Uhr mit 210,3 Watt gesehen. Da wurde dann schnell das Bügeleisen angeworfen. Am heutigen Mittwoch war es nur trüb, mit kleiner Aufhellung gegen 17 Uhr – da dann 75,2 Watt. Auch am Donnerstag bin ich für LEW unterwegs – nächster Eintrag daher erst am Freitag.

 

Betriebszeit für die beiden Tage 20:43 Stunden; gesehene Maximalleistung 210,3 Watt; Gesamtertrag 0,961 kWh.


31. Tag  - Kein schöner Ostermontag

So stellt man sich einen Feiertag vor – schön verregnet :-( . Den ganzen Vormittag gab es mehr oder weniger kräftigen Regen, wobei das Modul zwischen 8,4 und 15 Watt lieferte. Um 14 Uhr hatte der Regen aufgehört, von einem bedeckten Himmel kamen 56,1 Watt. Um 17.30 Uhr waren nach einem kräftigen Schauer noch immer sehr viele Wolken da, was nur 23,9 Watt lieferte. Nur 10 Minuten später brachten ein paar Sonnenstrahlen 109 Watt bis hinauf zur heutigen Höchstleistung. Auch um 18 Uhr blitzte noch etwas die Sonne für dann 122 Watt.

 

Morgen, Dienstag, gibt es kein Mietmodul-Tagebuch – ich bin in Berlin im waRRoom.

 

Betriebszeit 10:16 Stunden; gesehene Maximalleistung 152,0 Watt; Gesamtertrag 0,190 kWh.


30. Tag  - Gute Bilanz des ersten solaren Monats

Heute ist das Miet-Solarmodul seit einem Monat am – für unser Haus – optimalen Platz am Balkon angebracht. Zeit für etwas Statistik. An den sechs Sonnentagen bzw. an solchen mit morgendlichem grell-hellem Nebel wurden jeweils etwas mehr als 1 kWh Strom erzeugt. Trübe Regentage drückten das Ergebnis erwartungsgemäß auf ein „Kannst du vergessen“-Niveau. Etwas Dunst, Schleierwolken und speziell der helle Nebel wirken sich kaum negativ oder sogar positiv aus. Den ganzen Tag über strahlender Sonnenschein ist natürlich super für die Stromerzeugung. 1,186 kWh war die beste Tagesleistung.

 

Insgesamt erzeugt hat das Mietmodul 14,463 kWh; die hätten beim Grundversorger (30,58 Cent/kWh) 4,42 €uro gekostet. Da hätte ich beim Mietzins von 5 €uro 0,58 Cent draufgelegt. Als CE-Kunde kostet mich das kWh nur 19,90 Cent, womit die Bilanz natürlich viel schlechter ist.

 

Andererseits bin ich – der Test hat ja Ende Februar begonnen – zuversichtlich, dass die kommenden Monate allein schon durch die längere Tageszeit noch viel besser werden. Nach wie vor halte ich es für realistisch, in Jahresfrist auf die von mir geschätzten 300 kWh zu kommen. Damit wären Mietpreis und CE-Stromkosten egalisiert. Ich messe weiter…

 

Und damit zu den Werten von heute, Ostersonntag: Wie im Wetterbericht angekündigt, begann der Tag mit Regen, der im Laufe des Vormittags in Niesel, Bewölkung und schließlich in aufgelockerten Wolken überging. Im Regen um 9 Uhr kamen 18 Watt vom Modul, um 10.30 Uhr dann nieselige 39 Watt. Die dichten Wolken am Mittag ließen 75 Watt zu, später dann um 16 Uhr bei hoher Bewölkung 92 Watt. Die heutige Höchstleistung schaffte ein Sonnenstrahl um 17.30 Uhr. Um 19.15 Uhr war für heute Schluss mit der solaren Stromerzeugung.

 

Den Nachmittag habe ich auch genutzt, um meinem solarbetriebenen Handy-Ladegerät etwas frischen Sonnenstrom anzubieten. Im Bildhintergrund mein Strommessgerät mit dem vom Modul kommenden Stecker.

 

Betriebszeit 9:01 Stunden; gesehene Maximalleistung 129,2 Watt; Gesamtertrag 0,599 kWh.


29. Tag  - Rekord nahe am Modul-Optimum

Der Morgen begann mit grellhellem Nebel – um 9.15 Uhr gab’s 55,8 Watt vom Modul. Die Sonne setzte sich schnell durch, aber es waren auch genügend Wolken am Himmel. Der Strommesser schwankte stets zwischen ca. 70, vielfach um die 150 bis hinauf über 200 Watt. Um 13.50 Uhr gab es mal 219,8 Watt; um 14.35 Uhr habe ich die neue Rekordeinspeisung gesehen. Die kommt sehr nahe an das Labor-gemessene Modul-Optimum von 230 Wp heran.

 

Zur besten Sonnenzeit lief dann zweimal die Waschmaschine, um den Strom direkt zu verbrauchen. Die Ostereier sind natürlich auch gefärbt.

 

Ostersonntag und -montag soll das Wetter schlechter sein mit Regen – schade, denn noch so ein Tag wie heute wäre gut für die 30-Tage-Bilanz zu dieser noch ungünstigen Jahreszeit. Dazu dann morgen Abend mehr.

 

Betriebszeit 11:01 Stunden; gesehene Maximalleistung 226,4 Watt; Gesamtertrag 1,029 kWh.


28. Tag  - Das Ostereier-Kochen gibt es erst morgen

Der Karfreitag sah von früh bis spät nur Regen, Niesel wieder Regen… kein Wetter für die solare Stromerzeugung. Mehr als zwischen 10 und 20 Watt war nicht drinnen, eher noch im einstelligen Watt-Bereich. Um 13.30 Uhr gab es eine ganz kurze Aufhellung des Himmels, die sogleich die heutige Maximalleistung markierte.

 

Karfreitags steht in unserer Familie immer das Hartkochen und das Färben der Ostereier an. Aber der Eierkocher schluckt einfach zu viel Strom. Deshalb haben wir darauf verzichtet. Da meine Göttergattin aber unbedingt ihr Eierkörbchen aufstellen wollte, haben wir uns beholfen… Morgen soll ja wieder die Sonne scheinen - zumindest etwas.

 

Betriebszeit 10:15 Stunden; gesehene Maximalleistung 59,6 Watt; Gesamtertrag 0,105 kWh.


27. Tag  - Die Wäsche kann auf Ostersamstag warten

Als ich gegen 8 Uhr auf den Strommesser schaute, hatte das Modul schon eine knappe Stunde lang recht gut produziert – wir hatten eine grellhelle, hohe Bewölkung. Schon um kurz nach 9 Uhr sah ich die heutige Maximalleistung.

 

Damit bewahrheitet sich erneut: Ein Fotovoltaik-Modul braucht im Gegensatz zur Solarthermie keinen direkten Sonnenschein – die Lichtstrahlung reicht. Leider wurde die Sonnenstrahl-lose Bewölkung ab dem Vormittag immer dunkler und brachte den restlichen Tag nur zwischen 20 und 30 Watt. Aber immerhin – damit läuft mein Mini-Stromspar-PC samt Monitor.

 

Meine bessere Hälfte wird langsam ebenso zum solaren Stromanbeter wie ich. Ihr Kommentar in der Mittagszeit: „Heute keine Sonne, morgen auch nicht – die Wäsche kann bis Samstag warten!“ Denn erst am Ostersamstag soll es wieder einen Sonnentag geben.

 

Betriebszeit 9:30 Stunden; gesehene Maximalleistung 56,8 Watt; Gesamtertrag 0,429 kWh.


26. Tag  - Einzelner Sonnenstrahl bringt Leistung

Heute Morgen war es dicht bewölkt mit wenigen blauen Lücken. Doch nur einmal traf ein Sonnenstrahl durch eine solche Lücke aufs Modul, was dann am späten Vormittag gleich die heutige Höchstleistung markierte. Später trübte es sich mehr und mehr ein. Nicht, dass ich Wettervorhersagen vertraue: Für Morgen sagt ein Bericht nur Trübheit voraus, ein anderer verspricht Sonnenstrahlen aus Wolkenlücken.

 

Betriebszeit 9:51 Stunden; gesehene Maximalleistung 203,8 Watt; Gesamtertrag 0,221 kWh.


25. Tag  - Zwei Rekorde in 45 Minuten

Heute fielen kurz hintereinander zwei Rekorde – Sonnenstrahlen zwischen den Wolken trieben die Stromproduktion um 13 Uhr auf 218 Watt, 45 Minuten später dann sogar auf 221,4 Watt. Das hatte ich bislang noch nicht gesehen. Es ist wirklich interessant zu sehen, wie einzelne Sonnenstrahlen die Stromerzeugung in die Höhe treiben, um bei kleinsten Wölkchen sofort um die ½ oder sogar ¾ einzubrechen.

 

Wider Erwarten begann auch der heutige Tag mit blauem Himmel und mit hohen Wolken, wobei die „Schäfchen“ ab Mittag immer mehr wurden. Ab etwa 15.30 Uhr verdichtete sich die Wolkendecke und es wurde immer trüber. Am späten Vormittag hat meine bessere Hälfte schnell die Waschmaschine für den Oster-Wasch der Gardinen angeschmissen, um den Sonnenstrom auszunutzen.

 

Betriebszeit 10:13 Stunden; gesehene Maximalleistung 221,4 Watt; Gesamtertrag 0,575 kWh.


24. Tag  - Weiterer Modul-Besitzer meldet sich

Da hatten sich die Wetterfrösche zum Frühlingsanfang bzw. Tag-und-Nacht-Gleiche etwas geirrt – am heutigen Morgen war es leicht diesig, bewölkt mit Sonnenschein. Bereits um 11 Uhr war so viel Strom erzeugt, wie am 22. und 23. Tag zusammen! Damit gab’s dann etwas mehr Strom als erwartet und die Geschirrspülmaschine wurde am späten Vormittag angeworfen. Das Strommaximum für heute habe ich um 13 Uhr gesehen. Ab 13.30 Uhr trübte es sich richtig ein.

 

Und dann hat sich mit Klaus Leidner ein Balkon-Modul-Besitzer aus Pirmasens (siehe unten in den Kommentaren) gemeldet). Bin auf seine Erfahrungen gespannt.

 

Betriebszeit 9:57 Stunden; gesehene Maximalleistung 42,3 Watt; Gesamtertrag 0,279 kWh.


22. & 23. Tag  - 2 sonnenlose Tage

Schlechte Zeiten für Sonnenjunkies – 2 trübe Wochenendtage. Und auch die nächsten beiden Wochen sehen laut Wetterbericht keine Besserung, eher noch schlechter und mit Regen. Warum kann’s nicht tagsüber schön sonnig und nachts trüb und regnerisch sein?

 

Betriebszeit für die beiden Tage 16:15 Stunden; gesehene Maximalleistung ??? Watt; Gesamtertrag 0,113 kWh.


21. TAG - BESUCHER WILL AUCH EIN BALKON-MODUL

Bis nach 9 Uhr war das Modul heute mit Reif bedeckt – dafür strahlte die Sonne vom blauen Himmel. Um 8 Uhr lieferte das Panel 4,5 Watt; 9 Uhr: 13,6; 10 Uhr: 55,3; 11 Uhr: 121,6; 12 Uhr: 157,1; 13 Uhr: 174,5; 14 Uhr: 183,5; 15 Uhr: 177,3; 16 Uhr: 143,9; 17 Uhr: 110,1; 18 Uhr (Modul im Schatten): 3,0 Watt.

 

Heute Vormittag hat mich ein Bekannter besucht, der sich das Modul und seine Arbeitsweise erklären ließ. Später war ich bei ihm und habe mir seinen Balkon angesehen. Dieser geht unverschattet nach Süd-Süd-Ost, sollte also ähnliche Ergebnisse wie meiner erbringen.

 

Über Mittag liefen zwei Waschmaschinen-Ladungen mit solarer Stromunterstützung. Am Wochenende wird’s wohl nichts mit größeren Stromverbrauchern – es ist Bewölkung angesagt. Aber ich bin sowieso für Leben mit der Energiewende im sauerländischen Balve unterwegs. Von daher gibt’s den nächsten Eintrag erst am Sonntag.

 

Betriebszeit 10:18 Stunden; gesehene Maximalleistung 183,5 Watt; Gesamtertrag 1,139 kWh.


20. TAG - REKORDTAG

Heute, am Donnerstag, 17. März, ist ein Rekordtag, wenn auch weniger als erwartet im Vergleich zum 17. Tag, der Schleierwolken sah. Denn heute war der Himmel durchgehend blau und ohne eine Wolke. Dennoch war die Betriebszeit kürzer, was mich etwas rätseln lässt.

 

Morgens um 8 Uhr haftete noch etwas Reif am Glas, dennoch kamen ein paar Watt, um 9.30 Uhr waren es dann 35 kleine Stromer. Um 12 Uhr lieferte das Panel 166 Watt; 13 Uhr: 188; 15 Uhr: 180; 16 Uhr: 140; 17 Uhr: 111; 17.40 Uhr: 22 Watt.

 

Meine Frau „durfte“ die Waschmaschine anwerfen – auch morgen sollte es genügend solare Unterstützung fürs Hausstromnetz geben.

 

Da es der 20. Betriebstag (Donnerstag, 17. März 2016) am Balkon ist: Bisher hat das Modul 9,974 kWh geliefert. Das ist etwa die Hälfte des prognostizierten, durchschnittlichen täglichen Jahreswertes von einem kWh. Angesichts der „dunklen“, nebligen Jahreszeit denke ich aber, 50 % sind recht gut. Und da die Tage mit langen Sonnenstunden erst kommen, sollte das Minus aufholbar sein. Morgen Vormittag kommt jemand, der sich für ein Miet-Solarmodul interessiert.

 

Betriebszeit 9:58 Stunden; gesehene Maximalleistung 188,4 Watt; Gesamtertrag 1,186 kWh.


19. TAG - TRÜBES WETTER

Der Tag begann trüb und blieb trüb. Immer nur um die 20 Watt Einspeiseleistung. Erst um 15 Uhr kamen einzelne Sonnenstrahlen durchs Grau, was dann gleich zur heutigen Höchstleitung führte. Ab 16 Uhr war der Himmel dann mit einzelnen Wolken blau; da gab’s dann noch 128,3 Watt. Um 18 Uhr versank die Sonne dann hinterm Horizont. Für morgen sagt zumindest ein Wetterdienst Sonne voraus, ein weiterer aufgelockerte Bewölkung.

 

Betriebszeit 10:16 Stunden; gesehene Maximalleistung 155,8 Watt; Gesamtertrag 0,351 kWh.


18. TAG - NIX FÜR SONNENANBETER

Kein Tag für Sonnenanbeter … dauertrüb. Zwar kam um 8 Uhr schon etwas „Saft“ vom Modul, aber nicht der Rede wert. Gegen 10 Uhr dann die heutige Höchstleistung. In der Mittagszeit zog dann Regen auf; das Panel brachte um die 10 Watt.

 

Betriebszeit 9:28 Stunden; gesehene Maximalleistung 28,3 Watt; Gesamtertrag 0,149 kWh.


16. TAG - TAG DER LANDTAGSWAHL

Durchgehend ein trüber Tag ohne Sonnenschein. Bedingt durch die Landtagswahl keine genauen Beobachtungen und Tagebuch erst heute.

 

Betriebszeit 9:48 Stunden; gesehene Maximalleistung 21,3 Watt; Gesamtertrag 0,167 kWh.


15. TAG - REKORDEINSPEISUNG

Heute am späten Vormittag gab es eine gesehene Rekordeinspeisung. Ansonsten war das Modul um 9 Uhr noch mit Raureif bedeckt. Später war es erst sonnig vom blauen Himmel. Ab dem Nachmittag trübte es sich mehr und mehr ein.

 

Betriebszeit 9:24 Stunden; gesehene Maximalleistung 212,1 Watt; Gesamtertrag 0,790 kWh.


14. TAG - DURCHWACHSENER TAG

Heute war es, wie im Wetterbericht angekündigt, durchwachsen. Der Tag begann mehr oder weniger diesig, in der Mittagszeit war es bewölkt. Erst am Nachmittag lockerte es bei hoher Bewölkung auf.

 

Betriebszeit 9:28 Stunden; gesehene Maximalleistung 161,2 Watt; Gesamtertrag 0,337 kWh.


13. TAG - GIGANTISCHER ERTRAG

So langsam stellt sich meine Ehegattin darauf ein, Geräte wie Spül- und Waschmaschine bei Sonnenschein einzustellen bzw. auf den Sonnenstand zu achten – und dann wird auch noch nacheinander angeschaltet ;-) Da kommt dann schon mal die Frage: „Läuft das jetzt allein mit Sonnenstrom?“

 

Heute Morgen war um 9 Uhr noch dicker Reif auf dem Solarmodul, trotzdem brachte es bei schrägem Sonneneinfall vom blauen Himmel schon 10,3 Watt. Um 10 Uhr waren noch viele kleine Wassertröpfchen auf dem Glas, dennoch gab es 52,3 Watt. Um 12 Uhr waren es dann 153,9 Watt; die heutige Maximaleinspeisung gab es 14 Uhr, wenn die Sonne ideal zu Modul steht. Danach waren es bei leichter Bewölkung bis 16 Uhr zunächst um die 150 Watt, bis 17 Uhr sinkend auf 100 Watt. Ab 18.20 Uhr war die Sonne dann hinterm Berg verschwunden.

 

Betriebszeit 9:44 Stunden; gesehene Maximalleistung 193,4 Watt; Gesamtertrag 1,162 kWh.


11. & 12. TAG - DAS MIET-MODUL LÄUFT WIE GESCHMIERT

Vor meiner Abreise war es am Dienstag nebelig, aber grellhell. Schon um 8 Uhr kam Strom vom Modul. Um 9.45 Uhr waren es 38,1 Watt; um 10.15 Uhr bei noch hellerem Nebel dann 59,5 Watt.

 

Heute Nachmittag war es leicht bewölkt, die größte Einspeisung gegen 14.15 Uhr gesehen. Danach pendelte die Leistung des Moduls um 120 Watt.

 

Betriebszeit an den beiden Tagen 19:55 Stunden; gesehene Maximalleistung 202,3 Watt; Gesamtertrag 1,781 kWh.


10. TAG - SCHNEE

Heute war es interessant. Morgens war es nur leicht diesig – um 8.15 Uhr lieferte das Panel knapp 10 Watt, obwohl die Sonne da nur ganz schräg aufs Modul scheint. Im Laufe des Vormittags klarte es immer mehr auf, mehrfach um die 50 Watt gesehen. Um 11.45 Uhr dann das heute Maximum. Danach trübte es sich mehr und mehr ein. Gegen 14 Uhr, wenn die Sonne derzeit im besten Winkel aufs Modul scheint, waren es nur noch um die 20 Watt. Um 15.45 Uhr begann es dicke Flocken zu schneien. Die Stromproduktion brach völlig ein auf 0,9 Watt um 18 Uhr. Morgen bin ich für LEW unterwegs; daher kein Strom-Tagebuch – dabei soll morgen öfters der himmlische Strahlemann zwischen Wolken auf Mietmodul scheinen. In 10 Tagen hat das Modul damit 2,908 kWh erzeugt – da gibt es viel nachzuholen.

 

Betriebszeit 8:13 Stunden; gesehene Maximalleistung 107,9 Watt; Gesamtertrag 0,198 kWh.


9. TAG - WARTEN AUF DIE SONNE

Den ganzen Tag bedeckt und regnerisch. Dennoch kommen um die 15 Watt vom Modul. Gegen 17 Uhr ist es stark bewölkt, gibt es einzelne Sonnenstrahlen. Auch Morgen soll das Wetter wie heute sein; danach angeblich besser.

 

Betriebszeit 8:36 Stunden; gesehene Maximalleistung 93,3 Watt; Gesamtertrag 0,146 kWh.


8. TAG - DIE SONNE KOMMT ZU SPÄT

Morgens ist es trüb mit Regentropfen, mittags lockert es etwas auf und wird heller. Am späten Nachmittag ist es dann nur noch dicht bewölkt mit einzelnen Sonnenstrahlen; leider zu spät für ein tolles Ergebnis.

 

Betriebszeit 9:15 Stunden; gesehene Maximalleistung 87,8 Watt; Gesamtertrag 0,301 kWh.


7. TAG - DOOFES WINTERWETTER

Leider wieder nur trüb und ohne Sonne. Am Vormittag etwas hellere Phasen, in denen das Modul dann gleich mehr als 10 Watt, also gerade genug für den Mini-PC, lieferte. Eine durchgreifende Wetterbesserung und damit mehr Stromertrag ist nicht in Sicht. Aber auf schlechte Zeiten folgen immer auch bessere!

 

Betriebszeit 6:35 Stunden; gesehene Maximalleistung 15,6 Watt; Gesamtertrag 0,060 kWh.


5.+6. TAG - TRÜBE TAGE

Trübe und regnerische Tage. Wann scheint mal richtig die Sonne … Da für LEW unterwegs, nur ein zusammengefasster Wert:

 

Betriebszeit 16:23 Stunden; Gesamtertrag 0,223 kWh.


4. TAG - BLAUER HIMMEL

Morgens war der Himmel blau und nur leicht diesig. Um 10.30 Uhr kamen – die Sonne schien noch ganz schräg aufs Modul – bereits 109,4 Watt; die Höchstleistung habe ich gegen 13 Uhr gesehen. Danach trübte es sich immer mehr ein, keine Sonne mehr. Morgen kein Tagebuch, da für LEW in Deutschland unterwegs.

 

Betriebszeit 8:41 Stunden; gesehene Maximalleistung 150,8 Watt; Gesamtertrag 0,648 kWh.


3. TAG - KEIN WETTER FÜR SOLARANLAGEN

Morgens dunstig, dann dicht bewölkt, keine Sonne – kein gutes Wetter für Solaranlagen …

 

Betriebszeit 7:40 Stunden; gesehene Maximalleistung 19,7 Watt; Gesamtertrag 0,090 kWh.


2. TAG - EIN TAG MIT NEBEL

Der Tag beginnt mit Hochnebel. Um 8 Uhr kommen 4,3 Watt vom Modul, um 9 Uhr 10,2 Watt. Um 10.15 Uhr 20,5 Watt; danach in Sachen Energiewende unterwegs. Der restliche Tag anscheinend auch dicht bewölkt und ohne Sonne.

 

Betriebszeit 9:32 Stunden; gesehene Maximalleistung 20,5 Watt; Gesamtertrag 0,212 kWh.


1. TAG - ES GEHT LOS UND EIN TOLLER ERTRAG

Das heutige Umsetzen des Balkonmoduls hat sich sehr gelohnt - Rekord! Der heutige Ertrag reicht für den Betrieb des LED-TV und für meine PC-Anlage dicke aus. Die höchste Einspeiseleistung habe ich gegen 14 Uhr gesehen; das wird damit zusammenhängen, dass das Panel etwa nach Süd-Süd-West ausgerichtet ist. Der Himmel war heute durchgehend blau; erst gegen 15 Uhr kamen Schleierwolken auf. Das Modul war 7:32 Stunden in Betrieb. Wenn ich den heutigen 27. Februar als Maßstab bzw. Durchschnitt fürs ganze Jahr nehme, sollten die versprochenen 365 Jahres-kWh erreicht werden. Wir werden sehen. Morgen soll es etwas bewölkter sein; die kommenden zwei Wochen ebenso bzw. mit vielen Regentagen.

 

Gesehene Maximalleistung: 204,3 Watt; Einspeisung ins Hausnetz 1,030 kWh.


GÄSTEBUCH

Kommentare: 47
  • #47

    Thomas Link (Mittwoch, 10 Mai 2017 21:34)

    Test

  • #46

    Michael (Mittwoch, 01 März 2017 19:43)

    Herzlichen Glückwunsch zur 6,5 kWp Anlage von DZ4 ! Du hast alles richtig gemacht und wirst bestimmt mit 7 MWh/a belohnt. Diesem gutem Beispiel sollten noch mehr Hausbesitzer folgen. Berichte bitte darüber.

    Herzlichen Gruß
    Michael

  • #45

    Thomas Link (Montag, 27 Februar 2017 22:41)

    Hallo Michael,
    ja, in den Unterlagen steht 300 kWh/a - ich habe für mich aber gleich Abstriche gemacht, wie du nachlesen kannst. Allerdings war mit einem sooo schlechten Sonnenjahr auch nicht zu rechnen. Gegenüber dem Öko-Strompreis unseres hiesigen Grundversorgers deckt sich das Ergebnis aber bis auf 3,79 €uro zur Miete.

    Hallo Julian,
    ich habe die Betriebsstunden im Tagebuch zwar fast täglich notiert, aber nicht in Tabellenform (bin kein Excel-Mann). So müsste ich jeden Tag jetzt einzelnd zusammenzählen. SORRY! Wenn du Lust, Zeit hast ...

    Grüße an Euch, Thomas

  • #44

    Julian Affeldt (Sonntag, 26 Februar 2017 15:08)

    Hallo Thomas,

    Glückwunsch zum 1. Jahr "Balkonmodul". Eines interessiert mich: Kannst du die gesamte Erzeugungszeit angeben, d.h. an wievielen Stunden im Jahr das Modul Strom erzeugt hast? Dann könntest du die durchschnitttliche Leistung mal angeben, das sollten ca. 25% sein.

    Gruß
    Julian

  • #43

    Michael (Sonntag, 26 Februar 2017 14:23)

    Hallo Thomas,

    198 kWh, also 30 cent/kWh. Care Energy verspricht seinen Kunden 300 kWh/a. Da kann man mal sehen wie man betrogen wird. Lass Dich davon nicht entmutigen, die Zukunft gehört der Photovoltaik mit entsprechenden Batteriespeichern.

    Gruß aus Hamburg
    Michael

  • #42

    Julian Affeldt (Montag, 13 Februar 2017 18:39)

    Hallo Thomas,

    der Vergleich mit einer 16 Jahre alten Anlage ist mutig, waren damals die WR und die Module noch nicht soo gut (Wirkungsgrad). Meine 10 Jahre alte 1,26 kW-Anlage (Ausrichtung SW) hat heute 3,92 kWh erzeugt, also 3,11 kWh pro kWpeak. Mein alter Wechselrichter ist ein SMA SunnyBoy1100 mit ca. 93% Wirkungsgrad. Das ist grotig im Vergleich zu aktuellen Modellen mit 98% und mehr. Zudem sind die MPP-Tracker viel besser, die kommen mit Teilverschattung besser klar usw. Von daher ist die "alte" gar nicht so schlecht ;-)

    Ich wünsch dir viel Sonne!

    Gruß
    Julian

  • #41

    Thomas Link (Samstag, 03 Dezember 2016 17:30)

    Hallo Michael,
    trotz des schlechten Sonnenjahres und der nicht ganz optimalen Lage meines Moduls wurden seit März bis heute Abend 179,748 kWh erzeugt. Ihre Jahresprognose ist damit quasi erreicht - und knapp 3 Monate kommen noch. Eine Referenz-Anlage in einer Lage mit weniger Nebel ist dieses Jahr aktuell 18,6 % im Minus.
    Ja, ich werde hier weiterhin über die Erträge berichten.
    Grüße aus Rehborn am Glan

  • #40

    Michael (Freitag, 02 Dezember 2016 17:52)

    Bei Ihnen liegt die Solarstrahlung etwa 5% höher als in Hamburg.

    http://www.renewable-energy-concepts.com/fileadmin/user_upload/bilder/photovoltaik-sonnenkarte-deutschland.jpg

    Da Ihr Modul neuer ist als meine Anlage, wird sie wohl auch einen höheren Wirkungsgrad haben. Insofern erhöhe ich meine Prognose auf durchschnittlich 180 kWh/Jahr (33 Cent/kWh). Aus meiner Erfahrung liegt die jährliche Ertragsschwankung nur bei +/- 3%. Mich würde deshalb der tatsächliche Jahresertrag interessieren und würde mich freuen, wenn Sie diesen hier öffentlich machen.

    Viele Grüße aus Hamburg

  • #39

    Thomas Link (Freitag, 02 Dezember 2016 16:38)

    Hallo Michael,
    von meiner Prognose bin ich lange abgerückt - dieses Jahr ist einfach sehr schlecht von der Sonneneinstrahlung. Wie Sie im Tagebuch lesen können, gibt es im Umkreis größere Solaranlagen, die, wenn man es auf mein Balkonmodul (230 wP) umrechnet, im Schnitt der Jahre 280 kWh/a erzeugen.
    Ihre Prognose von 150 kWh hat das Modul - obwohl nicht in optimaler Stellung - schon deutlich übertroffen. Und der von mir angegebene Preis von 25,46 Cent/kWh ist der aktuelle Wert; sprich: Der miese Oktober und der erwartet schlechte November sind schon drinnen.
    Üblich sind im Glantal schöne Tage im Dezember und Januar - da sollten noch einige kWh erzeugt werden. Der Februar müsste dann wieder schlechter sein - in normalen Jahren.
    Eine optimal aufgestellte, unverschattete Anlage im Norden könnte mehr Strom erzeugen als meine - die Tage hatte ich ein Beispiel geschrieben.

  • #38

    Michael (Donnerstag, 01 Dezember 2016 22:05)

    Meine 2 kW PV Anlage schafft in Hamburg durchschnittlich 1.200 kWh/Jahr bei Dachmontage und Südausrichtung. Wie wollen Sie da 300 kWh mit dem 250 W - Modul erreichen?
    Meine Prognose: 150 kWh, also 40 Cent/kWh.
    Ich hoffe das es im Süden noch etwas sonniger ist und ich mit meiner Prognose falsch liege.

  • #37

    Julian Affeldt (Montag, 28 November 2016 06:01)

    Lieber Thomas, ich hoffe, dass meine Geburtstagsgrüße duch via Facebook erreicht haben. Mit Interesse habe ich deinen aktuellen Beitrag gelesen, möchte dazu wie folgt anmerken (du weißt, ich bin streitsam...).

    1. Du erweckst ggf. beim Leser, dass Du alle genannten Geräte mit dem Strom aus dem Modul vorsorgen kannst, das ist aber nicht der Fall. Dies gelingt nur rechnerisch mit jeweils einem der genannten Gerät. Rechnerisch, da das Modul ja niemals gleichmäßig Strom erzeugt und nachts schon mal gar nicht.

    2. Deine Einsparung pro kWh stimmt so nicht ganz. Du kannst die Grundgebühr deines Versorgers nicht anteiligt der Ersparnis zurechnen, da du diese nach wie vor, d.h. mit oder ohne Modul, zu 100% bezahlen musst. Um diese einzusparen, müsste dies wegfallen, ganz oder teilweise. Dazu kannst du die Ersparnis wirklich nur je kWh errechnen.

    Deutlich wird, dass das Mieten eines Modules nur ein Beitrag für die Energiewende ist, aber kein Beitrag für das Portemonee. Dies gelingt nur, wenn man das Modul kauft. Dies soll keine Wertung des Mietens sein, nur ein Hinweis.

    Weiterhin viel Erfolg und viel Sonne!
    Julian

  • #36

    Thomas Link (Donnerstag, 17 November 2016 17:04)

    Hallo Hans,
    leider habe ich keine E-Mail von Ihnen - der Link zu Ihrem Namen führt zu einer Firma, deren Chef einen anderen Vornamen trägt. Bitte hier über Impressum/Kontakt anschreiben.
    Ich führe keine Excel, sondern schreibe die täglichen Daten in einem Word nieder. Das stelle ich Ihnen gerne zur Verfügung.
    Gruß & Danke
    Thomas Link

  • #35

    Hans (Donnerstag, 17 November 2016 04:47)

    Guten Tag Herr Link

    ? wieviel kW/h haben Sie denn nun produziert, mit dem Modul, bisher?
    ?2. haben Sie eine Excel-Tabelle, mit dem jeweiligem Tagesdatum?
    -
    Besten Dank und weiter so, mit dem Modul
    Hans

  • #34

    Stephan Bünger (Dienstag, 01 November 2016 20:13)

    Ja, der Oktober 16 war auch im südlichen Schleswig-Holstein mau. Gerade mal 63 kW/h haben meine 6 Panele geliefert. Im September waren es noch 165 kW/h. Ich hoffe auch auf einen besseren November.

  • #33

    S. Baumann (Sonntag, 16 Oktober 2016)

    Die Vollmond-Strahlung ist offensichtlich nicht ausreichend für die Stromerzeugung, so war es zumindest bei uns im Süden festzustellen.

    Gruß
    S. Baumann

  • #32

    Julian Affeldt (Sonntag, 02 Oktober 2016 19:27)

    Hallo Thomas,

    danke für den Hinweis auf den Strom-sparenden PC. Ja, da hast Du Recht: der Stromverbrauch von PCs wird häufig völlig unterschätzt bzw. machen sich die meisten überhaupt keine Gedanken darum. So braucht der Spiele-PC meines Sohnes 150 Watt und mehr...nur der PC - Wahnsinn. Dagegen begnügt sich mein altes Samsung-Laptop mit 36 Watt und mein neues Surface Pro 4 von Microsoft mit weniger als 20 Watt inkl. Display und Tastatur-Dock.

    Und wenns noch sparsamer sein soll: Man nehme als Smartphone mal kein iPhone oder Android, sondern ein Lumia 950 von Microsoft, dazu das Display-Dock und hat einen PC, der weniger als 5 Watt verbraucht (hier jedoch zzgl. Stromverbrauch des Monitors). Am sparsamsten und der meisten Power (i5, 8 GB Ram und SSD) geht´s mit dem Surface.

  • #31

    Siegfried Baumann (Donnerstag, 08 September 2016 15:16)

    Zu den Dräthchen im Herd

    Hallo Herr Link,

    etwas mehr als Klingeldraht ist es zwar, was die Kabel im Herd betreffen, trotzdem sehr dünn. Im Vergleich zum Herd, sind so ca. 250 Watt aus einem Balkon-Solarmodul eine bescheidene Belastung der Kupferleitung. Trotzdem wird, wie sonst auch im Leben, immer Angst und Schrecken verbreitet, was so alles passieren könnte mit dem illegalen Zeugs, das hat eben System.
    Wenn ich zuhause gelegentlich mit dem Schukolader meine ZOE lade, gehen 2 - 3 Kw über die Drähte, da müsste permanent die Leitung glühen, wenn man den Solar-Angstmachern glauben würde und verboten müsste es auch sein.

    Gruß
    S. Baumann
    P.S. Danke für ihre interessanten Links zum Thema

  • #30

    Thomas Link (Donnerstag, 01 September 2016 20:30)

    Sehr geehrter Herr Hans,
    vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider haben Sie nicht alle Tagebucheinträge & Kommentare gelesen, sonst wüssten Sie vom Anwalt, der die Steckdosenmodule als zulässig bewertet (wie es auch in anderen EU-Ländern & der Schweiz der Fall ist). Die (sicherheitstechnischen) Komponenten haben die EU-weite Zulassung und kommen aus Österreich. etc. Steht alles hier.
    Auch, warum ich das Modul Miet-Kaufe, sehen Sie im Text. Und Kauf- oder Selbstbaumodule gibt es heute sehr viele - ob die alle ihren CE und TÜV haben?
    Und wie auch schon mehrfach erwähnt, geht es mir nicht unbedingt um das Geld. Die Kostenrechnung muss jeder für sich selbst aufmachen. Meine Zahlen im Tagebuch ermöglichen es.
    Wenn das Modul mal irgendwann in 30+x Jahren seinen Geist aufgibt (mir ist ein noch funktionierendes Modul aus dem Jahr 1986 bekannt), hat es seine Graue Energie längst erzeugt, wird Rohstoff für neue Module. Ok, der Wechselrichter mag früher aufgeben - aber auch hier kenne ich 3 Stück aus 1992, die noch arbeiten.
    Beste Grüße zurück - und erstmal lesen und die Links nachverfolgen.

  • #29

    Hans (Donnerstag, 01 September 2016 07:08)

    Sehr geehrter Herr Thomas Link.
    Besten Dank erst mal für ihre Mühe f. Test + Ablesungen + Dokumentation.
    _
    Kritik: Fragen Sie keinen Rechtsanwalt...fragen sie einen Fachmann = Elektriker/konzessioniert.
    _
    Der sagt Ihnen zuerst, dass Sie einen Zähler mit Rücklaufsperre montieren müssen ( sonst Steuerhinterziehung, Urkundenfälschung, Fall für den Staatsanwalt )
    _
    Zudem: Benötigen Sie einen RCD ( Fehlerstromschutzschalter ) Typ B ( den Teuren )
    sonst nicht konform.
    _
    Die Zuleitung benötigt eine eigene Sicherung.
    _
    Die DC/AC-Converter benötigen eine Schutzvorrichtung nach VDE. Bei ebay werden
    noch alte Converter verkauft, welche keine Schutzfunktion haben.
    _
    Wenn die Monatsmiete a`5 euro beträge, macht es in Summe = 60 euro jährlich.
    Der Sommer ist bald vorbei und die gesparten 130 kWh entsprechen rund 37 euro
    Stromkosten, welche ich mir spare?
    Bezahlen muss ich aber 23 euro mehr für die Anlage - vermutlich wird die Produktion den Mietpreis kaum decken.
    _
    Solarpanele erhält man für knapp 150 euro ( 250 Wp, made in europe )
    die Converter gibt es im Doppelpack, für knapp 220 euro, made in europe.
    Care energy verkauft diese Balkonmodule völligst überteuert - da es diese als
    OEM-Einzelkauf für knapp 290 euro im Einkauf für einen Interessent.
    _
    Mir scheint...hier können viele nicht ausreichend Mathematik und müssen noch
    mal in die Realschule?
    _
    Die Herstellung der Komponenten wie Converter + Panele kosten auch graue Energie,
    welche vermutlich mit Atom-Strom produziert wird ( Französicher Atomstrom ? )

    _
    Sehr viel Fehlinformationen....besser recherchieren...
    best regards

  • #28

    Thomas Link (Dienstag, 30 August 2016 21:33)

    Hallo Herr Baumann,
    vielen Dank fürs Lob!!! Da machen die Arbeit am Tagebuch und die Antworten auf die manchmal problematischen Beiträge (bei Facebook) gleich noch mehr Spaß ;-)
    Es würde mich freuen, wenn wir hier an Ihren Modul-Erträgen Anteil haben könnten. Vielleicht mailen Sie mich mal direkt an: Link(a)neslab.de
    Viele Grüße aus der Nordpfalz
    Thomas Link

  • #27

    Siegfried Baumann (Sonntag, 28 August 2016 23:00)

    Hallo Herr Link,

    Zur "regen Diskussion" auf der Facebook-Seite.

    Ich finde eine rege Diskussion gut, so lange sie sachlich bleibt. Das Thema ist es wert und wird den ein oder anderen überhaupt erst auf die Balkon-Solaranlagen aufmerksam machen, wie es bei mir auch der Fall war.
    Zwischenzeitlich habe ich zwei 95Wp-Module im Einsatz. Wie sie schon mal geschrieben haben, es macht süchtig, es verändert aber auch das Verhalten bei der Nutzung elektrischer Geräte.
    Begriffe wie z.B. Grundlast waren mir gänzlich unbekannt, es macht aber Spass, die Grundlast mit einem(oder zwei) Solarmodulen auf einfache Weise abdecken zu können.
    Ob und ab wann es sich rentiert, ist für mich zweitrangig.

    Auf jeden Fall finde ich es toll, wie sie den Einsatz des Mietmoduls dokumentieren, bei mir gehört die Seite zu meinen Pflichtseiten.

    Viele Grüße

    S. Baumann

  • #26

    Thomas Link (Mittwoch, 03 August 2016 22:19)

    Hallo Herr Baumann,
    in der Tat - das Fahren von E-Autos macht sooo was von süchtig! Selbst mit einem entschleunigenden Golf(platz)-Caddy bis Tempo 40 - es ist ein ganz anderes ErFahren der Straße. In etlichen E-Modellen bin ich mitgefahren, in einigen war ich selbst hinterm Steuer - das ruhige Dahingleiten ist jedesmal ein Erlebnis. Und spätestens an der Ampel stört mich der Krach der "Stinker" drumherum. Mein Bericht: Siehe 159. Tag auf Miet-Modul 3
    Gruß Thomas Link

  • #25

    Siegfried Baumann (Mittwoch, 03 August 2016 19:11)

    Hallo Herr Link,

    ich habe von Ihren ZOE-Testtagen gelesen, da kann ich aber auch nur zur Vorsicht mahnen. ZOE-Fahren macht aber so etwas von süchtig.
    Auf jeden Fall viel Spaß dabei, Ihre Eindrücke würden mich auch interessieren.
    Ich fahre seit ein paar Monaten eine ZOE.

    Freundliche Grüße

    Siegfried Baumann

  • #24

    Thomas Link (Montag, 25 Juli 2016 07:55)

    Hallo Siegfried Baumann,

    jedes solare Watt zählt - aber Vorsicht, es macht süchtig! Vielleicht möchten Sie Ihre Erkenntnisse mit mir/diesem Tagebuch teilen!? Würde mich freuen.

    Mit balkonsolaren Grüßen
    Thomas Link

  • #23

    Siegfried Baumann (Sonntag, 24 Juli 2016 09:39)

    Hallo Thomas Link,

    ich verfolge schon seit einigen Wochen mit Interesse das Tagebuch zum Balkon-Solarmodul. Dadurch und durch die Beiträge "Leben mit der Energiewende" konnte ich zu dem Thema schon viele grundlegende und verständliche Informationen erhalten.
    Ich möchte demnächst auch meine eigenen Erfahrungen mit einem Balkonmodul sammeln.

    Mit freundlichen Grüßen

    S. Baumann

  • #22

    Thomas Link (Samstag, 25 Juni 2016 23:13)

    Sehr geehrter Herr Becker,

    vielen Dank für Ihren Kommentar, den ich urlaubsbedingt erst heute beantworten kann.
    Mit dem bisher durchschnittlich zugelieferten 6,5 %-Anteil des einen Moduls an meinem Stromverbrauch bin ich sehr zufrieden. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass es nicht optimal angebracht werden kann. Wenn Sie sich den neuesten Eintrag "113.-120 Tag" ansehen, werden Sie ebenso erstaunt wie ich sein, was das Modul an der Standby-Grundlast auch bei ungünstigem Wetter zuliefert. Außerdem hat mein Panel, wie im Tagebuch beschrieben, 230 wP. Die Spitzenleistung wird man nur sehr selten erreichen.
    Es gibt viele Möglichkeiten, sich mehr oder weniger unabhängig von den Stromkonzernen zu machen. Jeder muss den für sich besten Weg selbst herausfinden. Wenn Sie die Möglichkeit einer "Insel" haben, dann nur zu!
    100 % bestätigen kann ich Ihre Aussage, dass man bewusster (und effizienter) mit der Energie umgeht. Und das alleine ist die Sache schon wert!
    Viel Glück auf Ihrem eigenen Weg - und danke für die Grüße.
    Thomas Link

  • #21

    Kurt Becker (Freitag, 17 Juni 2016 22:05)

    Sehr geehrter Herr Link,
    seit langem beschäftige ich mich mit alternativer Energieversorgung und habe mit großem Interesse Ihr Tagebuch gelesen. Die Zahlen sind etwas ernüchternd: Bisher ging ich davon aus, dass die Solar Paneele bei Sonnenschein ihre Maximal angegebene Leistung bringen. Leider – und deshalb bin ich für Ihre Meßergebnisse sehr dankbar – scheint dies nicht der Fall zu sein. / Liege ich richtig? 300 WP Modul und gemessene Spitzenleistung ca. 240 W? / Wäre dann 80% der angegebenen Leistung, was für meine Planung ein wichtiger Parameter ist.

    Ihre Erfahrungen haben mich in der Ansicht bestärkt, die Insel – Lösung zu favorisieren. CE bietet ja ein Einsteiger – Set zu einem fairen Preis an. Damit kann man die nicht ganz unberechtigten Bedenken von Herrn Affeldt zu Ihrem System ‚erschlagen‘ und braucht sich nicht um eventuelle Vorgaben et cetera des Energieversorgungsunternehmens zu kümmern.
    Weiterer Vorteil: Die „Tolle Kiste“ lädt tagsüber den Strom, den ich abends für Fernsehen, Computer und zum Aufladen des Mobiltelefons brauche, wenn die PV nichts bringen kann. Ich habe also die Möglichkeit, mit relativ geringer Investition meine Grundlast zumindest teilweise abzudecken.
    Das kann man zunächst als eine Art Hobby betreiben; meines Wissens ist dies System aber ausbaufähig. Als erwünschter Nebeneffekt wird man mit Sicherheit bewusster mit dem Energieverbrauch umgehen; was meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Teil der angestrebten und notwendigen Energiewende ist.

    Mit sonnigen Grüßen an das ganze „Leben mit der Energiewende“ - Team

    Kurt Becker





  • #20

    Julian Affeldt (Samstag, 07 Mai 2016 22:33)

    Hallo Thomas,

    danke für Deinen Kommentar auf meiner Blog-Seite zum Bürgerstromprojekt bei uns in Teltow. Ich kenne das "Simon"-Projekt schon recht lange und denke, dass dort gutgläubige Menschen ausgenutzt wurden, denn seit ca. Oktober 2015 tut sich auf der Webseite nichts mehr. Ob das jemals Module ausgeliefert wurden? Ich fand das Ding zwar optisch sehr ansprechend, aber das Modul sollte nur 150 Watt liefern, ziemlich mau. Nun gut, hoffen wir, dass die Menschen, die dort investiert haben, auch was für ihr Geld bekommen.

    Zum TÜV-Gutachten. Mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, ob ein Gutachten aus Österreich in Deutschland Gültigkeit hat, zeigt das Gutachten nur eines: nämlich dass der im AEConversion verbaute NA-Schutz funktioniert - wenn er funktioniert. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Einspeisung über einen Schukostecker grundsätzlich 100% sicher ist. Denn: Versagt der Schutz und zieht ein Kind am Balkon aus Spaß den Stecker aus der Dose und patscht auf die offenen (!) Kontakte (was man durchaus in weniger als 1s schaffen kann), dann will ich nicht der Betreiber der Anlage sein. Nochmal: Ein Schukostecker besitzt offene Kontakte und ist NICHT für das Einspeisen von Strom gedacht. Warum nicht einfach ein paar Euro in eine Wieland-Dose und -Stecker investieren? Diese Steckerverbindung kann nur mit Zusatzwerkzeug geöffnet werden und besitzt eben keine offen herausstehenden Kontakte. Noch besser: Anstelle Stecker-Dose einfach eine feste Verbindung herstellen, Deckel drauf, fertig. Plug and Play ist ja "sexy" aber nicht 100% sicher.

    Wenn sich Euer Stromzähler immer noch dreht, wenn alles aus ist, würde mich ja stutzig machen. Was zieht denn da immer noch Strom? Gerade ein Versorger wie CareEnergy kämpft doch gegen diesen "heimlichen" Grundverbrauch. Wie auch immer: Steuerrechtlich ist das nicht sauber.

    Daher: Teile Eurem Netzbetreiber doch einfach die Inbetriebnahme der Anlage mit, als bloße Anzeige mit dem Hinweis, dass du auf die Zahlung von Einspeisegebühr gemäß EEG verzichtest. In einem Verfahren würdest du immer den Kürzeren ziehen. Mit einem Zähler, der nicht rückwärts drehen kann, und der erfolgten Anzeige beim Netzbetreiber sowie der Anmeldung der Anlage bei der BNetzA bist du dagegen auf der sicheren Seite!

    Und nun noch ein Vorschlag: Wenn Du von dem Konzept so überzeugt bist, dann würde ich als Bürgermeister einen Termin mit dem zuständigen Netzbetreiber ausmachen und am runden Tisch eine vereinfachte Inbetriebnahme für Kleinanlagen aushandeln. Damit kannst du dann vor deine Bürger treten und sagen: Ok, Leute, auf geht´s. Jeder kann loslegen.

    Ich werde nun genau das tun. Ich bin zwar kein Bürgermeister, aber ich werde an die e.dis schreiben, mich auf unser Projekt beziehen und eine vereinfachte Inbetriebnahme für Kleinanlagen bis 500 Watt Spitzenleistung anregen. Ich bin gespannt, wie die darauf reagieren.

  • #19

    Julian Affeldt (Freitag, 06 Mai 2016 12:36)

    Hallo!

    Ich melde mich nochmal, nachdem ich alles hier gelesen habe. Zu Deiner Meinung, nach dem Zählerkasten kann ich machen, was ich will, sage ich nichts mehr. Lies bitte in der NAV nach, da steht alles drin. Daher ist es unbedingt nötig, alles richtig zu machen, damit man nicht dumm dasteht, wenn was passiert. Ich habe auch mehrfach auf die Warnhinweise des CE-Moduls hingewiesen. Warum werden diese hier nicht eingehalten? Zum Balkonstromkreis: Ja, die sind heute oft separat abgesichert, aber dennoch muss die Sicherung im Kasten von 16 auf 10 oder 12A reduziert werden. Die Sicherung am Modul bringt nichts, wenn der Sicherungsautomat im Verteiler nicht reduziert wird, denn sonst können trotzdem mehr als 16A im Kreis fließen.

    CE-Zeichen? Also in D sind die Anlagen definitiv NICHT zugelassen, dürfen also kein CE-Zeichen tragen. Es geht um die Gesamtanlage und nicht um Einzelteile.

    Ich will aber auf etwas Anderes kurz eingehen: Die "stufenweise Netzsynchronisation"... was soll das bitte sein? Ich kann nicht "stufenweise Netz-synchron" einspeisen. Entweder erfolgt die Einspeisung Netz-synchron oder nicht. Sonst fliegt dir die Sache um die Ohren. Du kannst ja mal einen Inselwechselrichter ans Netz anschließen - viel Spaß!

    Hier findet was ganz anders statt, nämlich die schrittweise Führung des Moduls in den Maximal-Power-Point! Das bedeutet, dass der WR laufend versucht, Spannung und Strom in den Punkt der maximalen Leistung zu bringen (MPP-Steuerung). Da ist der AEConversion eher langsam, andere WR machen das schneller. Und je besser diese Regelung im WR arbeitet, desto besser auch der Wirkungsgrad. Und bevor der WR überhaupt mit der Einspeisung beginnt, findet eine Netzprüfung statt. Das dauert beim AEConversion auch ein wenig.

    Im Übrigen habe ich unter https://buergerstrom.wordpress.com/ alle Daten und Fakten zu unserer Anlage zusammengefasst. Und die Anlage läuft 100% legal am Netz der e.dis. Und dazu noch 100% sicher.

    Wie auch immer: Weiterhin alles Gute und viel Spaß beim Sonnen-Stromern.

  • #18

    Thomas Link (Samstag, 30 April 2016 21:41)

    Liebe Frau Müller,
    über den kWh-Preis meines Mietmoduls (Miete ist auch als Mietkauf zu sehen), mache ich mir keinen großen Kopf - es kommt mir auf die Umwelt an. Und gegenüber dem Grundversorger-Preis würde ich sparen.
    Zu Ihren einzelnen Punkten - wobei wir in Deutschland noch in einer von der Bundesregierung verursachten Grauzone sind - wobei vieles im Tagebuch selbst bzw. in meinen Kommentaren hier schon ausführlich erläutert sind:
    1.) Mittlerweile haben sich mein Modul zwei Elektrikermeister (einer verkauft selbst Balkonmodule) angesehen. Keiner hatte Bedenken, da das Panel eine eigene Sicherung hat. Hinzu kommt laut der Elektriker, dass seit etwa 2 Jahrzehnten alle Balkon-Stromanschlüsse einzelnd abgesichert sein müssen. Es ist also ein eigener Stromkreis - bei mir auf jeden Fall.
    2.) Bin mit zwar nicht ganz sicher mit der Rechtslage, aber bezüglich der Gleichzeitigkeit gibt es andere Auffassungen.
    3.) Auch das hatte ich schon geschrieben - vor ca. 2 Jahren wurde mein Zähler gewechselt und ich hatte danach gefragt, warum ich einen noch älteren als den bis dahin montierten bekomme. Ein Elektriker wurde ausgelacht, als er ein Kleinwindrad mit 500 Wp anmelden wollte...
    >>>Illegal<<< Stimmt - das Verhalten der Bundesregierung ist illegal, weil sie die Vorgaben der EU nicht erfüllt. In anderen EU-Ländern geht es ja auch.
    Solange Atomkonzerne sich von Gesetzen freikaufen können, für Autokonzerne Gesetze nicht gelten ... kehre ich mit meinem Staubkörnchen zivilen Umgehorsams nicht vor meiner Haustür.

  • #17

    Cora Müller (Freitag, 29 April 2016 23:30)

    Guten Tag, wie ich Herrn Farenski bereits versucht habe mitzuteilen wird ihr Ertrag bei max. 230kWh liegen, mit dem einfachen "Nachführen" zur Sonne könnten evtl. 250kWh erreicht werden. Das bedeutet aber auch das die kWh bei 5€ Mietgebühr min. 25Ct kostet! Im normalen Sonnenjahr mit nur 22kWh Ertrag sind das auch schnell mal 30Ct/kWh.
    Das wäre mir der PV-Strom sogar noch wert, zumindest als Kaufmodul wo es sich dann nach der Amortisation als Geldanlage eignet, aber dann möchte ich das auch vorher gesagt bekommen und nicht "verarscht" werden, anders kann ich die Ignoranz auf meine Hinweise auf diese falschen Zahlen bei Herrn Farenski und Herrn Kristek nicht mehr deuten. Somal weiter fleißig mit den falschen Zahlen (17,7Ct./kWh in Deutschland) geworben wird, obwohl beide es mittlerweile besser wissen sollten. Mein ausführlicher Beitrag, auch meine langjährigen Erfahrungen damit, sind (noch) auf Facebook zu finden. https://www.facebook.com/cora.muller.9210/posts/1017451945008473:7

    Einige der Anmerkungen zur ordnungsgemäßen Installation der Balkonmodule sollten nicht unterschätzt werden. Auch ich setzte diese ein, aber nicht so wie es in der Werbung sugerriert wird. In Deutschland müssten für das ordnungsgemäße Betreiben ein paar Voraussetzungen geschaffen werden.
    1. Ihr Elektriker sollte einen Anschlusspunkt zwischen Zähler und Sicherungskasten einbauen. Damit wird die nicht mehr am Endstromkreis eingespeist.
    2. Ein Zähler mit Rücklaufsperre sollte selbstverständlich sein!
    (Kleines Szenario, Sicherung von Phase 1 und 2 mit starken Verbrauchern fliegt raus, Phase 3 hat noch Strom aber da sind nur 50W Grundlast dran, nun speist das Modul dort mit 100W ein, ergo es erfolgt eine rechtswidrige Einspeisung ins öffentliche Stromnetz, damit ist auch bewiesen, dass es keine Inselanlagen sind!
    3. Nur Inselanlagen sind Anmelde- und Gebührenfrei, eine Balkonanalge läuft aber Netzparallel und ist keine Inselanlage ohne zusätzlich eingebaute techn. Einrichtungen

    Damit ist es illegal diese Module durch einfaches Einstecken in die Steckdose in Betrieb zu nehmen. Auch dieses wird (in meinen Augen wissentlich) in der Werbung von Care Energy verschwiegen. In Deutschland verboten ist es nicht, wenn man obiges beachtet und umsetzt.

  • #16

    Thomas Link (Donnerstag, 21 April 2016 11:55)

    Hallo Julian,

    danke für Deine wiederholte, ausführliche Darstellung! In der Sache: Das CE-Modul samt des Wechselrichters (incl. NA) und der Sicherung haben das CE-Zeichen - sind als geprüft und Europa-weit zugelassen.

    Aufgrund der EU-Verordnung vom April/September 2013 ist der Anschluß direkt an der Steckdose in der Schweiz, Portugal und den Niederlanden (Österreich?) zulässig. Warum (noch) nicht in Deutschland?

    Anmeldung: Ich habe wegen der Anmeldung bei einem Elektriker nachgefragt. Er wollte eine Klein-Windenergieanlage mit 500 Wp anmelden ... und wurde heimgeschickt - nicht notwendig.

    Und nochmal: Ich speise nicht ins öffentliche Netz ein, sondern verbrauche den Strom direkt. Was ich hinter dem Zähler mache, ist meine Sache (solange ich niemanden gefährde). Fällt der Außenbezug aus irgend einem Grund aus, schaltet sich auch das Modul ab. Ein (!) Modul wird - wie in einem anderen Kommentar schon geschrieben - nie zu einer Überlastung der Leitung führen.

    Erdung: Das Modul bzw. Wechselrichter sind mit dem Metallrahmen fest verbunden; der Rahmen widerum ist mit dem geerdeten Balkongeländer verbunden.

    Last not least: Deutschland erstickt an seinen Vorschriften...

    Gruß Thomas

  • #15

    Julian Affeldt (Dienstag, 19 April 2016 14:24)

    Hallo Thomas!

    Danke für Deine Antwort und wie ich schon öfter hier geschrieben habe: Nicht alles, was geht, geht auch. Die am CE-Modul angebrachten Sicherungen bedeuten noch lange keine elektrische Sicherheit. Die NAV verbietet eine Einspeisung in einen Endkundenstromkreis - also in die Steckdose - aus guten Gründen. Die vorhandenen Sicherungsautomaten können nicht wissen, dass hinter ihnen, also im Stromkreis, weiterer Strom fließt. So kann es also zu folgender Situation kommen: Du ziehst in dem Stromkreis eine große Last, die knapp unter der maximal zulässigen Last (16A) liegt. Nun speist dein Modul Strom in den Stromkreis ein und du schaltest den nächsten Verbrauchen an. In Summe können jetzt hinter der 16A-Sicherung also mehr als 16A fließen. Und damit bewegst du dich außerhalb der Spezifikation der Elektroinstallation. Die Leistungen können eventl. dafür nicht ausgelegt sein (zu kleiner Querschnitt), sie werden heiß und es kann zu einem Brand kommen. Mit einem Modul mag das ja vielleicht ein Extremfall sein, aber wenn man, so wie das CE auch bewirbt, mehrere Module anschließt, kann es böse werden. Daher mein Rat: Einfach die Sicherung des Stromkreises von 16A auf 10A reduzieren lassen. In Summe darf nie mehr als 16A im Stromkreis fließen. Lass dich doch von dem Elektrikermeister beraten.

    Wer eine Anlage so betreibt, steht mit einem Bein im Knast: Kein Leistungsschutz, kein Personenschutz, Zähler dreht ggf. rückwärts (=Steuerbetrug und Erschleichung von Dienstleistung, weil Netz als Speicher misbraucht wird), keine Anmeldung der Anlage bei der Bundesnetzagentur (=gemäß EEG ist das eine strafbare Handlung), keine Anmeldung und Erlaubnis der Einspeisung beim Netzbetreiber (=Vertragsverletzung).

    Der NA-Schutz: Ist - wie gesagt - nicht dafür gedacht, den Schukostecker schnell genug spannungslos zu machen. Verwende hier doch einfach eine feste Installation oder das Wieland-System. Warum werden hier Sicherheitshinweise in den Wind geschlagen, nach dem Motto: Geht doch, was willst du denn? Später ist das Geschrei groß.

    Der Jahresertrag: Auch wenn dein Modul besser ausgerichtet wäre... die 365 kWh wirst du niemals erleben. Es werden um die 200 kWh werden. Wenn du mal alle Erträge zusammenrechnest wirst du merken, dass der Fehlbetrag zu 1kWh pro Tag nie aufgeholt werden kann. Die Sonnenscheindauer nimmt bis zum 21.6. nur noch ca. 1/3 zu (wir haben schon Mitte/Ende April). Die bisherigen Fehlbeträge bekommst du nicht rein. Dein Elektriker hat also Recht: Leistung des Moduls mal 0.9 und das Ergebnis in kWh. Alles andere ist Humbug.

    Schutzleiter gleich Erdnung? Hm, ist der Modulrahmen auch geerdet?

    Zulassung in Holland? Ja, aber nicht per Schuko! Ich wette, die CareEnergy-Anlage hat kein CE-Zeichen... Damit ist klar, dass sie keine Zulassung hat, nirgendwo in der EU.

    Hast du einen der Warnhinweise der Anleitung beachtet? Nein! Warum nicht???

    Du bist doch Bürgermeister und solltest mit gutem Beispiel vorangehen:

    Anlage anmelden
    Anlage ordentlich installieren lassen
    Zähler tauschen lassen

  • #14

    Raim (Montag, 18 April 2016 08:02)

    Hallo Thomas,

    professionelle Firmen verwenden ebenfalls keine Chemikalien zur Reinigung der Module. In der Regel werden sehr weiche Bürsten verwendet, die mit enthärtetem Wasser versorgt sind. Das Reinigungsunternehmen bringt oft eigene Geräte zur Wasserenthärtung mit, sodass keine Kalkflecken auf dem Glas zurückbleiben.

    Wie gesagt, eine regelmäßige manuelle Reinigung ist nicht notwendig. Ein kräftiger Regenguss genügt vollkommen. Falls sich nach ein paar Jahren an den Kanten des Aluminiumrahmens Ablagerungen angesammelt haben, kann man diese mit einer weichen Bürste und Wasser entfernen. Bei Rahmenlosen Modulen entfällt sogar das. Eine zu häufige und regelmäßige Reinigung (evtl. mit Einsatz von Reinigungsmitteln) sollte vermieden werden!

  • #13

    Thomas Link (Sonntag, 17 April 2016 12:07)

    Vielen Dank für die Kommentare meiner Frage zum 50. Tag hier und auf der Facebook-Seite !!!

    Zu Kommentar #10 von Raim:
    a) Spitzenleistung: Wie mir auch schon mehrfach aufgefallen ist (in meinen Tagebucheinträgen vermerkt): Bei grell-hellem Nebel produziert das Modul im Verhältnis viel Strom; das wird dann auch daran liegen, dass es nicht war wird.
    b) Reinigung: Das mit der Antiflex-Schicht war mir nicht bekannt! Danke für den Hinweis! Ich nehme bei allen Gelegenheiten zum Putzen die altbewährte Neutralseife (www.Hakawerk.de). Da Allergiker diese Seite sogar für die Körperhygiene nehmen, sollte da nichts passieren. Künftig werde ich das Modul nur noch mit Regenwasser abspritzen.
    Frage: Was nimmt den dieser Energieverkäufer, dessen Werbung man jetzt im TV sieht, zur Modulreinigung?

    Zu Kommentar #11 von sielemke:
    CE wirbt sogar mit 365 kWh/a. Wie schon an anderen Stellen geschrieben, habe ich für mich mit 300 kWh gerechnet. Das könnte, so haben mir zwei Solateure gesagt, im Optimalfall annähernd hinkommen; andere kommen auf Werte von um die 230 kWh. Ich bin gespannt - deshalb mache ich ja den Test und führe Tagebuch. Kleine Info am Rande: Das Modul wird momentan (17. April) erst ab 11.15 Uhr komplett von der Sonne aus dann schrägem Winkel beschienen.

    Zu Kommentar #12 von Timon Lütschen:
    Bisher war das Energetica-Modul maximal gut Hand-warm, wenn ich es angefasst habe. Deshalb gibt es wohl auch die kombinierten Module für Solarstrom und Solarthermie.

    Ich freue mich auf weitere Kommentare!
    Gruß Thomas

  • #12

    Timon Lütschen (Sonntag, 17 April 2016 11:17)

    Hallo Thomas, es ist gut möglich das ein Modul mehr als seine Standard Testwerte erreicht, wenn bei entsprechender Sonneneinstrahlung (1000 Watt STW) das Modul gut gekühlt ist (20 Grad STW) das siehst du auch im Sommer das nach einem Regenschauer die Erträge höher sind.
    Außerdem hast du ein Super Modul mit Plus Toleranz ;D.
    Gruß Timon

  • #11

    sielemke (Sonntag, 17 April 2016 07:56)

    Zum 44. Tag: die dort berechnet der Ernte von 217 Kilowattstunden für das 230 Watt Modul erscheint mir realistisch. Care-energie propagiert wird meiner Meinung nach eine viel zu hohe Zahl: 230 kWh!
    Verkaufstrick?

  • #10

    Raim (Sonntag, 17 April 2016 00:48)

    Hallo Thomas,

    zu Deiner Frage vom 50. Tag:

    Ich vermute, das die kurzzeitige "Spitzenleistung" auf die Witterung zurück zu schließen ist. Die von dir genannten "besten Laborbedingungen" sind wie auch beim Auto Standardtestbedingungen (steht manchmal auf dem Modul STC = Standard Test Conditions, es gibt auch noch NOCT, diese Testbedingungen sollen dann noch näher an der Realität sein). Das bedeutet, es wird versucht mit Maschinen eine Standardsituation zu simulieren, die in der Regel nur selten draußen im Feld vorkommt, aber irgendwo muss man nun mal einen Standard setzen. In der Regel wird das Modul bei 25°C und 1000 W/m2 standard Sonnenspektrum bestrahlt. In der Fabrik wird der Test meist mit einem nur wenige Millisekunden dauernden Blitz realisiert, einerseits um die Messung zu beschleunigen und andererseits um das Modul nicht zu stark zu erwärmen. Auch Reflexionen, die von einem Nachbarhaus oder anderen hellen Flächen auftreten und zur Effizienzsteigerung beitragen können, werden hierbei nicht berücksichtigt. PV-Module arbeiten effizienter, je kälter es ist, das bedeutet, ihre Leistung Steigt. So kann es bei Dir gewesen sein, vielleicht war der Himmel gerade bedeckt, das Modul nicht beleuchtet und somit nicht warm (vielleicht 8°C). Nun schob sich die Wolke bei Seite und die Sonne strahlte mit voller Kraft hindurch auf das kalte Modul = hohe Effizienz = hohe Ausbeute. Bereits 10 Sekunden später kann sich das Modul in der Sonne aber schon so weit erwärmt haben, dass die Leistung signifikant sinkt. Dein Strommessgerät zeigt Dir ja nur die Maximalleistung je Tag und nicht die Dauer, soweit ich weiß. Was Du wahrscheinlich auch im Sommer noch beobachten wirst ist, dass der Ertrag an windigen Tagen höher ist als an windstillen Tagen, obwohl die Einstrahlung bei blauem Himmel gleich war. Auch hier spielt der Kühleffekt eine Rolle.

    Noch ein Tipp zur Reinigung Deines Moduls: Am Besten so wenig wie möglich mechanisch reinigen. Der Regen genügt normalerweise vollkommen. Bitte benutze auch auf keinen Fall Reiniger oder andere Chemikalien, höchstens entkalktes Wasser (da sonst Wasserflecken zurückbleiben und das Modul ggf. nach der Reinigung dreckiger ist als vorher). Diese Reiniger können die Antireflexionsschicht auf der Moduloberfläche angreifen, was zu Leistungsverlusten führen kann. Außerdem können kleine Sandpartikel durch das Wischen mit dem von dir verwendeten Bodenwischer auf dem Modul verrieben werden, was ebenfalls die Antireflexschicht zerstören kann. Ein Wasserfilm senkt außerdem die Effizienz des Moduls, da durch das Wasser mehr Licht reflektiert wird. Bitte vermeide es unbedingt im Sommer, wenn das Modul stark durch die Sonne erwärmt wurde (das können bis zu 80°C werden), eine Reinigung mit Wasser durchzuführen, höchstens in den kühlen Abend- oder Morgenstunden. Der Temperaturschock ist großer Stress für die Zellen, die dadurch Mikrorisse bekommen können, was die Lebensdauer erheblich verkürzt und im Schlimmsten Fall zum Defekt des Moduls führen kann. Also bewässer mit dem Gartenschlauch besser die Pflanzen :)

    Ok, jetzt Klugschei***-Modus AUS

  • #9

    Thomas Link (Sonntag, 10 April 2016 21:53)

    Hallo Julian,

    an diesem Modul ist eine eigene Sicherung unterhalb des Wechselrichters schon fest installiert bzw. verkabelt. Geerdet ist das Modul auch - denn es ist am geerdeten Balkongeländer angebracht. Dass der Netzanschluß ebenfalls eine Erdungsleitung hat, ist auch klar.
    Freischaltstelle ist ebenfalls integriert: Das Modul schaltet in Sekundenbruchteilen seine Einspeisung ab, wenn es nicht aus dem Netz das Signal bekommt: "Hier fließt Strom!" Das habe ich auch schon ausprobiert - wie Frank Farenski im Kinofilm "Leben mit der Energiewende 2".
    Warum muss man in Deutschland alles so problematisieren und reglementieren? In den Niederlanden funktioniert das System seit vielen Jahren - von Problemen dort ist mir bisher nichts bekannt.

    Gruß Thomas

  • #8

    Julian (Sonntag, 10 April 2016 07:35)

    Hallo Thomas,

    auch wenn Dein Bekannter Elektrotechnikmeister ist ändert dies leider nichts an den geltenden Bestimmungen. Und es ändert auch nichts daran, dass der Anschluss über Schuko eine nicht bestimmungsgemäße Verwendung darstellt, so wie es auch in den Warnhinweisen steht. Warum steht das da? Sicher nicht zum Spaß. Der Elektromeister sollte Dich besser auf die Probleme hinweisen. Warum schlägt er Dir nicht vor, eine zusätzliche Sicherungsbox VOR die Schukodose zu schalten, in der sich ein 2A-Sicherungsautomat und ein FI-Schalter befindet. Dann noch den Sicherungsautomaten des Einspeisestromkreises von vermutlich 16A auf 10A reduzieren und schon sieht die Sache ganz anders aus: Personen- und Leitungsschutz sind wieder in vollem Umfang vorhanden. Jetzt noch die Schukodose und den Schukostecker gegen das Wieland-Classic-System RST austauchen und der Anschluss durch ein geeignetes System ist gemäß NAV hergestellt. Zum Schluss muss nur noch der Netzbetreiber über den Anschluss informiert werden; dabei wird deutlich darauf hingewiesen, dass für die Anlage KEINE EEG-Vergütung beantragt wird. Damit entfällt dann auch die eigentlich rechtlich erzwungene Abregelung der Anlage auf 70% der Maximalleistung oder der Einbau eines Rundsteuergerätes gemäß EEG. Jetzt KANN der Netzbetreiber einen Zählertausch veranlassen. Und ganz zum Schluss meldest Du Deine Anlage bei der Bundesnetzagentur an: https://app.bundesnetzagentur.de/pv-meldeportal/

    Die Meldung ist zwingend, kostet nichts und legalisiert den Betrieb. Das war´s.

    Ein paar Kleinigkeiten nur, und schon läuft es...sicher, legal und problemlos.

  • #7

    Julian Affeldt (Samstag, 09 April 2016 18:33)

    Hallo Thomas,

    ich will doch nochmal kurz auf unser Thema zurück kommen. Ich habe mir eben mal die Fotos vom Aufbau und der Montage des Moduls angeschaut. Auf einem der Fotos sieht man die aufgeschlagene Installationsanleitung mit den Warnhinweisen. Lies doch bitte, was da steht, u.a. "Anschluss nur durch Fachkraft" und "Wechselrichter darf nur fest angeschlossen werden", d.h. ein Anschluss via Schukostecker ist ausdrücklich ausgeschlossen und gilt als "nicht bestimmungsgemäßer" Betrieb. Das ist eindeutig. Aber das Beste: Der Packung liegt ein Schukostecker bei...d.h. genau die Art an Anschluss, die in den Warnhinweisen ausdrücklich ausgeschlossen wird, wird durch den beiliegenden Schukostecker dem Kunden geradezu in die Hände gelegt. Der Anschuss via Schukostecker ist alles, aber kein bestimmungsgemäßer Betrieb. Und eine Erdung des Moduls via PE-Leitung fehlt sicher auch. Daher habe ich meine Bauschmerzen damit und falls dann doch mal was passiert, zuckt jede Versicherung mit den Schultern, dreht sich um und lässt Euch mit dem Schaden alleine. Dabei wäre es so einfach, die ganze Sache bestimmungsgemäß und richtig zu machen.

    Und:
    Die Freischaltstelle im Wechselrichter (gemäß VDE-AR-N-4105) ist nicht dafür da, den Betreiber der Anlage zu schützen; der wird alleine dadurch vor elektrischen Schlägen geschützt, dass eine Fachkraft einen festen, berührungssicheren und separat abgesicherten Anschluss herstellt. Die Freischaltstelle ist dafür da, einen Monteur auf der Straße (an den Straßenverteilern) davor zu schützen, dass deine Anlage weiterhin Strom ins Netz speist, wenn das Netz abgeschaltet oder ausgefallen ist. Dann darf sich kein Inselnetz bilden, das einem Monteur, der den Schaden reparieren will, am Verteilerkasten oder an einer Leitung einen Schlag versetzt.

    Und da steht auch: Es sind die Bestimmungen des Landes einzuhalten, in dem das Modul betrieben wird. Und da kommen div. Regelungen ins Spiel, u.a. die "Niederspannugsanschlussverordnung".

    Kurz: Der Anschluss via Schuko (=Einspeisung in einen sog. Endkundenstromkreis) entspricht eindeutig und unzweifelhaft nicht dem bestimmungsgemäßem Gebrauch der Sache, er gefährdet Euch und Dritte. Es besteht weder bestimmungsgemäßer Personen- und Geräteschutz. Der Hersteller zeigt das deutlich durch die Warnhinweise in der Anleitung an und sichert sich damit gegen Schadensersatzansprüche ab.

    Doch: Es gibt Lösungen für all das. Dann ist das nicht mehr ganz "Plug and Play" (auspacken, zusammenbauen, einstecken), aber dafür ist es sicher und entspricht den Anforderungen.

    Ich bin sehr dafür, dass endlich gesetzliche Regelungen für den Betrieb dieser Anlagen geschaffen werden. Dies wäre ein riesiger Schritt nach vorn für die BürgerEnergieWende.

    Gruß
    Julian

  • #6

    Thomas Link (Samstag, 09 April 2016 18:03)

    Hallo Julian,

    wie ich bei meinen Recherchen zum Thema Balkon-Solarmodule sehe, bist du an vielen Stellen im Internet mit Beiträgen aktiv - sehr schön!
    Ob die Balkonmodule in Deutschland erlaubt sind oder nicht, was hinter oder vor dem Zähler ist, dazu gibt es im WWW viele Treffer mit unterschiedlichen Auffassungen.

    Zur EU-Regelung: Es ist ein Antrag vom April 2013, der im August/September 2013 angenommen wurde. Nachdem vorher schon die Niederlande Steckdosenmodule kannten, haben sich dann die Österreicher und sogar die Schweizer angeschlossen. Andere Länder weiß ich nicht, ggf. auch Tschechien. Den EU-Antrag findest du hier:
    http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/itre/re/934/934458/934458de.pdf

    Ich mag mich mit meinem (noch nicht angemeldeten) Modul zwar in einer Grauzone befinden - das Grau liegt da jedoch auf der Seite der Bundesrepublik, weil die die EU-Sache noch nicht ratifiziert hat: Denn damit ist es nach meinem Verständnis zulässig. Auch habe ich im Internet keinen Verweis gefunden, wonach schon ein Balkonmodul-Besitzer wegen Betrugs oder Steuerhinterziehung belangt worden wäre.

    Thema Hausnetz. Bei einem Neubau wird die Installation des Stromnetzes offziell abgenommen. Danach kommt vom Netzbetreiber nur noch jemand, wenn nach ca. 20 Jahren der Zähler gewechselt wird. Ich denke da an die gemietete Wohnung meiner Großmutter in einem Haus aus den 1920er Jahren; da war noch nach dem Jahr 2000 Klingeldraht (!) auf Putz genagelt ohne Erde. Die Drähtchen waren mit etwas umwickelt, was mich an gummiertes Papier erinnerte. Und daran hatte meine Großmutter dann einen Ölradiator mit ca. 2 kW angeschlossen. Hat kein Hahn nach gekräht.

    Aufgrund Deines Hinweises renne ich bei Spitzenleistungen des Moduls an den Zählerschrank und schaue nach - bisher hat sich der Zähler noch nicht rückwärts gedreht.

    Gruß
    Thomas

  • #5

    Julian Affeldt (Samstag, 09 April 2016 07:12)

    Hallo Thomas,

    danke für Deine Antwort. Leider ist es nicht ganz so, wie du es darstellst. Es ist eben nicht egal, was du "hinter dem Zähler" machst. Denn gemäß geltendem Recht (NAV) stellt auch das "Netz" in deiner Wohnung/Haus einen Teil des öffentlichen Netzs dar, so dass die Bedingungen der NAV auch hinter dem Zähler gelten. Damit ist klar und deutlich geregelt, dass in eine Schukodose mit einem Schukostecker aus Gründen der Sicherheit nicht in einen Endstromkreis eingespeist werden darf. Dass das technisch geht, spielt da keine Rolle. Durch das Einspeisen in einen Endkundenstromkreis, also hinter (!) der Sicherung, wird die Funktionstüchtigkeit der Sicherungen außer Kraft gesetzt und dies kann gefährlich werden.

    Zudem: Jedes Rückwärtsdrehen des Zählers, und sei es noch so wenig, IST eine Steuerstraftat, genauer: Steuerhinterziehung. Punkt. Da gibt es keine Bagatellgrenze. Und auch bei Dir wird es ganz sicher, wenn auch selten, dazu kommen. Daher plädiere ich ja dafür, dass man die Anlage anmeldet und sich durch den Netzbetreiber einen rückwärtsgesperrten Zähler einbauen lässt. Das kostet nix und jeder Anwender ist rechtlich auf der sicheren Seite. Alleine darum geht es mir ja. Ich bin ein ganz großer Fan dieser Anlagen, aber wir sollten nichts tun, was gefährlich oder verboten ist. Es gibt immer Lücken und die kann man ausnutzen. Die Sache muss raus aus der Grauzone. Wir müssen Druck machen und die Netzbetreiber ärgern, aber nicht auf der illegale Schiene (nicht alles was geht, ist erlaubt), sondern durch mehr und mehr solcher Anlagen, die angemeldet werden. Z.B. haben wir unsere Anlage erst nach dem Anschluss und der Inbetriebnahme gemeldet. Das fand die e.dis nicht lustig, hat es aber geschluckt. Heute läuft die Anlage 100% legal am Netz mit nahezu 100% Eigenverbrauch. Anmeldung, ein anderes Steckersystem, ein anderer Zähler (auf deren Kosten) - fertig.

    Von der neuen EU-Regelung weiß ich noch nichts, wo finde ich was dazu? Kannst Du mir einen Link o.Ä. senden?

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß! Vlt. meldest Du Deine Anlage halt doch an, es kann nichts passieren, aber die Sache wird legal und sicher. Wir könnenn gerne mal persönlich sprechen, meine Adresse lautet julian.affeldt (at) hotmail.de

    Gruß
    Julian

  • #4

    Thomas Link (Montag, 28 März 2016 20:06)

    Hallo Julian, vielen Dank für Deinen Beitrag!

    zu 1.) Ich habe mir auch meine Gedanken gemacht, schon lange vorher. Denn obwohl ich viele Solaranlagenbesitzer gefragt habe, konnte mir niemand definitiv sagen, was ein Modul (meines hat 230 Wp) übers Jahr in meiner Region (etwas nördlich Kaiserslautern) bringt. Da gab es Werte von um die 200 bis 380 kWh. Deshalb habe ich auch keines gekauft. Das Mieten dagegen hat mir zugesagt. Und wie im Tagebuch geschrieben, habe ich vom Versprechen einen Gutteil abgezogen. Meine Rechnung ist am 30. Tag nachzulesen. Ob's am Jahresende stimmt - genau deshalb mache ich den Test und führe öffentlich dieses Tagebuch. Hinzu kommt, dass ich auch an die Umwelt denke.

    zu 2. & 3.) Mein Haus hat einen Grundbedarf von ziemlich genau 240 Watt. Also werde ich auch bei Höchstleistung des Moduls nie einspeisen. Ein weiteres Modul ist nicht geplant. Falls sich dieses bewährt, werde ich überlegen, eines mit einem Speicher zu mieten.
    Was ich hinter dem Zähler mache, ist meine Sache. Hinzu kommt, dass solche Module von der EU seit April 2013 ausdrücklich erlaubt sind, um die mittägliche Spitzenlast abzufedern. Die entsprechende EU-Verordnung wurde allerdings von Deutschland noch nicht ratifiziert (sonst sogar von der Nicht-EU Schweiz angenommen); Deutschland muss jetzt im April ratifizieren, sonst die es eine Strafe der EU.
    Zähler - vor 2 Jahren habe ich einen neu-geeichten Zähler ins Haus bekommen; der war sogar noch älter als der bis dahin. Nix mit elektronisch-modern. Und das, obwohl ich den "Stromer" darauf angesprochen habe. Und vor ein paar Tagen hatte ich jemanden zu Besuch, der beim Netzbetreiber arbeitet; der hatte keine Bedenken.
    Wie kann ich Steuern hinterziehen, wenn ich jemandem etwas maximal in €-Bereich/Jahr schenke?

    zu 4.) Wenn man den Modulstecker aus der Dose zieht, ist Stecker in Millisekunden stromfrei. Ohne die "Rückmeldung" 50 Hertz aus dem Netz schaltet er ab. Ich kenne sogar einen Elektriker, der was dagegen hat, wenn ich einen Wasserkocher-Stecker in die Steckdose stecke... Im Ernst: Strom ist gefährlich - kein Thema. Allerdings gibt es einige Gerät im Haus, die viel mehr Strom verbrauchen als das Modul bestenfalls liefert. Und wenn ich daran denke, wieviele miese Kabel-Stecker-Verbindungen da ich schon hatte, dann graust es mich.

    Gruß Thomas

  • #3

    Julian Affeldt (Montag, 28 März 2016 17:42)

    Hallo zusammen! Nun bin ich auf diese Seite hier gestoßen und möchte gerne auch etwas dazu sagen bzw. schreiben. Vorab möchte ich klarstellen: Ich finde die Idee der Mietmodule gut, wie ich auch hinter der "Hausnetzeinspeisung" stehe. Diese Art der Erzeugung und Nutzung von Solarenergie ist so einfach und bestechend. Ich habe mich selber sehr intensiv mit dieser Thematik beschäftigt und wir haben selber ein PV-Modul nun sogar ganz offiziell im Netz der e.dis in Betrieb (Brandenburg); mehr dazu bei Facebook unter https://www.facebook.com/lokaleagenda21kleinmachnow/?ref=bookmarks

    Wer wissen will, wie wir die Anmeldung einer solchen Guerilla-Anlage hingekriegt haben, kann sich auch über die FB-Seite an mich/uns melden.

    Nun will bzw. muss ich aber ein paar aufklärende Worte loswerden:

    1. So ein 250-Watt-Modul wird niemals und nirgendwo in Deutschland 300 kWh oder mehr (teilweise wurde das mit 365 kWh pro Jahr beworben) liefern. Wer sich ein klein wenig mit der Auslegung von PV-Anlagen auskennt, der weiß, dass man den Jahresertrag sehr einfach wie folgt abschätzen kann: Leistung des Moduls in Watt * 0,85, d.h. hier: 250 * 0,85 = 212 kWh. Dieser Wert ist etwas pessimistisch, aber besser zu wenig, als zu große Hoffnungen schüren. In Süddeutschland kann man auf den Faktor 0,95 nehmen, ganz im Norden sollte man eher mit 0,8 rechnen. Aber auf die 300 kWh wird es nie kommen. Wer´s nicht glaubt (oder glauben mag), schaue dazu einfach im Internet bei den PV-Online-Rechnern der den professionellen Anbietern. Und: Der Wert von ca. 212 kWh wird auch nur an optimal Standorten erreicht. Verschattungen oder eine schlechtere Ausrichtung als Süd, 30-40 Grad Neigung, schlägt sich sofort in geringeren Jahreserträgen nieder.

    Bei 212 kWh und einem CE-Strompreis von rund 20 Cent erwirtschaftet das Mietmodul pro Jahr Strom für 42 Euro. Der Mietpreis beträgt 60 Euro.

    2. Die ganze Sache mit der Einspeisung des erzeugten Stroms in die Steckdose funktioniert grundlegend nur dann optimal, wenn man einen Zähler hat, der sich rückwärts drehen kann. Denn es wird auch bei einem Modul immer wieder mal Situationen geben, in denen das Modul mehr Strom erzeugt, als man zeitgleich im Haus oder der Wohnung verbraucht. Dreht sich der Zähler dann NICHT rückwärts (was steuerrechtlich einer Straftat - Steuerhinterziehung - gleichkommt!), verschenkt man den Strom an den Netzbetreiber und hat nichts davon. Und je mehr Module man betreibt, desto mehr wird an den Netzbetreiber verschenkt und die ganze schöne Rechnung platzt. Dreht sich der Zähler rückwärts, "speichert" man den zuviel erzeugten Strom bilanziell im Netz und holt ihn später wieder zurück. Dieses Verfahren nennt sich "Netmetering" und ist in D NICHT zugelassen. Fliegt das auf, gibt´s Ärger und zwar heftig. Daher muss, wenn man so ein Modul betreiben will, ein Zähler installiert werden, der sich nicht rückwärts drehen kann. So entgeht man der Gefahr, ein Steuerverfahren an den Hals zu bekommen. Wie das alles geht, könnt Ihr bei uns nachlesen.

    3. Jede PV-Anlage, die Strom ins Netz speist (auch das Hausnetz gehört zum Stromnetz!), muss angemeldet werden, sowohl beim Netzbetreiber als auch bei der BAFA. Wer das nicht macht, macht sich nach geltendem Recht strafbar. Es spielt überhaupt keine Rolle, ob man vlt. den ganzen Solarstrom wirklich komplett im Haus oder in der Wohnung verbraucht und wirklich nichts einspeist (bei einem Modul wird das wahrscheinlich auch so sein). Völlig egal. Meldet die kleine Anlage an. Auf was man dabei achten muss, könnt Ihr bei uns nachlesen. Es geht! Man muss es nicht richtig machen.

    4. Ein Modul einfach an die Steckdose anschließen...auch das kann u.U. gefährlich werden. Ich will hier keine technische Auslassung dazu machen, aber auch hier sind ein, zwei Dinge zu beachten, damit auch wirklich nichts schiefgeht. Mit Strom "spielt" man nicht. Auch wenn der hier verwendete Wechselrichter alle nötigen Normen einhält...so einfach in die Steckdose sollte man das nicht machen. Lasst die Anlage am besten von einem Elektriker fest am Hausnetz anschließen oder verwendet wenigstens eine Wieland-Classic-RST-Dose samt -Stecker, der ist berührungssicher.

    Wer mehr wissen will: Meldet Euch! Gern auch per Mail: julian.affeldt@hotmail.de

    Gruß
    Julian

  • #2

    Thomas Link (Montag, 21 März 2016 17:52)

    Hallo Klaus Leidner,
    schön, dass sich hier ein Mitstreiter hier meldet und sich am Tagebuch beteiligen will!
    An meinem Strommesser ( http://www.care-energy-laden.de/konakart/Care-Energy-Produkte-%26-Dienstleistungen/Solar/Care-Energy/Digitaler-Strom-Einspeisez%C3%A4hler/0/2_7712.action ) sehe ich auf einem Schlag die Betriebsdauer, die momentane Wattzahl (also je nach dem Einspeisung oder Verbrauch) sowie die Strommenge in Kilowattstunden. Da lässt sich noch mehr anzeigen, das habe ich aber nicht ausprobiert bzw. eingestellt.
    Viel Erfolg mit dem Balkon-Modul - und ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen!
    Mit Grüßen aus Rehborn
    Thomas Link

  • #1

    Klaus Leidner (Montag, 21 März 2016 16:40)

    Ich wohne in Pirmasens,habe Südlage und habe seit Mitte Februar auch so ein Modul.In der Spitze bringt es so um die 200 Watt,am 18. März hatte ich zum ersten mal die 1 Kw-Grenze geknackt.Mein Problem ist das Einspeisemessgerät,bei dem ich noch keinen Plan habe.Ich sehe nur die aktuelle Einspeisung in W und die Gesamteinspeisung.Doch ich denke,das wird auch noch gelingen
    Ich werde auch in Zukunft Ihr Tagebuch lesen und meine Erfahrungen mitteilen.
    Sonnige Grüße aus Pirmasens

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